Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat der eurobahn die Zulassung für die neuen fünfteiligen FLIRT-Fahrzeuge erteilt. Damit ist die vollständige Betriebsaufnahme der eurobahn auf den Linien RE3 und RE13 in Kürze möglich. Bis dahin gilt allerdings weiterhin das bekannte Ersatzkonzept.
Nach der Abnahme vom Fahrzeughersteller und einer abschließenden technischen Kontrolle durch die Werkstatt der eurobahn werden Fahrzeuge die vorhandenen FLIRT auf der Linie RE3 verstärken. Dadurch wird der Umstieg in Dortmund nicht mehr notwendig sein, da die Züge wieder zwischen Düsseldorf und Hamm durchgängig fahren werden.
Darüber hinaus werden Zug um Zug die Ersatzfahrzeuge auf der Linie RE13 durch die neuen FLIRT ersetzt. Nach wie vor steht allerdings die Zulassung der Fahrzeuge in den Niederlanden aus, so dass zwischen Mönchengladbach und Venlo auch weiterhin Lok-Wagen-Züge verkehren werden.
Das Ersatzkonzept
Auf der Linie RE13 verkehren alle Züge fahrplanmäßig zwischen Mönchengladbach und Hamm durchgehend. Zwischen Venlo und Mönchengladbach fahren weiterhin Ersatzzüge der Deutschen Bahn im Auftrag der eurobahn; dadurch muss in Mönchengladbach weiterhin umgestiegen werden. Zum Einsatz kommen auf dem Abschnitt Hamm – Mönchengladbach Züge der eurobahn aus Lokomotiven und Reisezugwagen, welche von verschiedenen Eisenbahnunternehmen in Deutschland angemietet wurden. Die Züge werden mit je fünf Reisezugwagen gefahren und bieten das gewohnte Sitzplatzangebot der Linie RE 13.
Fahrgäste des RE3 müssen in Dortmund umsteigen
Auf der ebenfalls von der eurobahn betriebenen Linie RE3 wird weiter das normale Fahrplanangebot sichergestellt. Durch den Mangel an neuen Flirt-Fahrzeugen steht dabei nicht das volle Platzangebot zur Verfügung, außerdem fahren zwischen Dortmund und Hamm Ersatzzüge der DB, sodass in Dortmund der Umstieg notwendig bleibt.