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31.08.2017

Elektronisches Stellwerk (ESTW) Wuppertal erfolgreich in Betrieb gegangen

Mehr Betriebsqualität und Zuverlässigkeit für die Pendler

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(Foto: VRR)

Seit dem 30. August 2017 rollen die Züge wieder durch Wuppertal. Das neue Elektronische Stellwerk ist erfolgreich in Betrieb gegangen und steuert nun den Zugverkehr. Während der Oster- und Sommerferien war der Eisenbahnknoten Wuppertal wegen umfangreicher Bauarbeiten für den Bahnverkehr komplett gesperrt.

521 verschiedene Fahrmöglichkeiten

Künftig stehen den Pendlern mehr Fahrmöglichkeiten zur Verfügung. Gerade zu den Hauptverkehrszeiten stehen die Züge dadurch weniger im Stau und können flexibler von den Fahrdienstleitern im Stellwerk gesteuert werden.

Zusätzlich hat die Deutsche Bahn (DB) drei Brücken in Wuppertal erneuert und umfangreiche Gleis- und Weichenbauarbeiten geleistet. Zudem hat sie die Bahnhofsmodernisierungen am Wuppertaler Hauptbahnhof und in Hochdahl weiter vorangetrieben.

Service und Information für Reisende erheblich verbessert

Symbolische Inbetriebnahme (Foto: VRR) magnifier
Symbolische Inbetriebnahme. Von r. nach l.: Martin Husmann (VRR), Andreas Mucke (Oberbürgermeister Wuppertal), Werner Lübberink (Deutsche Bahn) und Peter Alsbach (Leiter Produktionsdurchführung Düsseldorf) (Foto: VRR)

Während der gesamten Baumaßnahmen stellte der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) rund 7,2 Millionen Euro zur Verfügung, um den Pendler zusätzliche Busse, mehr Service und Qualität bei der Reiseinformation und -lenkung zu bieten. In den Sommerferien waren rund 90 Niederflur-Gelenkbusse mit 230 Fahrten im Einsatz. Rund 30.000 Fahrten mit einer Gesamtleistung von über einer Million Kilometern wurden ersetzt.

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