Coronavirus: Die Lage im VRR

Um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, müssen wir auch in Bussen und Bahnen Vorkehrungen treffen, um Ansteckungen zu verhindern. Seit dem 4. Mai fährt der überwiegende Teil der Linien wieder nach Regelfahrplan, es kommt teilweise noch zu Einschränkungen. Gesonderte Nachtverkehre, die nur an Wochenenden verkehren, fallen weiterhin aus. In Bussen und Bahnen sind Vordereinstieg und Ticketkauf nicht möglich, um persönliche Kontakte zu reduzieren und Menschen vor dem Coronavirus zu schützen. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis - und dafür, dass Sie weiterhin bitte unnötige Fahrten vermeiden.

Niederlande: Ab dem 1. Juni Maskenpflicht im ÖPNV

In den Niederlanden ist ab dem 1. Juni das Tragen einer Mund-Nase-Maske in Bussen und Bahnen Pflicht. Die Tragepflicht gilt ab dem 13. Lebensjahr. Im Gegensatz zur deutschen Regelung gilt es zu beachten, dass das Tragen eines Schals oder eines Halstuchs als Mund-Nasen-Schutz in den Niederlanden nicht geduldet wird und als Nichteinhaltung der Verpflichtung gilt. In den Niederlanden beträgt das Bußgeld bei Verstößen gegen die Verpflichtung 95 Euro.

Anders als in Deutschland muss an Haltestellen und in den Bahnhöfen in den Niederlanden kein Mund-Nase-Schutz getragen werden, es gilt jedoch ein Abstandsgebot von 1,50 Meter. Auf den deutschen Streckenabschnitten gilt nach wie vor die deutsche Regelung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

+++ Zugausfälle auf mehreren Linien von Abellio +++

Aufgrund von Personalmangel und hohem Krankenstand bei Abellio kommt es bis auf Weiteres zu Zugausfällen in erheblichem Umfang auf mehreren Linien: Betroffen sind insbesondere die Linien RE 49, RB 46, S 2, S 3 und S 9.

Aktuelle Informationen zu den Zugausfällen auf diesen Linien sowie zu Ersatzfahrplänen finden Sie unter https://www.zuginfo.nrw

Aktuelle Maßnahmen im ÖPNV

Die Eisenbahnverkehrsunternehmen haben sich gemeinsam mit den Aufgabenträgern Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Nahverkehr Rheinland und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe darauf geeinigt, das Angebot im SPNV in Nordrhein-Westfalen zu erweitern und in den kommenden Wochen sukzessive zum Regelfahrplan zurückzukehren.

Alle Änderungen im Überblick: Regelfahrplan seit 04.05.2020

Durch die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens werden wieder mehr Fahrgäste die Bahn nutzen. Mit der Rückkehr zum gewohnten Angebot werden die wichtigen Pendlerstrecken werktags wieder vollumfänglich bedient.

Um das Coronavirus weiterhin erfolgreich zu bekämpfen, appelliert das Ministerium für Verkehr an die Bürger und Bürgerinnen in Nordrhein-Westfalen, auch weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten und zwingend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Pflicht für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt bereits beim Aufenthalt an allen Haltestellen und in Bahnhöfen. Auch die Verwendung von selbstgenähten Masken, einem Halstuch oder einem Schal ist gestattet. Auf Fahrten mit Bus und Bahn, die nicht zwingend notwendig sind, sollte weiterhin verzichten werden.

Fahrgäste finden alle aktuellen Informationen unter mobil.nrw, über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde sowie auf den Seiten der Deutschen Bahn.

Die Eingabe der geänderten Fahrplanänderungen in die dynamischen Auskunftssysteme läuft auf Hochtouren. Bis alle Daten über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde in NRW verfügbar sind, wird es aufgrund der Vielzahl der Änderungen aber einige Tage dauern.

Maßnahmen im kommunalen öffentlichen Verkehr

Die Verkehrsunternehmen im VRR ergreifen weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Die meisten Unternehmen haben ihr Angebot im kommunalen ÖSPV reduziert und schließen zum Teil ihre Kunden- und Servicecenter. Die angepassten Öffnungszeiten der jeweiligen KundenCenter können Sie dieser Liste entnehmen (Stand 30.04.2020).

Informieren Sie sich auf den Websites der lokalen Verkehrsunternehmen. Dort finden Sie welche Coronavirus-Maßnahmen ergriffen wurden und erhalten Informationen zum Fahrplanangebot in Ihrer Stadt. Eine Aufstellung der Verkehrsunternehmen mit Verlinkung zu den Websites finden Sie hier.

Zudem haben einige Verkehrsunternehmen im VRR den Ein- und Ausstieg an der vorderen Tür bei allen Bussen bis auf Weiteres ausgesetzt und den Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal eingestellt. Die Vorsichtsmaßnahme dient dazu, die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung beim Fahrscheinverkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für die Fahrerinnen und Fahrer als auch für alle Fahrgäste zu minimieren.

Da hierdurch die Fahrscheinpflicht selbstverständlich nicht aufgehoben ist, empfiehlt der VRR den Fahrgästen, Tickets im Vorverkauf über andere Verkaufskanäle zu erwerben, z.B. als HandyTicket über die Apps der Verbünde und Verkehrsunternehmen, den DB Navigator und die Mobil.NRW-App oder am Fahrkartenautomaten.

Ticketkauf online: Tickets können Sie weiterhin in der VRR App oder online in den Ticketshops der Verkehrsunternehmen kaufen.

Kulanzregelung & Ticketgültigkeit

Kulanzregelung im VRR für die kommenden Wochen

Die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr reagieren auf die zunehmenden Einschränkungen im Alltags- und Arbeitsleben im Zusammenhang mit dem Coronavirus und bieten ihren Kunden eine einfache Kulanzregelung an.

  • Abonnenten wird gem. der gültigen VRR-Tarifbestimmungen eine Abo-Pause ermöglicht, wobei auf die physikalische Hinterlegung des Tickets verzichtet wird. Abonnenten im 1. Vertragsjahr erhalten ein Sonderkündigungsrecht ohne finanzielle Nachteile. Es erfolgt keine Berechnung von Unterschiedsbeträgen zwischen Abonnement und Monatskarte oder fixe Gebühren.

  • Monatswertmarken des aktuellen Monats behalten bis zum 3. Werktag des Nachmonatswie folgt ihre Gültigkeit:
     
    • Juni-Wertmarken bis einschließlich 03.07.2020.
       
  • Trägerkarten von YoungTicketPLUS und SozialTickets, die am 31. Mai 2020 ablaufen (Nachweis) werden zunächst bis zum 30.06. 2020 akzeptiert.


Verkehrsunternehmen:Hier finden Sie eine Aufstellung der Verkehrsunternehmen mit Verlinkung zu den Websites.

Für Kunden, die ihr Ticket-Abo noch kein Jahr haben, gibt es ein neues und nur in der aktuellen Phase geltendes Sonderkündigungsrecht, ohne finanzielle Nachteile. Für alle weiteren Abonnenten gilt die bestehende Kündigungsregelung weiter.

Käufer von Tickets des Bartarifs, wie beispielsweise Einzel, 4er- und 10er-Tickets, 24- und 48-StundenTickets, Tages- oder ZusatzTickets behalten, soweit sie noch nicht entwertet sind, bis zum 31. März 2021 ihre Gültigkeit.

Hier finden Studierende die Kulanzregelung für das Semesterticket und das SemesterTicket NRW

Ticketkauf online: Tickets können Sie weiterhin in der VRR App oder online in den Ticketshops der Verkehrsunternehmen kaufen.

Eine Frau wählt an einem Ticketautomat ein Ticket aus.

Hygiene-Tipps

Um das Corona-Virus weiterhin erfolgreich zu bekämpfen, appelliert das Ministerium für Verkehr an die Bürger und Bürgerinnen in Nordrhein-Westfalen, auch weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten und auf Fahrten mit Bus und Bahn, die nicht zwingend notwendig sind, zu verzichten, damit die Infektionsgefahr so gering wie möglich bleibt. Seit dem 27. April gilt die Pflicht zum Mund-Nase-Schutz in Bussen und Bahnen. Zulässig sind sogenannte Alltagsmasken oder auch Schals.
 

Bitte beherzigen Sie bei allen Fahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln folgende Hygienemaßnahmen:

  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten.
     
  • Waschen und desinfizieren Sie Ihre Hände mehrmals am Tag gründlich.
     
  • Vermeiden Sie enge Kontakte und halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen.
     
  • Tragen Sie nach Möglichkeit einen Mund-Nasen-Schutz

Infofilm für Schülerinnen und Schüler zum Verhalten in Bus und Bahnen in Coronazeiten

Semesterticket für das Sommersemester im April 2020

Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus ist der Lehrbetrieb an den meisten Hochschulen derzeit eingestellt. Es muss daher davon ausgegangen werden, dass die Schließung mindestens bis zum 19.04.2020 und ggf. darüber hinaus anhält. Davon betroffen ist auch zum Teil die Ausgabe der Studierendenausweise für das Sommersemester 2020, so dass Studierende für das neue Semester über keine Semestertickets verfügen. Gleichzeitig sind Abschlussprüfungen, die im März 2020 stattfinden sollten in den April 2020 verschoben. Aus diesem Grund haben sich die Verbünde und Verkehrsunternehmen in NRW auf folgende Regelung für den Zeitraum vom 01.04.2020 bis zunächst 30.04.2020 geeinigt:

  1. Das SemesterTicket NRW für das Wintersemester 2019/2020 wird über den eigentlichen Geltungszeitraum hinaus bis zum 30.04.2020 anerkannt, sofern der Geltungszeitraum am 31.03.2020 enden würde.
  2. Die Anerkennung des regionalen Semestertickets muss ebenfalls bis zum 30.04.2020 ausgedehnt sein.
  3. Für Erstsemester im Sommersemester 2020 (Start: 01.04.2020) wird die Immatrikulationsbescheinigung als Fahrausweis bis zum 30.04.2020 in Verbindung mit einem Lichtbildausweis anerkannt.
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