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title: "ÖPNV-Sicherheitskongress NRW 2025 | VRR"
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description: "Sicherheitsexpert:innen diskutierten über die Rolle von Sicherheit als Qualitätsmerkmal und als Voraussetzung für eine erfolgreiche Verkehrswende"
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author: Wibke Hinz
date: 2025-10-06
modified: 2025-11-12
categories:
  - VRR
type: website
site: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
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# ÖPNV-Sicherheitskongress NRW 2025 | VRR

![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/2/0/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_3840x1340_463d162006.webp)

   06. Oktober 2025

ÖPNV-Sicherheitskongress NRW 2025 Sicherheit als Schlüssel zur Mobilitätswende
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 Wie sicher ist der Öffentliche Personennahverkehr – und wie sicher fühlt er sich an? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Sicherheitskongresses NRW 2025. Unter dem Motto „360°: Sicherheit im Blick – Subjektives Empfinden, objektive Verantwortung“ diskutierten Expert:innen aus Politik, Polizei, Verkehrsunternehmen und Zivilgesellschaft gemeinsam mit Vertreter:innen des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (MUNV NRW) und der SPNV-Aufgabenträger über die Rolle von Sicherheit als Qualitätsmerkmal und als Voraussetzung für eine erfolgreiche Verkehrswende.

 Treffpunkt für Sicherheitsexpert:innen aus ganz NRW
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Die Landesinitiative **Fokus Bahn NRW** und das beim VRR angesiedelte[**Kompetenzcenter Sicherheit NRW (KCS)**](https://www.vrr.de/der-vrr/ueber-uns/#c246871) begrüßten rund 210 Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland zu einem intensiven **Kongresstag** mit Impulsvorträgen, Podiumsdiskussionen und praxisnahen Vertiefungssessions. **Ziel** war es, **neue Herausforderungen** zu **identifizieren**, **Lösungsansätze** zu diskutieren und **gemeinsam Strategien** für **mehr Sicherheit im ÖPNV** zu entwickeln.

![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Blick auf die Bühne](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/1/9/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_01_1920x1080_edfcde4a69.webp)Blick auf die Bühne in der historischen Stadthalle Wuppertal

 Vertrauen schaffen durch Zusammenarbeit
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**Karin Paulsmeyer, Leiterin Fokus Bahn NRW**, eröffnete den Kongress mit einem klaren **Appell**: „Damit Sicherheit effizient ist, Fahrgäste sich im Öffentlichen Personennahverkehr wohl fühlen und Mitarbeitende gern in den Verkehrsunternehmen arbeiten, **müssen alle an einem Strang ziehen**: Unternehmen, Zivilgesellschaft und der Staat. Nur so schaffen wir **Vertrauen** – eine **Grundvoraussetzung**, damit die **Verkehrswende** gelingt.“ **Kilian Schäfer, Leiter des Kompetenzcenters Sicherheit NRW,** ergänzte: „**Sicherheit** ist **im ÖPNV** ein **Qualitätsmerkmal**. Der Betrieb kann noch so gut funktionieren, wenn der ÖV nicht sicher ist, ist nichts gewonnen.“

![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Moderatorin Jasmin Khatami, Karin Paulsmeyer, Leiterin Fokus Bahn NRW, und Kilian Schäfer, Leiter des Kompetenzcenters Sicherheit NRW](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/f/9/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_02_1920x1080_7c7ce7e1df.webp)v. l. n. r.: Moderatorin Jasmin Khatami, Karin Paulsmeyer, Leiterin Fokus Bahn NRW, und Kilian Schäfer, Leiter des Kompetenzcenters Sicherheit NRW

 Impuls aus dem Ministerium: Sicherheit als Standortvorteil
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**Udo Sieverding,** Abteilungsleiter Mobilität der Zukunft, Radverkehr, ÖPNV im **Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW**, stellte in seinem **Impulsvorträg** fest: „Wenn sich **Menschen aus Sicherheitsgründen für das Auto entscheiden**, dann muss uns das **zu denken geben**. Wir haben **in NRW** aber **viel erreicht** und **sehr gute Sicherheitsstrukturen** aufgebaut. Andere Bundesländer können davon profitieren und Dinge, die bei uns gut laufen, für sich übernehmen.“

![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Udo Sieverding, Abteilungsleiter Mobilität der Zukunft, Radverkehr, ÖPNV im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/c/f/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_05_1920x1080_08abacaec1.webp)Udo Sieverding, Abteilungsleiter Mobilität der Zukunft, Radverkehr, ÖPNV im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW

 Podiumsdiskussion: Sicherheit als Qualitätsmerkmal
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**Sicherheit** ist ein **entscheidender Baustein der Mobilitätswende**. Sie bestimmt, ob Menschen Bus und Bahn mit Vertrauen nutzen. Die erste **Podiumsdiskussion** widmete sich deshalb der **Bedeutung von Sicherheit als Qualitätsmerkmal** eines attraktiven ÖPNV und der **Schnittstelle** zur **inneren Sicherheit**.

 Geschultes, uniformiertes Personal schafft Vertrauen
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Die **Präsenz von Sicherheitskräften** und **geschultem Personal** der Verkehrsunternehmen ist ein ganz **entscheidender Faktor,** damit **Fahrgäste** sich in öffentlichen Verkehrsmitteln **wohl fühlen** und sicher unterwegs sind. „Menschen fühlen sich immer dann besonders sicher, wenn sie uniformiertes Personal sehen. Hier müssen wir in Zukunft weiter investieren“, so Markus Röhrl, Polizeipräsident von Wuppertal.

Damit das Personal bestmöglich für seinen Einsatz gerüstet ist, setzen **Unternehmen und Sicherheitsbehörden** auf eine **kontinuierliche Schulung ihrer Mitarbeitenden**. **Helge Scharfscheer, Vizepräsident der Bundespolizei Sankt Augustin**, sagte: „Unsere **Mitarbeitenden** werden im **Umgang mit belastenden Situationen geschult**. Und es ist darüber hinaus die **Aufgabe der Vorgesetzten**, sich im Fall der Fälle aktiv nach den Kolleginnen und Kollegen zu erkundigen und **Hilfsangebote** zu machen. Hierdurch erhalten wir die Einsatzfähigkeit unseres Personals.“ Dies bestätigte **Markus Röhrl** für die **Landespolizei**: „Unsere **Kolleginnen und Kollegen** sind ausgesprochen **gut ausgebildet**. Wir beobachten neue Entwicklungen und bauen sie in unsere ständigen Trainings ein, damit sie im Einsatz gut reagieren können.“ **DB Sicherheit** setzt auf **verlässliche Strukturen**, die Mitarbeitende bei ihrer Arbeit schützen. „Wenn es zu sicherheitsrelevanten Vorfällen kommt, dann **müssen Führungskräfte** genau **hinschauen, wie es den Mitarbeitenden geht**“, so Britta Zur, Vorsitzende der Geschäftsführung der DB Sicherheit GmbH.

- ![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Markus Röhrl, Polizeipräsident von Wuppertal](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_08_1920x1080_d2ba753a8e.webp)Markus Röhrl, Polizeipräsident von Wuppertal
- ![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Helge Scharfscheer, Vizepräsident der Bundespolizei Sankt Augustin](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_09_1920x1080_be05c8f350.webp)Helge Scharfscheer, Vizepräsident der Bundespolizei Sankt Augustin
- ![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Britta Zur, Vorsitzende der Geschäftsführung der DB Sicherheit GmbH](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_07_1920x1080_4e1f679703.webp)Britta Zur, Vorsitzende der Geschäftsführung der DB Sicherheit GmbH

 Sicherheit als Kernaufgabe der SPNV-Aufgabenträger
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Auch der **Bedeutung von moderner Technik** zur **Verbesserung der Sicherheit im ÖPNV** widmeten sich die Expert:innen. **Christiane Auffermann, Geschäftsführerin Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)**, sagte: „**Sicherheit** ist eine **Kernaufgabe der SPNV-Aufgabenträger**. Deshalb ist **Videoüberwachung standardmäßig in** unseren **Verkehrsverträgen** enthalten. **Fahrzeuge** müssen zudem **hell, transparent und übersichtlich** gestaltet sein, damit sich Fahrgäste jederzeit wohl und sicher fühlen. Jetzt gilt es, das wichtige Thema **Sicherheitzukünftig noch positiver in Szene** zu **setzen** und unsere **Aktivitäten** in diesem Bereich noch besser **an unsere Fahrgäste** zu **kommunizieren**. Hier ist insgesamt noch Luft nach oben.“

![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Christiane Auffermann, Geschäftsführerin Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/1/a/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_06_1920x1080_2872ec2b00.webp)Christiane Auffermann, Geschäftsführerin Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL)

 Moderne Technik für Strafverfolgung und Prävention
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**Britta Zur** betonte, der **Schutz kritischer Infrastruktur** könne **nicht allein von Menschen** geleistet werden, der **Einsatz von leistungsstarker, moderner Technik** sei eine **Grundvoraussetzung**, um ein so großes Schienennetz wie das der Deutschen Bahn überwachen zu können. **Markus Röhrl** ergänzte, dass es **an Bahnhöfen und in Zügen** inzwischen **sehr gute Videokameras** gibt, die nicht nur bei sicherheitsrelevanten Vorfällen, sondern **auch präventiv** eine wichtige Rolle spielen. Verknüpft mit **KI** – selbstverständlich unter Einhaltung aller Datenschutzvorgaben – sei s**ehr viel Potenzial** vorhanden, die **Sicherheitslage** weiter **zu verbessern**. **Scharfscheer** betonte abschließend: „Die **Politik** hat erkannt, wie wichtig **das Thema Sicherheit** ist und in den letzten Jahren **1.200 zusätzliche Stellen** geschaffen. Nun gilt es, den **technischen Ausbau** weiter **voranzutreiben.**“

 „Sicherheit ist mehr als Kriminalitätsstatistik“
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**Katja Diehl** stellte in ihrem **Impulsvortrag** heraus, dass **Sicherheit über** die **Verkehrswende entscheidet** und das **subjektive Sicherheitsempfinden** der Fahrgäste **einiges umfasst,** das **oft übersehen** wird. Unter dem Motto „Sicherheit ist mehr als Kriminalstatistik“ beschrieb die Autorin und Mobilitätsexpertin die **vielen Facetten von Sicherheit**: den **Respekt im Miteinander,** den **barrierefreien** und damit auch **sicheren Zugang zum Nahverkehrssystem durch das** [**DeutschlandTicket**](https://www.vrr.de/tickets-tarife/deutschlandticket/), den **Schutz von Kindern, Frauen und vulnerablen Gruppen, technische Lösungen** wie Notrufeinrichtungen oder Videoüberwachung,Fahrgäste mit **Zivilcourage** und ein **emphatisches Miteinander statt Aggression**. Katja Diehls Fazit: „Nur wenn wir **Sicherheit ganzheitlich denken** – objektiv und subjektiv, technisch und sozial – wird der **ÖPNV** das **Rückgrat einer gerechten Mobilität.**“

![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Katja Diehl, Autorin und Mobilitätsexpertin](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/4/1/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_10_1920x1080_faf0504b51.webp)Katja Diehl, Autorin und Mobilitätsexpertin

 Gespräch „Mitarbeitersicht im Fokus“
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Beim Panel „**Mitarbeitersicht im Fokus**“ sprach **Oliver Wittke**, **Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr** (VRR) mit **Kolleginnen und Kollegen**, die täglich **im Zug unterwegs** sind: „Ich bin dankbar, dass sie uns einen so offenen Einblick in ihren Arbeitsalltag gegeben haben. Eine **Kundenbetreuerin** berichtete, wie **angespannt die Stimmung** manchmal ist und wie sehr **Deeskalationstrainings und Schulungen helfen**, schwierige Situationen zu meistern. Mir hat auch die Perspektive einer **Ticketkontrolleurin** besonders gezeigt, wie viel **Wirkung** allein die **Präsenz bei Fahrgästen entfaltet** und wie **entscheidend gute Kommunikation** sowie die **enge Zusammenarbeit mit der Polizei** sind, um das **Sicherheitsgefühl zu stärken**. Auch der **Sicherheitsmitarbeiter**, mit dem ich gesprochen habe, machte deutlich, wie erleichtert Fahrgäste reagieren, wenn Einsatzkräfte vor Ort sind, und wie **Bodycams zur Abschreckung** beitragen. Diese Einblicke haben mir gezeigt, dass **Technik allein nicht ausreicht**. Kameras, Systeme und Statistiken können unterstützen, ersetzen aber nicht den täglichen Einsatz der Beschäftigten. Sicherheit entsteht im direkten Kontakt, durch Aufmerksamkeit, Verantwortungsbewusstsein und Engagement.“

![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/6/4/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_11_1920x1080_a8079a5591.webp)

 Podiumsdiskussion: Subjektive Sicherheit im ÖPNV, wichtig oder obsolet?
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Die **zweite Podiumsdiskussion** widmete sich der **subjektiven Sicherheit**. Sie ist ein **entscheidender Faktor** für die **Akzeptanz des Öffentlichen Personennahverkehrs** – denn **wer sich unsicher fühlt, steigt nicht ein**. **Marcel Winter, Geschäftsführer von go.Rheinland**, brachte es auf den Punkt: „Wir müssen akzeptieren, dass **Sicherheit immer subjektiv** ist. Wer sich nicht sicher fühlt, der fährt nicht mit Bus und Bahn.“ Bereits die **bloße Wahrnehmung oder** das **Hören von Vorfällen kann** das **Sicherheitsgefühl beeinträchtigen**. Befragungen und Untersuchungen bestätigen diese Einschätzung: **Beleuchtung, soziale Kontrolle und bauliche Gestaltung beeinflussen** maßgeblich das **subjektive Sicherheitsempfinden.**

![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Marcel Winter, Geschäftsführer von go.Rheinland](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/5/7/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_16_1920x1080_fd42df6918.webp)Marcel Winter, Geschäftsführer von go.Rheinland

 Gutes Licht, einsehbare Räume, andere Menschen und ein verlässlicher Betrieb
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**Anja Wenmakers, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bonn**, nannte konkrete **Kriterien dafür**, dass Menschen sich **sicher fühlen**: „**Gutes Licht, einsehbare Räume, Menschen,** die **um mich herum** anwesend sind,undeine **gute Kommunikation** – das sind die **Stellschrauben**, die das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste verbessern.“ Auch **Kilian Schäfer** vom **Kompetenzcenter Sicherheit NRW** betonte die Vielschichtigkeit des Themas: „Personal, Technik, helle und transparente bauliche Einrichtungen, **Aufklärung und Zivilcourage** sind wichtige Aspekte, die dazu beitragen, dass Fahrgäste sich wohl und sicher fühlen.“ **Anne Mathieu, Vorsitzende Geschäftsführerin der eurobahn GmbH & Co. KG**, ergänzte, dass auch ein **verlässlicher Betrieb** eine Rolle spielt, insbesondere **abends im Dunkeln**: „Wenn Fahrgäste wissen, dass sie ihren Zug bekommen, weil er pünktlich fährt, dann ist das für sie sicherheitsrelevant.“

- ![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Anja Wenmakers, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bonn](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/f/d/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_13_1920x1080_df4366990e.webp)Anja Wenmakers, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bonn
- ![ÖPNV-Sicherheitskongress NRW: Anne Mathieu, Vorsitzende Geschäftsführerin der eurobahn GmbH & Co. KG](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_OEPNV-Sicherheitskongress_NRW_2025_14_1920x1080_19eb2bb15e.webp)Anne Mathieu, Vorsitzende Geschäftsführerin der eurobahn GmbH & Co. KG

 Subjektive Sicherheit ist kein Nebenschauplatz
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**Marcel Winter** hob zudem die **Bedeutung des Auftretens von Mitarbeitenden** hervor: „Mitarbeitende **müssen ausstrahlen, was sie gelernt haben.** Das **vermittelt ein gutes Gefühl** und **gibt Sicherheit**.“ Erfreulicherweise gebe es immer mehr Menschen, die in kritischen Situationen Zivilcourage zeigen. **Technik** bleibt dabei ein **wichtiger Baustein**: Anja Wenmakers versicherte, „Die Investitionsmittel finden wir immer und bauen ein, was nötig ist.“ **Anne Mathieu plädierte** abschließend für eine **stärkere Präsenz von Kundenbetreuer:innen in den Zügen** – und dafür, dass deren Finanzierung in den SPNV-Verkehrsverträgen fest verankert wird. Der Konsens: Subjektive Sicherheit ist kein Nebenschauplatz, sondern ein zentrales Element für die Zukunft des Nahverkehrs – und muss ebenso ernst genommen werden wie objektive Sicherheitsmaßnahmen.

   ![Wibke Hinz](https://www.vrr.de/fileadmin/user_upload/bild/magazin/Autorenbilder_160_160/Hinz_2021_160x160.jpg)

Von Wibke Hinz
  PR- und Online-Redakteurin

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