Gelsenkirchen | 20. Mai 2026

VRR fördert ZOB-Umbau und neue Mobilstation mit über 2,2 Millionen Euro

Heute hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 2.248.000 Euro an die Ruhrbahn AG ausgestellt. Das Unternehmen hatte die Fördergelder nach § 12 des ÖPNVG NRW für den barrierefreien Umbau des ZOB am Bahnhof Essen-Borbeck mit sechs Haltestellen für Gelenkbusse und drei Pausenplätzen sowie der Erstellung einer Mobilstation beantragt. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 2.497.800 Euro.

Barrierefreier Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofs in Essen-Borbeck

Alle ÖPNV-Nutzern erhalten mit dem Umbau des Bahnhofs ein „Mehr an Mobilität“. Die Ruhrbahn schafft mit der Baumaßnahme einen hindernisfreien Zugang für alle Fahrgäste. Eine neue Mobilstation verknüpft ÖPNV mit dem Rad-& Fussverkehr sowie einer P+R-Anlage. Die Umstiege werden künftig durch neue Wegweisung, Dynamische Fahrgastinformation (DFI) und ein taktiles Leitsystem erleichtert. 

Die Maßnahme im Einzelnen

Der heutige Parkplatz wird abgerissen und für die neuen Flächen des ZOBs überbaut. Die Ein- und Ausfahrt der Busse wird über die Kreuzung Fürstäbtissinstraße/Heinrich-Brauns-Straße erfolgen. Eine zusätzliche Einfahrt (für Busse aus Richtung Borbecker Straße kommend) wird es im Bereich der heutigen Einfahrt geben. Der Busverkehr wird auf einer gesonderten Busspur im Uhrzeigersinn um die zentrale Haltestelleninsel geführt. Die gesamte Fläche des ZOBs erhält ein durchgehendes taktiles Leitsystem. 

Für einen optimalen Ein- und Ausstieg in die Busse erhalten alle sechs Bussteige jeweils eine 18 Zentimeter hohe Haltestellenkante und werden in einer Sägezahnaufstellung an einer Haltestelleninsel angeordnet. Vier barrierefrei ausgebaute Fussgängerfurten werden den Zugang zu der Insel gewährleisten. 

Im Rahmen des Umbaus ist eine Überdachung der gesamten Haltestelleninseln geplant. Diese wird ergänzt durch sechs windgeschützte Sitzinseln und auch der Zugangsbereich zum Bahnhofsgebäude bis zur Haltestelleninsel wird überdacht. Das Dach wird als Stahlkonstruktion mit Foliendachbespannung ausgeführt. Es entsteht eine moderne und architektonisch an das Umfeld angepasste und platzsparende Dachkonstruktion. Neben der Funktion des Wetterschutzes wird das Bauwerk auch als Tragwerk für die Beleuchtung und die DFIs übernehmen. ÖPNV-Kunden werden über zwei zentrale DFIs sowie an jedem Steig befindliche DFIs optisch und akustisch über An- und Abfahrtszeiten informiert. Eine Videoüberwachung wird das subjektive Sicherheitsempfinden erhöhen.

Die Haltestelle Borbeck Bf liegt im Essener Stadtteil Borbeck und ist neben den Haltestellen Hauptbahnhof und dem Verkehrsplatz Steele (S) einer der wichtigsten Verknüpfungspunkte im Stadtgebiet. Ein direkter Anschluss vom ZOB an den Essener-Hauptbahnhof erfolgt über die Linien der S 9 und der RE 14. Auch die Straßenbahn-Linie 103 verkehrt tagsüber in der Hauptverkehrszeit im 10 Minuten Takt sowie mehrere Buslinien im 20-Minuten-Takt. Ferner bestehen Buslinienanschlüsse nach Oberhausen und Bottrop.

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Pressekontakt

Dino Niemann

Pressesprecher

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Sabine Tkatzik

Pressesprecherin

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Sabine Tkatzik