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description: Rund 16 Millionen Euro Förderung für 22 batterie-elektrische Busse auf den Linien X25 und X31
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date: 2026-10-01
modified: 2026-10-02
type: website
site: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
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# VRR übergibt Förderbescheide für neue XBusse an die NIAG | VRR

Gelsenkirchen, Moers | 02. Oktober 2026

Rund 16 Millionen Euro Förderung für 22 batterie-elektrische Busse auf den Linien X25 und X31
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 Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) unterstützt die Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG (NIAG) bei der Beschaffung von insgesamt 22 batterieelektrischen Bussen für die neuen XBus-Linien X25 und X31. Im Rahmen eines gemeinsamen Termins übergaben Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR, und Landrat Christoph Gerwers, VRR-Verbandsvorsteher und Vorsitzender des Verwaltungsrates, die Förderbescheide an die NIAG-Vorständin Patricia Pardulla.

 VRR übergibt Förderbescheide für neue XBusse an die NIAG
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Für die Linie X25 erhält die NIAG eine Zuwendung in Höhe von 11,52 Millionen Euro zur Beschaffung von 16 batterieelektrischen Gelenkbussen. Weitere 4,5 Millionen Euro stellt der VRR für sechs batterieelektrische Solobusse auf der Linie X31 bereit. Die Förderung erfolgt nach § 11 ÖPNVG NRW.

„Mit der Förderung ermöglichen wir ein attraktives und zugleich klimafreundliches Mobilitätsangebot für die Menschen am Niederrhein. Die neuen XBus-Linien verbinden SPNV-Achsen, schließen Lücken im regionalen Verkehrsnetz zwischen Kommunen und binden Kommunen schneller an den Schienenverkehr an. Besonders wichtig ist uns, dass auf beiden Linien von Beginn an lokal emissionsfreie Fahrzeuge eingesetzt werden“, sagt Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR.

**Neue Verbindungen für den Niederrhein**

Die neue XBus-Linie X25 verbindet künftig Emmerich am Rhein, Kleve und Kranenburg mit dem niederländischen Nijmegen. Für den Betrieb der Linie beschafft die NIAG 16 batterieelektrische Gelenkbusse. Die geplante Fahrleistung liegt bei rund 930.000 Kilometern pro Jahr. Rund 72 Prozent der Fahrleistung werden in Nordrhein-Westfalen erbracht. Die Förderung in Höhe von 11,524 Millionen Euro entspricht diesem inländischen Anteil am geplanten Beschaffungswert der Fahrzeuge.

Die XBus-Linie X31 schafft eine neue Verbindung zwischen Kevelaer, Sonsbeck und Xanten. Hier sollen sechs batterieelektrische Solobusse mit einer geplanten Gesamtfahrleistung von rund 340.000 Kilometern jährlich eingesetzt werden. Da die Fahrleistung vollständig in Nordrhein-Westfalen erbracht wird, fördert der VRR den gesamten geplanten Beschaffungswert von 4,5 Millionen Euro.

„Die beiden neuen Linien verbessern die Mobilität im ländlichen Raum und stärken zugleich die Anbindung an den Schienenpersonennahverkehr. Mit der Verbindung nach Nijmegen gewinnt darüber hinaus auch die grenzüberschreitende Mobilität weiter an Bedeutung. Die Förderbescheide sind deshalb eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Verkehrs am Niederrhein“, erklärt Landrat Christoph Gerwers, Verbandsvorsteher und Vorsitzender des Verwaltungsrates des VRR.

„XBusse sind für den Kreis Wesel weit mehr als zusätzliche Buslinien. Als Flächenkreis mit zahlreichen Pendlerverbindungen schaffen sie schnelle und direkte Verbindungen über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg und stärken damit die Mobilität und Vernetzung unserer Region nachhaltig“, sagt Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel.

Nach den derzeitigen Planungen sollen beide Linien im Dezember 2027 mit den geförderten Fahrzeugen ihren Betrieb aufnehmen.

**Lokal emissionsfrei und komfortabel unterwegs**

Die neuen Fahrzeuge werden ausschließlich batterieelektrisch angetrieben und sind damit im Betrieb lokal emissionsfrei. Sie werden zugleich dem gehobenen XBus-Standard entsprechen und den Fahrgästen auch auf längeren Strecken einen hohen Reisekomfort bieten.

„Die Förderung ist für uns das entscheidende Fundament, um die beiden neuen Linien von Beginn an voll elektrisch zu betreiben und unsere Fahrgäste entsprechend modern zu befördern. Mit den 22 neuen Bussen nimmt der Umbau unserer Flotte weiter spürbar Fahrt auf: Der E-Bus-Bestand bei NIAG und LOOK wächst in den kommenden beiden Jahren auf rund 50 Prozent der gesamten Flotte an. Gleichzeitig ertüchtigen wir unsere Betriebshöfe in Kleve und Geldern mit moderner Ladeinfrastruktur. So schaffen wir am Niederrhein eine zukunftsfähige, klimafreundliche Mobilität mit hohem Fahrgastkomfort“, betont NIAG-Vorständin Patricia Pardulla.

Der VRR, das Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen sowie die Verkehrsverbünde Nahverkehr Westfalen-Lippe und go.Rheinland hatten sich darauf verständigt, noch verfügbare Fördermittel nach §12 ÖPNVG NRW für eine Erweiterung des regionalen Schnellbusangebotes einzusetzen.

„Schnellbusse bringen die Menschen im ländlichen Raum schneller ans Ziel. Das Land fördert den Ausbau bis 2032 mit bis zu 140 Millionen Euro. Viele Orte bekommen so erstmals eine direkte Verbindung zur Bahn. Wer zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt fährt, kann sich auf den Bus verlassen. Zudem fahren die Busse künftig mit Strom oder Wasserstoff und damit klimafreundlich“, betont Udo Sieverding, Abteilungsleiter Mobilität der Zukunft, Radverkehr, ÖPNV im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

![](https://www.vrr.de/fileadmin/_processed_/2/c/csm_20261002_111712842_iOS_14aeddf190.webp) v.l.: Christoph Gerwers, Landrat des Kreises Kleve und VRR-Verbandsvorsteher, Udo Sieverding, Abteilungsleiter Mobilität der Zukunft, Radverkehr, ÖPNV im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW, Patricia Pardulla, NIAG-Vorständin, Oliver Wittke, VRR-Vorstandssprecher sowie Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel

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