Gelsenkirchen | 04. August 2026

VRR fördert Haltestellenumbau mit ca. 592.000 Euro Barrierefreier Ausbau der Straßenbahnhaltestelle Wasserturm in Essen

Heute hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 591.900 Euro an die Ruhrbahn AG ausgestellt. Das Verkehrsunternehmen hatte die Fördergelder nach § 12 ÖPNVG NRW für den barrierefreien Ausbau der Straßenbahnhaltestelle Wasserturm in Essen beantragt. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 653.200 Euro.

Kölner Lichter

Mit dem Umbau verbessert die Ruhrbahn die Zugänglichkeit und Leistungsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs im Essener Südostviertel. Die Maßnahmen schaffen einen hindernisfreien Zugang zur Haltestelle und erleichtern insbesondere mobilitätseingeschränkten Fahrgästen die Nutzung von Bus und Bahn. Gleichzeitig werden die Voraussetzungen geschaffen, damit künftig die neuen 40 Meter langen Straßenbahnen an der Haltestelle eingesetzt werden können. Dadurch erhöhen sich Komfort und Beförderungskapazität gleichermaßen.

Die Maßnahme im Einzelnen

Die Straßenbahnhaltestelle Wasserturm befindet sich auf der Steeler Straße, einer wichtigen Verkehrsachse zwischen der Essener Innenstadt und den östlichen Stadtteilen. Sie wird von den Straßenbahnlinien 103 und 109 sowie den Buslinien 146 und NE5 bedient. Die Haltestelle liegt an der sogenannten Steeler Strecke, einer rund 4,5 Kilometer langen Straßenbahnverbindung zwischen der Herkulesstraße und dem Bahnhof Essen-Steele.

Im Rahmen eines umfangreichen Infrastrukturprogramms erneuert die Ruhrbahn entlang dieser Strecke Gleise, Versorgungsleitungen und Haltestellenanlagen. Die Bauarbeiten haben bereits im Jahr 2025 begonnen und sind auf mehrere Jahre angelegt.

Die Haltestelle Wasserturm ist als Kombi-Haltestelle mit Mittelbahnsteigen im besonderen Gleiskörper ausgeführt. Im Zuge des barrierefreien Ausbaus werden die Bahnsteige so angepasst, dass künftig auch die neuen 40 Meter langen Straßenbahnen dort halten können. Darüber hinaus wird der westliche Zugang zu Steig 1 über eine Rampe barrierefrei gestaltet. Der bereits barrierefrei ausgebaute Zugang auf der Ostseite bleibt erhalten. Ergänzend wird der Wartebereich modernisiert und für die Fahrgäste komfortabler gestaltet.

Mit der Maßnahme verbessert die Ruhrbahn nicht nur die Barrierefreiheit, sondern erhöht zugleich die Attraktivität und Leistungsfähigkeit des ÖPNV. Der Ausbau trägt dazu bei, den Fahrgastkomfort zu steigern und die Infrastruktur langfristig auf die Anforderungen eines modernen Nahverkehrs auszurichten.

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Pressekontakt

Dino Niemann

Pressesprecher

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Sabine Tkatzik

Pressesprecherin

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Sabine Tkatzik