Gelsenkirchen | 19. Juni 2026

VRR fördert Haltestellenumbau mit über einer halben Millionen Euro

Heute hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) Bewilligungsbescheide in Höhe von insgesamt 712.200 Euro an die Stadt Herdecke, den EUV Stadtbetrieb in Castrop-Rauxel und die Stadt Bochum ausgestellt. Die drei Zuwendungsempfänger hatten die Fördergelder nach § 12 des ÖPNVG NRW für den barrierefreien Um- bzw. Neubau von Haltestellen beantragt.

Die Maßnahme im Einzelnen

Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat im Rahmen seines Nahverkehrsplanes die Qualität der Einzelhaltestellen bewertet u. Daraus hat die Stadt Herdecke für ihr Gebiet ein Dringlichkeitsprogramm erstellt. In diesem Zuge ist geplant, im Stadtgebiet Herdecke die Haltestellen Berliner Straße (beide Fahrtrichtungen) und Rosenstraße (beide Fahrtrichtungen) im Jahr 2026 barrierefrei umzubauen. Alle vier Bussteige werden jeweils mit einem 12 m langen und 18 cm hohen Busbordstein sowie einem taktilen Leitsystem versehen. Die Haltstelle „Berliner Straße“ (stadteinwärts) wird aufgrund der beengten Situation mit einem Unterstand ohne Seitenteile ausgestattet. Für die weiteren drei Haltestellen ist jeweils ein an drei Seiten verkleideter Fahrgastunterstand mit Dachbegrünung vorgesehen. Zur Ausstattung zählen auch eine Fahrplanvitrine, ein Abfallbehälter und eine Sitzbank. An der Haltestelle „Rosenstraße“ (stadteinwärts) wird ein Fahrradständer (Doppelparker) aufgestellt.  Für den Umbau erhält die Stadt Herdecke Zuwendungen in Höhe von 267.400 Euro, die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 292.500 Euro.

Der barrierefreie Umbau von acht Bushaltestellen in Castrop-Rauxel wurde in den Förderkatalog 2026 aufgenommen, geprüft und ist nun bewilligt worden. Vorgesehen ist die Bushaltestellen Becklemerstraße, Grutholzallee, Hagenstraße und Insterburger Straße jeweils in beiden Fahrtrichtungen barrierefrei umzubauen, dazu werden die Haltestellen mit Buskapsteinen und taktilen Leitelementen ausgestattet. Alle Haltestellen sind als Fahrbahnrandhaltestellen vorgesehen; dies sorgt für eine reibungslose schnellere Abfahrt und verhindert somit auch z.B. Verspätungen. Weiterhin werden an einigen Haltestellen Sitzbänke aufgestellt. Nur an der Haltestelle Hagenstraße in Fahrtrichtung Henrichenburg Mitte kann ein Fahrgastunterstand aufgestellt werden. Dafür erhalten der EUV Stadtbetrieb Castrop-Rauxel Zuwendungen in Höhe von 297.200 Euro, die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 297.200 Euro.

Die Stadt Bochum baut auf der Rensingstraße eine Wendeanlage mit barrierefreiem Bussteig. Der Bussteig hat eine Länge von 18 Metern und wird mit einem Fahrgastunterstand und einem taktilen Leitsystem ausgestattet. Zur Sicherstellung eines barrierefreien Zugangs wird die Haltestelle beidseitig durch entsprechend verlängerte Gehwege erschlossen. Zwei Fahrbahnübergänge mit taktilen Leitelementen ermöglichen eine sichere Querung für mobilitätseingeschränkte Personen. Für den Neubau erhält die Stadt Bochum Zuwendungen in Höhe von 147.600 Euro, die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 150.600 Euro.

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Pressekontakt

Dino Niemann

Pressesprecher

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Sabine Tkatzik

Pressesprecherin

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Sabine Tkatzik