14. Juni 2019

Die ExtraSchicht – ein Muss für alle Fans der Industriekultur

Im Ruhrpott geht man nicht zur Arbeit, sondern „auf Schicht“ – so hielten es die tausenden Arbeiter der Fabriken, Hütten- und Kohlenbergwerke viele Jahrzehnte. Seit dem Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau und Schließung der letzten Zechen Ende 2018 ist für die ehemaligen Kumpel nun im wahrsten Sinne des Wortes „Schicht im Schacht“. Viele alte Industriedenkmäler erinnern an die Zeit von schweißtreibender Maloche, hitzigen Arbeitsbedingungen, gigantischen Maschinen und sind zeitgleich Zeugnis des Strukturwandels der Region. Längst sind viele dieser Stätten zu kulturellen Erlebnisorten geworden, die ein Stück Bergbau- und Industriegeschichte des Ruhrgebiets lebendig werden lassen und heute Schauplatz für Kunst und Kultur sind. Und die Industriekultur freut sich großer Beliebtheit – nicht nur bei eingefleischten Pottkindern, sondern auch bei Besuchern von Außerhalb, die oft erstaunt sind, was das Ruhrgebiet abseits von seinem leider oft noch staubigen Image zu bieten hat. Dass Industriekultur auch bunt, spannend, vielfältig und außergewöhnlich sein kann, können zum Beispiel jährlich rund 200.000 Besucher auf der Veranstaltung „ExtraSchicht – Die Nacht der Industriekultur“ erleben.

29. Juni 2019: eine Nacht, 50 Spielorte, 2.000 Künstler

Seit 2001 setzt das Kulturfest das industriekulturelle Erbe der Region in Szene und lädt einen ganzen Abend lang zu Musik, Theater, Kunst, Comedy, Lesungen, Feuerwerken und Lichtinstallationen vielerorts in der Metropole Ruhr ein. So auch in diesem Jahr am 29. Juni: Von 18 bis zwei Uhr öffnen 50 Spielorte in insgesamt 24 Städten gleichzeitig ihre Türen und bieten den Besuchern Lautes und Leises, Poetisches und Pointiertes, Erstaunliches und Nachdenkliches. Das Schöne an der ExtraSchicht sind die Überraschungen, die das Event jedes Jahr bereithält. Die faszinierende Ausstellung, die man noch nicht besucht hat, das Zusammenspiel von moderner Kunst vor alter Kulisse, der beeindruckende Blick hinter die alten Gemäuer einer Zeche oder die tolle Band, die man neu für sich entdeckt. Und die vielen Begegnungen mit gut gelaunten Menschen, mit denen man ganz unvermittelt ins Gespräch kommt und sich gegenseitig Tipps zu schönen Spielorten gibt. Von diesen Begegnungen lebt die ExtraSchicht.

Entspannt unterwegs mit dem Shuttlebus

Viele dieser netten Unterhaltungen finden auf den Wegen von Spielort zu Spielort statt, in den Shuttlebussen, die zwischen den Veranstaltungsorten pendeln. Als Partner der ExtraSchicht knüpft der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr jedes Jahr ein spezielles Mobilitätsnetz, um die Besucher unkompliziert und direkt von A nach B zu bringen – stressige Parkplatzsuche ausgeschlossen. So verkehren am Abend des 29. Juni ca. 160 Shuttlebusse von 17 lokalen Verkehrsunternehmen im 10- bis 30-Minuten-Takt zwischen den Veranstaltungsorten. Das Angebot von Straßen-, Regional- und S-Bahnen wird zudem punktuell verstärkt. Herausforderungen bei der Mobilitätsplanung gibt es viele: Neue Spielorte müssen sinnvoll in den Linienplan eingebunden werden und die Verantwortlichen müssen klären, wie zum Beispiel auch abgelegene Spielorte oder -stätten an dicht bebauten Straßen mit einem 18 Meter langen Bus angefahren und wieder verlassen werden können. Bislang konnten die Verkehrsplaner noch jede verkehrliche Herausforderung meistern. Nicht zuletzt ist dies dem Umstand geschuldet, dass die Zusammenarbeit zwischen dem VRR und den Verkehrsunternehmen über die Stadtgrenzen hinweg reibungslos funktioniert und die Mitarbeiter zu einem eingespielten Planungsteam zusammengewachsen sind.

Gut informiert mit dem VRR-Fahrtenplaner

Für die Besucher der ExtraSchicht ist die Fahrt mit dem ÖPNV am Tag der Veranstaltung bis sieben Uhr des frühen Sonntagmorgens kostenfrei. Ein Grund mehr, das Auto zuhause stehen zu lassen und den angenehmen Sommerabend mit einem guten Glas Wein oder einem erfrischenden Cocktail bei allerlei Leckereien ausklingen zu lassen. Für eine unkomplizierte und schnelle Planung der Fahrten mit Bus und Bahn von unterwegs ist ebenfalls gesorgt. Der VRR-Fahrtenplaner zeigt alle ÖPNV-Verbindungen zwischen den Spielorten an und enthält zudem übersichtliche Informationen über die Veranstaltungshighlights.

Mitmachen und Tickets gewinnen

In diesem Jahr nimmt die Nacht der Industriekultur die Besucher mit auf eine Zeitreise in die Zukunft: Mit einem Segelschiff auf einer futuristischen Odyssee in Duisburg, visionären Entwürfen für das Ruhrgebiet von morgen in Bochum und Virtual Reality-Fußball in Dortmund. Doch auch der nostalgische Blick in die Vergangenheit kommt nicht zu kurz: historische Straßen- und Eisenbahnen, der Geruch einer Dampffördermaschine, 100 Jahre Bauhaus und der Sound von Rock'n'Roll und Rockabilly versetzen die Besucher in vergangene Zeiten. Wir verlosen 5 x 2 Karten für die ExtraSchicht am 29. Juni 2019. Beantworten Sie einfach unsere Gewinnspielfrage und legen Sie mit etwas Glück gemeinsam mit der Metropole Ruhr eine ExtraSchicht ein. Einsendeschluss ist der 19. Juni 2019.

 

Machen Sie jetzt beim Gewinnspiel mit und erleben Sie die ExtraSchicht!

Weitere Informationen

Weitere Informationen und Einzelheiten rund um die ExtraSchicht finden Sie hier:

www.ExtraSchicht.de

Kristina Pickert

Von Kristina Pickert
PR-Redakteurin


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