04. April 2019

Lohnenswert! "Stop and Go" – eine Ausstellung über Mobilität

Mobilität betrifft uns alle: Ob zur Arbeit, Uni oder Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit – wir sind ständig unterwegs. Aber wie kommen wir von A nach B? Und sind die Wege und Möglichkeiten noch zeitgemäß? Welche Alternativen gibt es und wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Diesen Fragestellungen widmet sich die Ausstellung "Stop and Go" der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund. Dabei zeigt sie viele Aspekte des täglichen Unterwegsseins auf. Ein interaktiver Erlebnis-Parcours lädt die Besucher zum Mitmachen, aber auch zum Nachdenken über das eigene Mobilitätsverhalten ein.

Gedanken über die eigene Mobilität machen

Zehn Ausstellungsbereiche mit 68 Stationen bieten Einsichten in Busse und Bahnen, mitten ins Auto, auf Fahrräder und natürlich auf die Wege, die wir zu Fuß zurücklegen. An vielen Stellen gibt es Mitmach-Elemente, Hörstationen, Filme oder Sachen zum Angucken. Dass die Faszination für Fahrzeuge auch im Erwachsenenalter anhält und manchmal in Autoliebe gipfelt, zeigt ein aufgemotzter goldener Opel Corsa. Ein ebenfalls beliebtes Ausstellungsobjekt ist ein erbsengrüner VW-Bulli aus den 70er Jahren, der die Sehnsucht nach Reisen und Unabhängigkeit verkörpert. Bei den jungen Gästen stehen die Bobby-Cars hoch im Kurs, die ganz im Sinne des Carsharings benutzt werden können, um damit selbstständig mobil durch die Ausstellung zu flitzen.

Alle Sinne kommen zum Einsatz, wenn es um die Geruchs- und Geräuschwelt im Öffentlichen Nahverkehr geht. Vielfahrer und Bahnreisende berichten von Lust und Frust des Pendelns, Radfahrer über die Gefahren auf den Straßen. Die Ausstellung regt dazu an, sich Gedanken über die eigene Mobilität zu machen und Rolle und Raum von Verkehrsmitteln zu hinterfragen.

Gleichberechtigte Nutzung des Verkehrsraumes

Die autoorientierte Verkehrs- und Stadtplanung der letzten Jahrzehnte stößt an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. An Station 29, dem Legespiel zur Mobilität im Öffentlichen Raum, haben die Besucher die Möglichkeit, sich den Verkehrsraum der Zukunft selbst zusammen zu puzzeln. So werden Autospuren ganz schnell zur Fahrradspuren, die Gehwege verbreitert und bunte Pflanzkübel in das Stadtbild integriert. Einzelne Straßen werden gesperrt und nur noch für den ÖPNV geöffnet. Was hier mit den Puzzleteilen ganz leicht von der Hand geht, ist eine der Herausforderungen der Zukunft: Den öffentlichen Verkehrsraum neu aufteilen und mehr Platz schaffen für die Verkehrsträger des Umweltverbundes – im Fall der Fälle auch zum Nachteil des motorisierten Individualverkehrs.

Ausstellung anschauen? Auf jeden Fall!

Die Ausstellung „Stop and Go“ vermittelt interessante Einblicke in die vielfältige Welt der Mobilität und die der alternativen Mobilitätsformen. Das macht sie auf eine angenehme spielerische Art – der Ausstellungsparcour lädt zum Mitmachen, aber auch Hinterfragen ein. Und zeigt uns nicht nur Perspektiven für die Zukunft der Mobilität auf, sondern macht allen Besuchern deutlich: Wir haben die Wahl! Die Verkehrswende ist eine Aufgabe für jeden von uns.

DASA Arbeitswelt Ausstellung

Die DASA ist Deutschlands größte Arbeitswelt-Ausstellung: Auf einer Größe von zwei Fußballfeldern erstrecken sich spannende Erlebniswelten. Entdecken Sie Arbeitswelten von gestern, heute und morgen in zwölf Ausstellungseinheiten. Darüber hinaus bietet die DASA spannende Wechselausstellungen, hochkarätige Veranstaltungen und inspirierende Führungen & Workshops.

Die Wechselausstellung  „Stop and Go“ steht noch bis zum 14. Juli 2019. Sie ist täglich (ausgenommen Karfreitag) zu sehen.

 

DASA Arbeitswelt Ausstellung
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund

www.dasa-dortmund.de

 

AboLust Vorteil für Abonnenten

Als Abonnent des SchokoTicket, YoungTicketPLUS, Ticket1000, Ticket2000 oder BärenTicket erhalten Sie gegen Vorlage des AboLust Coupons einmalig freien Eintritt in die Sonderausstellung „Stop and Go“. Das Angebot ist bis zum 14.07.2019 gültig. Es gilt nicht an Aktionstagen oder bei Sonderveranstaltungen.

www. abolust.de

Katrin Erwig

Von Katrin Erwig
VRR-Onlineredakteurin


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