---
title: "Kommunalpolitische Foren geben Impulse für die Mobilitätswende | VRR"
url: "https://www.vrr.de/aktuelles/magazin/kommunalpolitische-foren-znm/"
description: "Auf Einladung des Zukunftsnetz Mobilität NRW trafen sich Kommunalpolitiker:innen zum Austausch über Möglichkeiten einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung."
image: "https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/b/8/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_3840x1340_794e4fc0f3.jpg"
author: Wibke Hinz
date: 2026-01-28
modified: 2026-02-05
categories:
  - Verkehrswende
type: website
site: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
---

# Kommunalpolitische Foren geben Impulse für die Mobilitätswende | VRR

![Blick auf den Eingang des Deutschen Fußballmuseums, in einem Banner zu lesen ist "Mobilität gestalten - Kommunalpolitik nach der Wahl | Kommunalpolitisches Forum Dortmund"](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/b/8/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_3840x1340_3a55753f4a.webp)

   28. Januar 2026

Jetzt handeln, Zukunft bewegen: Kommunalpolitische Foren geben Impulse für die Mobilitätswende in der Region
=============================================================================================================

 Welche Rolle spielt der ÖPNV als Rückgrat der Verkehrswende vor Ort? Und wie gelingt Kommunalpolitiker:innen der Einstieg in eine neue Mandatsperiode, wenn die Erwartungen an eine nachhaltige Mobilität so hoch sind wie nie zuvor? Antworten auf diese Fragen boten die kommunalpolitischen Foren des Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM). Mit drei Veranstaltungen in Rees, Düsseldorf und Dortmund bot die Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr Raum für Austausch, Orientierung und konkrete Impulse – passgenau für kommunale Entscheider:innen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).

 Drei Foren, ein Ziel: Kommunalpolitik stärken
---------------------------------------------

Unter dem Motto **„Jetzt handeln, Zukunft bewegen“** richtete sich die Veranstaltungsreihe gezielt an Kommunalpolitiker:innen aus dem VRR-Gebiet. In einer Phase, in der die neuen Räte und Ausschüsse zusammenkommen, ging es darum, die **Möglichkeiten einer nachhaltige Mobilitätsentwicklung zu beleuchten und gemeinsam zu diskutieren**. Im Fokus standen dabei **zwei Leitfragen**: Mit welchen **Chancen und Herausforderungen starten die Kommunen in die Legislaturperiode**? Und wie lassen sich vor Ort **konkrete Fortschritte** erzielen, um den ÖPNV und die weiteren **umweltfreundlichen Verkehrsangebote des Umweltverbundes** zu stärken? Die Foren boten damit nicht nur fachliche Einordnung, sondern auch Gelegenheit zum Austausch mit Expert:innen und Kolleg:innen aus der Region.

- ![Kommunalpolitisches Forum Dortmund: Auditorium im Veranstaltungsort, dem Deutschen Fußballmuseum](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/9/4/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_002_1920x1080_20b0b2fbea.webp)
- ![Kommunalpolitisches Forum Düsseldorf: Blick auf Auditorium und Bühne](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_005_1920x1080_078f663a3e.webp)
- ![Kommunalpolitisches Forum Düsseldorf: Teilnehmende im Gespräch](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/4/2/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_004_1920x1080_fb1e235da2.webp)
- ![Kommunalpolitisches Forum Düsseldorf: Teilnehmende im Gespräch](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_006_1920x1080_104887b281.webp)
- ![Kommunalpolitisches Forum Rees: Blick ins Auditorium](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_008_1920x1080_4ea43216a7.webp)
- ![Kommunalpolitisches Forum Rees: Blick auf Unterlagen des ZNM](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/b/0/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_007_1920x1080_19fcb4c4b8.webp)
- ![Kommunalpolitisches Forum Rees: Blick auf den Veranstaltungsort, das Fahrgastschiff "Stadt Rees"](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/0/e/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_001_1920x1080_e89c6bd93b.webp)

Michael Zyweck, Leiter der Koordinierungsstelle Rhein‑Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW, brachte die Bedeutung der kommunalen Ebene deutlich auf den Punkt: „**Kommunalpolitik hat eine Schlüsselrolle in der Mobilitätswende**. Sie entscheidet darüber, wie mutig, wie schnell und wie verlässlich Veränderungen umgesetzt werden können. Mit dem Kommunalpolitischen Forum wollen wir **Orientierung geben, gute Beispiele sichtbar machen und Kommunen befähigen, ihren eigenen Weg aktiv zu gestalten**.“

Zugleich machte Zyweck deutlich, wie breit das Zukunftsnetz Mobilität NRW inzwischen aufgestellt ist. Mittlerweile sind mehr als **340 Kommunen in ganz Nordrhein‑Westfalen** Mitglied. Wer beitritt, erklärt Mobilität zur Chef:innensache: **Bürgermeister:innen und Landrät:innen gehen in den direkten Austausch mit dem ZNM und profitieren von Vernetzung sowie fachlicher Unterstützung** – etwa bei der Akquisition von Fördermitteln.

 Wissenschaftlicher Blick auf die neue Mandatsperiode
----------------------------------------------------

Den fachlichen Auftakt der Foren gestaltete **Prof. Dr. Roman Suthold von der Hochschule Fresenius Köln**. In seiner Keynote ordnete er die **strategischen Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Mobilitätsentwicklung** für die neue Mandatsperiode ein. Dabei wurde deutlich, **wie stark kommunale Entscheidungen – insbesondere bei Infrastruktur, Planung und politischer Prioritätensetzung – den Erfolg der Mobilitätswende beeinflussen**.

In Rees ging Prof. Dr. Suthold unter anderem auf die Bedeutung einer bestmöglichen [**Vernetzung der Verkehrsmittel**](https://www.vrr.de/fahrplan-mobilitaet/vernetzte-mobilitaet/) ein. **Park+Ride-Anlagen kämen dabei eine Schlüsselrolle zu**, vorausgesetzt sie seien **sicher, komfortabel und digitalisiert**. Fahrgäste sollten **in Echtzeit via App den Belegungsgrad abrufen und im Idealfall sogar Stellplätze reservieren** können. Ebenso unterstrich er die Relevanz **interkommunaler Zusammenarbeit**. Gerade ländlich geprägte Kommunen könnten mit gut erreichbaren P+R-Anlagen einen wichtigen Beitrag leisten, um Pendlerströme in die Metropolen zu reduzieren. **Verkehr, so seine klare Botschaft, endet nicht an der Stadtgrenze**.

Ergänzend gaben **Vertreter:innen des VRR Einblicke in die Finanzierung des ÖPNV**. Sie zeigten auf, wie sich die finanziellen Rahmenbedingungen entwickeln, welche Belastungen und Chancen sich daraus ergeben und welche Stellschrauben kommunalpolitisch besonders relevant sind – **vor allem angesichts steigender Anforderungen an einen leistungsfähigen und verlässlichen Nahverkehr**.

![Kommunalpolitisches Forum Düsseldorf: Vortrag von Herrn Prof. Dr. Roman Suthold](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_003_1920x1080_0d53191733.webp)Prof. Dr. Roman Suthold bei seiner Keynote in Düsseldorf

 Podiumsdiskussion: Mobilität als gemeinschaftliche Aufgabe
----------------------------------------------------------

Den Kern der Veranstaltungen bildeten **Podiumsdiskussionen zu den Herausforderungen und Möglichkeiten einer nachhaltigen Mobilität in der neuen Mandatsperiode**. Moderiert von **Doris Bäumer, Referentin in der Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des ZNM**, diskutierten in Rees die drei Politiker **Frank Heidenreich (CDU)**, Vorsitzender der CDU‑Fraktion in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes VRR und Ratsmitglied der Stadt Duisburg, **Norbert Czerwinski (Bündnis 90/Die Grünen)**, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes VRR und Ratsmitglied der Stadt Düsseldorf, und **Bodo Wißen (SPD)**, Ratsherr der Stadt Rees und erster stellvertretender Bürgermeister.

![Kommunalpolitisches Forum Rees: Teilnehmende der Podiumsdiskussion](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_Kommunalpolitische_Foren_ZNM_010_1920x1080_9c425ceb6f.webp)Podiumsdiskussion bei der Veranstaltung in Rees (v. l. n. r.): Norbert Czerwinski (Bündnis 90/Die Grünen), Frank Heidenreich (CDU), Doris Bäumer (Zukunftsnetz Mobilität NRW) und Bodo Wißen (SPD)

In der Diskussion wurden deutlich, dass **Mobilität weit über Bus und Bahn hinausgeht**. Frank Heidenreich unterstrich, dass **Mobilität ein wahlentscheidendes Thema** sei und immer als eine **Vernetzung unterschiedlicher Verkehrsträger** betrachtet werden müsse. Gerade in Regionen wie dem **Niederrhein spiele das Auto weiterhin eine wichtige Rolle**. Gleichzeitig gehe es darum, den Bürger:innen **attraktive Alternativen für den Umstieg auf den Umweltverbund** zu bieten, damit sie schnell und zuverlässig zur Arbeit oder in der Freizeit ans Ziel kommen.

Bodo Wißen machte auf die **besonderen Herausforderungen im Kreis Kleve** aufmerksam. Der ÖPNV stehe dort teils vor großen Problemen, insbesondere auf der Linie RE 10 im Betrieb und auch bei Infrastruktur und Fahrgastinformation.

Norbert Czerwinski betonte, dass **Mobilität immer eine Frage der Perspektive** sei. In vielen Fällen **funktioniere der ÖPNV gut, in anderen bleibe das Auto notwendig. Gleichzeitig gewinne das Fahrrad – nicht zuletzt durch elektrische Antriebe – weiter an Bedeutung**. Zudem müssten **nicht alle Menschen alle Verkehrsmittel selbst besitzen**, da Car- und Bikesharing neue Möglichkeiten eröffneten. Eine zukunftsfähige Mobilität müsse die **Bedürfnisse aller Bevölkerungsgruppen** berücksichtigen – von älteren Menschen über Familien bis hin zu jungen Leuten.

 Fördermöglichkeiten nutzen und vernetzt denken
----------------------------------------------

Angesprochen auf die Frage, wie Mobilität trotz aktuell sehr herausfordernder Rahmenbedingungen gestaltet werden kann, verwies Frank Heidenreich auf die [**Fördermöglichkeiten im VRR**](https://www.vrr.de/der-vrr/oepnv-investitionen/). Der **Verbund unterstütze Kommunen finanziell bei der Erneuerung teils stark in die Jahre gekommener Infrastruktur**. Besonders beim **barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen übernehme der VRR die Kosten zu 100 Prozent aus Fördermitteln, teilweise sogar inklusive Planungskosten**. Diese **Chancen sollten Kommunen intensiver nutzen**, da nicht abgerufene Mittel sonst an das Land zurückflössen und anderweitig in Nordrhein‑Westfalen eingesetzt würden.

Das Thema vernetzte Mobilität spielte ebenfalls eine zentrale Rolle. Norbert Czerwinski machte darauf aufmerksam, dass allein nach Düsseldorf rund 300.000 Menschen einpendeln. Würden sie alle mit dem Auto kommen, wäre die Stadt nicht funktionsfähig. Deshalb sei der **Austausch mit den umliegenden Kommunen unerlässlich – etwa bei der Reaktivierung von Schienenstrecken oder gemeinsamen Projekten**. Für die Kommunalpolitik böten sich zahlreiche Ansatzpunkte, beispielsweise bei der **Stärkung von Mobilitätsverknüpfungspunkten in Wohngebieten oder der Förderung von Sharing‑Angeboten**.

Auch Doris Bäumer bestätigte, dass **Vernetzung heute ein entscheidender Erfolgsfaktor** sei. Während früher Verkehrsmittel stark getrennt betrachtet wurden, **gehe es in modernen Mobilitätskonzepten zunehmend um Erreichbarkeit**. Für die Menschen spiele es eine geringere Rolle, wie sie von A nach B kommen – **entscheidend sei, dass sie ihr Ziel erreichen**. Oft würden dabei mehrere Verkehrsmittel kombiniert, einschließlich des Fußverkehrs. Umso wichtiger sei es, für **alle Verkehrsarten gute Rahmenbedingungen** zu schaffen.

 Ziele für 2030: Mehr Verlässlichkeit, Sicherheit und Teilhabe
-------------------------------------------------------------

Ein Blick in die Zukunft rundete die Diskussion ab. Für das Jahr 2030 formulierten die Podiumsteilnehmenden klare Ziele: Bodo Wißen nannte ein ausreichendes Busangebot, ein qualitativ hochwertiges Bahnangebot, bezahlbare On Demand Dienste, E Ladeinfrastruktur, Carsharing in den Nachbarschaften, klare Verantwortlichkeiten, eine gute Fahrgastinformation sowie eine weitere Verbesserung des Fahrradverkehrs als zentrale Bausteine.

Frank Heidenreich stellte mehr Verlässlichkeit in den Mittelpunkt – sowohl im Betrieb als auch in der Finanzierung des gesamten ÖPNV-Systems. Damit verbunden sei ein weiterer Ausbau des Angebots, etwa bei XBussen, On-Demand-Verkehren oder Reaktivierungsvorhaben.

Norbert Czerwinski hob insbesondere Barrierefreiheit und Sicherheit hervor. Nur wenn sich Fahrgäste sicher fühlten – ob abends am Bahnhof oder mit dem Fahrrad im Stadtverkehr – würden sie die vielfältigen Mobilitätsangebote auch tatsächlich nutzen.

 Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen bei ihren Mobilitätsvorhaben
----------------------------------------------------------------------------

Die kommunalpolitischen Foren zeigen: **Die Mobilitätswende gelingt dort am besten, wo Kommunen fachlich unterstützt, politisch gestärkt und untereinander vernetzt werden**. Genau hier setzt das Zukunftsnetz Mobilität NRW an. Landesweit begleitet es derzeit **über 340 Kommunen** beim **Aufbau eines strategischen kommunalen Mobilitätsmanagements, bei der Entwicklung vernetzter Mobilitätsangebote und bei der fachlichen Unterstützung politischer Entscheidungsprozesse**. Im Verbundraum des VRR betreut die **Koordinierungsstelle Rhein‑Ruhr aktuell 73 Kommunen** – als Impulsgeberin, Prozessbegleiterin und verlässliche Partnerin auf dem Weg zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Mobilität.

Weitere Informationen zu den konkreten Angeboten finden Interessierte auf den [Internetseiten des Zukunftsnetz Mobilität NRW](https://zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de/).

   ![Wibke Hinz](https://www.vrr.de/fileadmin/user_upload/bild/magazin/Autorenbilder_160_160/Hinz_2021_160x160.jpg)

Von Wibke Hinz
  PR- und Online-Redakteurin

---

  [  Zurück zur Übersicht  ](https://www.vrr.de/aktuelles/magazin/)

VRR-Newsletter
--------------

 [  Jetzt abonnieren!  ](https://www.vrr.de/aktuelles/newsletter/)