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title: "ver.di ruft erneut zu Streiks im Nahverkehr auf | VRR"
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description: Die Gewerkschaft ver.di ruft noch bis voraussichtlich Montag (23. März) zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr auf.
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date: 2026-02-02
modified: 2026-07-31
categories:
  - Aktuelles
type: website
site: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
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# ver.di ruft erneut zu Streiks im Nahverkehr auf | VRR

20. März 2026

ver.di-Warnstreiks im ÖPNV
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 Die Gewerkschaft ver.di ruft noch bis voraussichtlich Montag (23. März) zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr auf. Es kommt zu Einschränkungen im Bus-, U-Bahn- und Straßenbahnverkehr. S-Bahnen und Regionalzüge sind von den Streikmaßnahmen nicht betroffen.

 Hintergründe
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###  Worum geht es beim Streik?

Hintergrund der Warnstreiks sind die laufenden **Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst**. Die Gespräche zwischen der Gewerkschaft ver.di und den kommunalen Arbeitgebern verlaufen bislang ohne Einigung. Mit den Warnstreiks will ver.di den Forderungen der Beschäftigten Nachdruck verleihen.

Konkret fordert die Gewerkschaft **bessere Arbeitsbedingungen für rund 100.000 Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr**. Seit November verhandelt ver.di in allen 16 Bundesländern mit den Kommunalen Arbeitgeberverbänden (KAV). Im Mittelpunkt stehen unter anderem **kürzere Wochenarbeits- und Schichtzeiten**, **längere Ruhezeiten** sowie **höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit**.

###  Position der Arbeitgeber

Die kommunalen Arbeitgeber verweisen auf die **angespannte finanzielle Lage vieler Städte und Verkehrsunternehmen**. Die geforderten Verbesserungen seien in der vorgeschlagenen Form nur schwer umsetzbar. Ein tragfähiges Angebot liegt bislang nicht vor. Die Warnstreiks spiegeln den derzeit **festgefahrenen Stand der Verhandlungen** wider.

###  Warum sind vor allem Busse und Straßenbahnen betroffen?

Bus- und Straßenbahnverkehre werden überwiegend von [**kommunalen Verkehrsunternehmen**](https://www.vrr.de/der-vrr/verkehrsunternehmen/) betrieben und fallen damit direkt unter den aktuellen Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. **S-Bahnen und Regionalzüge, wie**
**S 2 oder RE 1,** gehören meist zu anderen Tarifstrukturen und sind deshalb nicht Teil der Streikmaßnahmen.

 Gut informiert unterwegs
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Wir empfehlen allen Fahrgästen, sich **vor Fahrtantritt** bei den jeweils zuständigen [**Verkehrsunternehmen**](https://www.vrr.de/der-vrr/verkehrsunternehmen/) über mögliche Einschränkungen und **alternative Verbindungen** zu informieren. So lassen sich Wege auch an Streiktagen besser planen.