22.01.2008: VRR rüstet sich für Schlagabtausch mit Auferlegung
Auch im Jahr 2008 geht die Auseinandersetzung zwischen dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Deutschen Bahn (DB) weiter. Nachdem in Gesprächen im vergangenen Jahr keine Einigung gefunden werden konnte, hatte der VRR-Verwaltungsrat beschlossen, Gelder in Höhe von insgesamt 54 Millionen Euro einzubehalten. Die DB reichte darauf eine Leistungsklage gegen den VRR ein. Kurz vor Weihnachten hat die DB dem Verbund in einem Schreiben erneut damit gedroht, sollte das vertraglich vereinbarte Geld nicht gezahlt werden, Sonderverkehre ab Mitte März zu Bundesligaspielen einzustellen, und zudem auch ab Sommer 2008 im S-Bahnverkehr eine Ausdünnung im Angebot vorzunehmen. Der Verkehrsverbund ist gezwungen, auf diese Erpressungen zu reagieren.