VRR und Klimaschutz
Umweltfreundliche Mobilität spielt eine zentrale Rolle beim Klimaschutz. Hier sind die öffentlichen Verkehrsmittel dem Individualverkehr seit jeher überlegen. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr besitzt keine eigenen Fahrzeuge, unterstützt seine Verkehrsunternehmen jedoch bei der Anschaffung klimafreundlicher Fahrzeuge. Ziel ist dabei die Förderung innovativer Technologien und eine nachhaltige Qualitätsverbesserung der Busflotte im Verbundraum.
Förderung von Hybridbussen
Aktuell fördert der VRR mit einer Summe von rund 10,5 Millionen Summe den Kauf von insgesamt 21 neuen Hybridbussen. Zehn kommunale und private Verkehrsunternehmen haben 19 Gelenk- und zwei Solobusse bestellt, die mit der neuen und umweltschonenden Technologie ausgestattet sind. Der Einsatz von Hybridbussen in diesem Umfang in einem Verbundraum ist bisher einmalig. Der VRR und seine Unternehmen nehmen dadurch eine Vorreiterrolle bei der Erprobung und Realisierung zukunftsweisender Technologien.
Weniger Schadstoffe
In den Jahren 2005 und 2006 wurden insgesamt 770 Busse (550 Standard – un220 Gelenkbusse) mit der Euro 4-Norm von den VRR-Verkehrsunternehmen bestellt. Darüber hinaus erfüllen alle seit Anfang 2007 bestellten und geförderten die Euro 5-Norm. Zahlreiche Fahrzeuge im Verbund erfüllen den sogenannten EEV-Standard. EEV-Busse sind ebenso schadstoffarm wie Erdgasbusse und verbrauchen zudem weniger Energie.
Beispielhafte Projekte aus den Verkehrsunternehmen
Auch die Umrüstung von Busmotoren ist ein Weg zum Umweltschutz: In Hagen sind bereits seit 2004/ 2005 136 Busse der Hagener Straßenbahn AG auf Biodiesel umgestellt. Die Duisburger DVG setzt neben Biodiesel auf Erdgas als Treibstoffalternative. Alternative Antriebskonzepte sind ebenfalls eine Option: An den Düsseldorfer Messehallen fahren im Auftrag der Rheinbahn mehrere Midibusse mit Brennstoffzellen – Hybridantrieb.
Umweltfreundlich unterwegs
Die Nutzer von Bussen und Bahnen praktizieren automatisch aktiven Umweltschutz. So spart im Schnitt mehr als 90 Prozent CO2 ein, wer mit dem ÖPNV statt mit dem Auto zur Arbeit fährt. Auch die Feinstaubbelastung und der Kraftstoffverbrauch sind bei der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wesentlich geringer. Während ein durchschnittlich besetzter Linienbus nur rund 2,5 Liter Diesel je 100 Kilometer und Fahrgast verbraucht, benötigt ein mit 1,2 Personen besetzter Pkw rund 6,6 Liter für die gleiche Strecke.
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