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title: "Wie der VRR Kommunen bei der Modernisierung von Busbahnhöfen unterstützt | VRR"
url: "https://www.vrr.de/aktuelles/magazin/wie-wir-kommunen-bei-der-modernisierung-von-busbahnhoefen-unterstuetzen/"
description: Seit 2009 unterstützt der VRR Kommunen dabei, ihre Busbahnhöfe zu erneuern, barrierefrei auszubauen und zukunftsfähig zu gestalten. Zeit für eine Bilanz.
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author: Sina Dietz
date: 2026-06-19
modified: 2026-06-23
categories:
  - ÖPNV-Investitionen
type: website
site: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
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# Wie der VRR Kommunen bei der Modernisierung von Busbahnhöfen unterstützt | VRR

![Der modernisierte Busbahnhof in Rees, im Vordergrund ein Foto des alten Busbahnhofs.](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm_ZOB_Foerdergeschichte_VRR_3840_1340px_c61bd97238.webp)

   23. Juni 2026

Wie wir Kommunen bei der Modernisierung von Busbahnhöfen unterstützen
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 Zentrale Omnibusbahnhöfe (ZOB) sind Visitenkarten einer Stadt, Orientierungspunkte für Reisende und zentrale Bausteine einer vernetzten Mobilität. Seit 2009 unterstützt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als Bewilligungsbehörde Kommunen dabei, ihre Verkehrsknotenpunkte zu erneuern, barrierefrei auszubauen und zukunftsfähig zu gestalten. Zeit für eine Bilanz: Welche Projekte wurden gefördert? Was ist bereits umgesetzt? Und welche Vorhaben stehen kurz vor dem Start?

 Zahlen, Daten, Fakten: Der VRR als Fördergeber von Busbahnhöfen
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Von B wie Breckerfeld bis V wie Velbert: Kommunen und [Verkehrsunternehmen](https://www.vrr.de/der-vrr/verkehrsunternehmen/) im Verbundgebiet können nach[ § 12 ÖPNVG NRW](https://www.vrr.de/der-vrr/oepnv-investitionen/) **Fördermittel** beim VRR beantragen, um Busbahnhöfe zu **modernisieren**, **barrierefrei** auszubauen und **besser auszustatten**. Seit Beginn der Förderung im Jahr 2009 haben zahlreiche Städte und Unternehmen diese Möglichkeit genutzt – vom Niederrhein bis ins Ruhrgebiet.

Bis heute (Stand: Juni 2026) hat der VRR über **30 Förder-vorhaben** für Zentrale Omnibusbahnhöfe in **28 Städten** begleitet. Alle Projekte sind in den jährlich erscheinenden [Förderkatalogen](https://www.vrr.de/fileadmin/user_upload/pdf/der_vrr/oepnv_investitionen/zwoelf/Foerderkatalog_2026.pdf) dokumentiert. Der erste Förderbescheid für einen Busbahnhof ging damals an die **Stadt Dortmund**. Mit der Förderung wurde eine Verknüpfung des S-Bahnhofs mit dem örtlichen Busnetz in Oespel geschaffen.

Am anderen Ende der Förderhistorie steht die **Stadt Dinslaken**. Der geplante Neubau eines barrierefreien Busbahnhofs wurde von den Kolleg:innen aus der Förderabteilung just zum Jahreswechsel bewilligt.

[![](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm_ZOB-Bewilligungen_1920x1080_464c29a334.webp)](https://www.vrr.de/fileadmin/user_upload/bild/magazin/artikel_2026/Text_Bild_1920x1080/ZOB-Bewilligungen_1920x1080.png)Kommunen aus dem VRR, in denen eine Förderung von Busbahnhöfen bewilligt wurde.

Insgesamt wurden seit 2009 über **60 Millionen Euro** für Busbahnhöfe bewilligt. Den größten Einzelbetrag erhielt mit rund 5,5 Millionen Euro an zuwendungsfähigen Kosten die Ruhrbahn in der Stadt Essen für den **Busbahnhof in Steele**, der zur „Ruhr.2010 – Kulturhauptstadt Europas“ in Betrieb ging.

 Unter der Lupe: Welche Effekte spüren Kommunen nach einer Förderung?
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Aktuelle Beispiele aus [Remscheid und Mönchengladbach](https://www.vrr.de/aktuelles/meldungen/mehr-komfort-im-nahverkehr-drei-grosse-infrastrukturprojekte-im-vrr-gebiet-erfolgreich-abgeschlossen/) zeigen, wie moderne Busbahnhöfe heute aussehen können. Doch wie werden abgeschlossene Projekte langfristig wahrgenommen? Vier Kommunen berichten:

Der **ZOB Ratingen Mitte** wurde 2018 vollständig neugestaltet – als kombinierter Bus- und Straßenbahnknotenpunkt mit zehn Bussteigen und zwei 60-Meter-Straßenbahnhaltepunkten. Gefördert wurden u. a. barrierefreie Bahnsteige, ein markantes Dach, dynamische Fahrgastinformationen, Bike+Ride-Anlagen und ein neuer Kundenpavillon. „Der neue ZOB ist zu einer **repräsentativen Visitenkarte** am Tor zur Innenstadt geworden. Die enge Verknüpfung von U72 und Buslinien sorgt für **optimale Funktionalität** – und das architektonisch markante Dach setzt ein **stadtgestalterisches Ausrufezeichen**“, resümiert Petra Cremer, technische Beigeordnete der Stadt Ratingen, die Neugestaltung des Düsseldorfer Platzes.

- ![Der Busbahnhof in Ratingen.](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm_ZOB_Ratingen__c_Markus_Schwier_217b5599d0.webp)Der Busbahnhof in Ratingen. © Markus Schwier
- ![Der Busbahnhof in Ratingen.](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm_ZOB_Ratingen_Strassenbahn__c_Achim_Blazy_7e1efb41ff.webp)© Achim Blazy

„Heute zeigt sich der Mehrwert der Förderung sehr deutlich: Aus einem zuvor zerschnittenen Verkehrsort ist ein **lebendiger, gut erreichbarer Stadtraum** geworden. Bus, Bahn und Schwebebahn sind eng, barrierefrei und mit kurzen Wegen verknüpft – ein **echter Mobilitätsknoten**“, berichtet Gunnar Ohrndorf, Beigeordneter der **Stadt Wuppertal**. Der Busbahnhof am Döppersberg wurde 2018 fertiggestellt und ist Teil einer groß angelegten Neugestaltung des gesamten Areals. Gefördert durch den VRR wurden u. a. 18 Gelenkbusstellplätze, 40 Bike+Ride‑Parkplätze, Fahrkartenautomaten, das taktile Leitsystem, Aufzüge, dynamische Fahrgastinformationsanalgen und die moderne LED‑Beleuchtung.

![Der Busbahnhof in Wuppertal.](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/d/f/csm_ZOB_Wuppertal_Doeppersberg__c_Stadt_Wuppertal__2__17aa0426f8.webp)© Stadt Wuppertal

Der **Busbahnhof in Velbert** wurde 2015 in **Rekordzeit** fertiggestellt. Gefördert wurden u. a. zwölf Bussteige, eine durchgehende Überdachung, Toilettenanlagen für Fahrgäste und Fahrpersonal, DFI‑Anzeigen, Fahrradbügel und Fahrkartenautomaten. „Mit dem neuen ZOB konnte ein zentraler und moderner **ÖPNV‑Verknüpfungspunkt** geschaffen werden. Er war der Schlüssel, um den **Busverkehr** in Velbert **neu zu strukturieren** – effizienter und deutlich nutzerfreundlicher“, freut sich Arnd Sulimma, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft der Stadt Velbert.

![Der Busbahnhof in Velbert.](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/7/c/csm_ZOB_Velbert__1__10da42b7c1.webp)Der Busbahnhof in Velbert.

Die **Stadt Gelsenkirchen** hat 2017 die Förderung von zwei Busbahnhöfen beim VRR beantragt: Im Stadtteil **Buer** wurden u. a. barrierefreie Bussteige, neue Wartehallen, sowie die Verkehrsführung und die Verknüpfung mit der Straßenbahnlinie 302 gefördert. Auch der **Busbahnhof am Hauptbahnhof** wurde umfassend modernisiert und barrierefrei ausgebaut. „Die ZOBs entsprachen vor ihrem Umbau nicht mehr modernen Anforderungen an Attraktivität, Barrierefreiheit, Leistungsfähigkeit und städtebauliche Anbindung“, berichtet Stadtbaurat Christoph Heidenreich.

Die Förderung des VRR trägt seiner Einschätzung nach entscheidend dazu bei, veraltete Verkehrsknotenpunkte in moderne, **einladende Räume** zu verwandeln. „Die Fördermittel und Investitionen in die ZOBs in Buer und am Hbf haben dazu beigetragen, die **Mobilität, Aufenthaltsqualität und Lebensqualität** für die Bevölkerung in Gelsenkirchen zu **verbessern**. Die **Förderung** durch den VRR und andere Stellen ist dabei ein **entscheidender Hebel**, um solche Projekte überhaupt realisierbar zu machen.“, betont Stadtbaurat Christoph Heidenreich.

- ![Der Busbahnhof am Gelsenkirchener Hbf. ](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/b/0/csm_ZOB_Gelsenkirchen_HBF_c_Caroline_Seidel__4__ec2577863c.webp)© Caroline Seidel
- ![Der Busbahnhof am Gelsenkirchener Hbf. ](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/4/8/csm_ZOB_Gelsenkirchen_HBF_c_Caroline_Seidel__3__d06f6c001a.webp)Der Busbahnhof am Gelsenkirchener Hbf. © Caroline Seidel
- ![Der Busbahnhof in Buer.](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/7/b/csm_ZOB_Gelsenkirchen-Buer_01_a6e1a12441.webp)Der Busbahnhof in Gelsenkirchen-Buer mit der Straßenbahnhaltestelle der Linie 302.
- ![Der Busbahnhof in Buer.](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/e/e/csm_ZOB_Gelsenkirchen-Buer_02_74e4664875.webp)Der Busbahnhof in Gelsenkirchen-Buer.

 Bauarbeiten abgeschlossen: Der neue Busbahnhof in Rees stärkt den ländlichen Raum
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Der kürzlich eröffnete **Busbahnhof in Rees** zeigt exemplarisch, wie moderne Mobilitätsknoten im ländlichen Raum aussehen können. Vor Ort sprachen wir mit **Projektleiterin Bettina Beuchelt-Giesen der Stadt Rees**, und **VRR-Mitarbeiterin Mareen Heinemann** über die Umgestaltung am Niederrhein.

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 Ausblick: Diese Projekte starten als Nächstes
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Moderne Busbahnhöfe steigern die Aufenthaltsqualität, verbessern Umstiege, stärken den Umweltverbund und werten ganze Stadtquartiere auf. Der **VRR unterstützt Kommunen** dabei, diese Potenziale zu nutzen – **fachlich und finanziell**. Mehrere Kommunen haben bereits **Förderanträge** für ZOB-Projekte gestellt oder planen entsprechende Vorhaben. Dazu gehören u. a.:

- **Kalkar** – für eine Modernisierung und Neugestaltung des ZOB im Bereich „Schulzentrum“
- **Kempen** – für den barrierefreien Ausbau des Busbahnhofs am Bahnhof „Kempen-Niederrhein"
- **Essen‑Borbeck** – für die Modernisierung und bessere Verknüpfung mit den weiteren Mobilitätsangeboten

„Zentrale Omnibusbahnhöfe sind entscheidend für die **Mobilitätswende**. Sie schaffen Orientierung, Sicherheit und Komfort – und machen den **ÖPNV für die Menschen** im VRR **attraktiver**“, betont Marc Nüßen, Abteilungsleiter der [Investitionsförderung](https://www.vrr.de/der-vrr/oepnv-investitionen/) beim VRR. „Deshalb bleibt der Ausbau moderner ZOBs auch in Zukunft ein **Schwerpunkt unserer Förderung**. Wir freuen uns, wenn Kommunen diese Chance nutzen und entsprechende **Förderanträge** bei uns einreichen.“

   ![Sina Dietz](https://www.vrr.de/fileadmin/user_upload/bild/magazin/Autorenbilder_160_160/160x160_Dietz.jpg)

Von Sina Dietz
  Online-Redakteurin

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