Aktuelles

14.02.2017

RRX: Meilenstein für Mobilität auf Schienen

KlimaExpo.NRW würdigt Rhein-Ruhr-Express als Antrieb für Klimaschutz

Hinweisschild
© VRR

Nordrhein-Westfalen ist einer der größten Verkehrsräume Europas: Durchschnittlich 2,4 Millionen Menschen nutzen täglich den Schienenpersonennahverkehr – Tendenz steigend. Auch künftig sollen die Einwohner sowie Nahverkehrskunden mit Fahrtziel NRW ein hochwertiger und leistungsstarker SPNV geboten werden, um neue Anreize für einen Umstieg auf die Schiene zu schaffen. Dazu wurde der Rhein-Ruhr-Express (RRX) auf den Weg gebracht. Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen würdigte das Projekt heute stellvertretend für die KlimaExpo.NRW und nahm es offiziell in die landesweite Leistungsschau auf. Im Rahmen der RRX-Regionalkonferenz in Essen überreichte der Minister die Urkunde an Vertreter von VRR, NVR und NWL.

Mit einem 15-Minuten-Takt und neuen Fahrzeugen soll der Rhein-Ruhr-Express auf dem Kernkorridor Dortmund - Köln die Verbindungen und Fahrzeiten optimieren. Die neuen Züge bieten nicht nur mehr Komfort und schnellere Fahrzeiten, sie sind durch eine bessere Fahrdynamik auch besonders Energieeffizient. Das ist im Ergebnis ein großer Gewinn für die ganze Region – auch aus Klimaschutzsicht. Schon 2006 wurde das Projekt durch die Landesregierung und das Bundesverkehrsministerium initiiert und wird nun schrittweise umgesetzt.

Bei der Regionalkonferenz zum RRX in Essen präsentierten die Projektbeteiligten den Nutzen des neuen Fahrzeugkonzeptes für den Wirtschaftsraum Rhein-Ruhr und die bestmögliche Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, , überreichte die Urkunde zur Aufnahme in die KlimaExpo.NRW an Martin Husmann, Vorstandssprecher Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Burkhard Bastisch, Geschäftsführer Zweckverband Westfalen-Lippe und Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland.

Durch die getrennten Vergabeentscheidungen für die Eisenbahnbetriebsleistungen und die Beschaffung der neuen RRX-Fahrzeuge wurden positiven Effekte hinsichtlich Preis und Qualität erzielt. Insbesondere waren bei der Fahrzeugbeschaffung erstmals nicht allein der Fahrzeugkaufpreis, sondern die gesamten Lebenszykluskosten ausschlaggebend für den Zuschlag – also auch die Kosten für Energie, Wartung und Instandhaltung der Züge über einen Zeitraum von über 30 Jahren. „Das heißt, dass der Hersteller insbesondere im Hinblick auf den zu erwartenden Energieverbrauch im Rahmen des Verfahrens ein neues Fahrzeug und Fahrzeugkomponenten entwickelt hat, die für verbesserte Energieverbräuche zum Beispiel beim Fahrbetrieb, der Klimatisierung und bei der Abstellung sorgen“, so VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann, der die Urkunde für den VRR entgegen nahm.

Die Erhöhung des Leistungsangebots im Regional Express-Netz hat schon seit Dezember 2016 durch erste Änderungen im Linienverlauf begonnen.

Weitere Informationen finden Sie hier