Aktuelle Hinweise für Ihre Fahrten im VRR

Um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen, sind in den Bussen und Bahnen Vorkehrungen getroffen worden, um Ansteckungen zu verhindern. In Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen ist das Tragen einer medizinischen Schutzmaske Pflicht. In Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz bei höchstens 35 liegt (Inzidenzstufe 1) muss an Haltestellen des ÖPNV „im Freien“ keine Maske mehr getragen werden (Coronaschutzverordnung Land NRW | Stand: 21. Juni 2021). Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.

Erneuerung der Infrastruktur führt zu Anpassungen im Zugverkehr während der Sommerferien

Während der Sommerferien kommt es auf mehreren Bahnstrecken zu Fahrplanänderungen aufgrund von Bauarbeiten, sodass Züge durch Busse ersetzt oder umgeleitet werden.

Zu Einschränkungen im Zugverkehr mit Auswirkungen auf besonders viele Fahrgäste und besonders langer Dauer kommt es in den Sommerferien auf folgenden Strecken:

  • Im Rahmen der Arbeiten für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) wird die Bahnstrecke von Köln-Mülheim bis Düsseldorf Hbf gesperrt. Aufgrund der eingeschränkten Gleiskapazitäten im Raum Düsseldorf gibt es ebenfalls Einschränkungen zwischen Solingen Hbf und Duisburg Hbf. Betroffen sind die Linien RE 1 (RRX), RE 3, RE 5 (RRX), RE 6 (RRX), S 1, S 6 und S 68 in unterschiedlichen Bauphasen vom 02.07. bis 14.08.2021
  • Die Bahnstrecke zwischen Dortmund – Asseln Mitte und Unna muss für umfangreiche Gleiserneuerungen gesperrt werden. Betroffen ist die Linie S 4 vom 03.07. bis zum 17.07.
  • Der Umbau Dortmund Hbf führt zu Einschränkungen im Zugverkehr. Es kommt daher zu geänderten Fahrzeiten, Umleitungen und Haltausfällen. Betroffen sind die Linien RE 11 (RRX) und RB 59 vom 02.07. bis voraussichtlich Ende 2022
  • Im Rahmen des 3-gleisigen Ausbaus zwischen Oberhausen und der deutsch-niederländischen Grenze kommt es ebenfalls zu Einschränkungen im Zugverkehr. Betroffen sind die Linien RE 5 (RRX), RE 19, RE 44 und RE 49 vom 25.06. bis 23.07.2021.
  • Aufgrund der Elektrifizierung der Bahnstrecke Wesel – Bocholt ist auf dieser Strecke kein Zugverkehr möglich. Betroffen ist die Linie RE 19a bis zum 11.12.2021.
  • Aufgrund von Bahnsteigarbeiten in Essen-Stadtwald kommt es zu Einschränkungen im Zugverkehr. Betroffen ist die Linie S 6 noch bis zum 24.07.2021.
  • Nach dem Brand eines Tanklastwagens unter einer Eisenbahnbrücke der A 40 ist die Bahnstrecke Essen/Mülheim – Oberhausen weiterhin gesperrt, Betroffen sind die Linien RE 49 und S 3 voraussichtlich noch bis zum 06.09.2021.

Zusätzlich stehen einige weitere Baumaßnahmen von kürzerer Dauer in den nächsten Wochen an.

 

Details zu den Auswirkungen der Baumaßnahmen finden Sie auf unserer Baustellenseite

 

Aktuelle Hinweise für Ihre Fahrten im VRR

Die Züge im SPNV (RE, RB, S-Bahn) fahren nach dem Regelfahrplan. Um das Coronavirus weiterhin erfolgreich zu bekämpfen, appelliert das Ministerium für Verkehr an die Bürger und Bürgerinnen in Nordrhein-Westfalen, auch weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten. In Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske. Soweit Kinder zwischen 6 und 13 Jahren aufgrund der Passform keine medizinische Gesichtsamaske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen. Die grundsätzliche Pflicht für das Tragen von Masken gilt bereits beim Aufenthalt an allen Haltestellen und in Bahnhöfen. In Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz bei höchstens 35 liegt (Inzidenzstufe 1) muss an Haltestellen des ÖPNV „im Freien“ keine Maske mehr getragen werden  (Coronaschutzverordnung Land NRW | Stand: 21. Juni 2021). Bei einem Verstoß wird seit dem 12. August 2020 ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro erhoben.

Fahrgäste finden aktuelle Informationen unter mobil.nrw sowie über die einschlägigen Apps und Webseiten der Verkehrsunternehmen und Verbünde.

Maßnahmen im kommunalen öffentlichen Verkehr

Zum Teil haben die Verkehrsunternehmen im VRR ihre Kunden- und Servicecenter unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln wieder geöffnet. Aufgrund der aktuellen Situation haben einige Verkehrsunternehmen die Öffnungszeiten ihrer Kunden- und Servicecenter angepasst. Informieren Sie sich auf den Websites der lokalen Verkehrsunternehmen, welche Coronavirus-Maßnahmen ergriffen wurden. Dort erhalten Sie Informationen zum Fahrplanangebot in Ihrer Stadt. Eine Aufstellung der Verkehrsunternehmen mit Verlinkung zu den Websites finden Sie hier.

Einige Verkehrsunternehmen im VRR haben den kontrollierten Vordereinstieg in Bussen wieder aufgenommen. Dadurch ist es auch wieder möglich, sich ein Ticket beim Fahrpersonal zu kaufen. Aufgrund der bestehenden Hygienemaßnahmen empfiehlt der VRR seinen Fahrgästen, Tickets im Vorverkauf über andere Verkaufskanäle zu erwerben, z.B. als HandyTicket über die Apps der Verbünde und Verkehrsunternehmen, den DB Navigator und die Mobil.NRW-App oder am Fahrkartenautomaten.

Ticketkauf online: Tickets können Sie weiterhin in der VRR App oder online in den Ticketshops der Verkehrsunternehmen kaufen.

Niederlande als Hochinzidenzgebiet eingestuft

Eine Frau mit FFP2 Maske steht in der Bahnhofshalle

Die Niederlande sind als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Für Reise-Rückkehrer aus den Niederlanden gilt in Deutschland eine 10-tägige Quarantäne-Pflicht, von der man sich frühestens am fünften Tag freitesten kann. Zusätzlich zur digitalen Einreiseanmeldung ist bereits vor der Einreise nach Deutschland ein Corona-Test (PCR- oder Antigen-Schnelltest) verpflichtend. Geimpfte und Genesene sind von der Test- und Quarantäne-Pflicht befreit. Pendler*innen, die sich weniger als 24 Stunden in Holland aufgehalten hat, sind ebenfalls von Test- und Quarantäne-Pflicht befreit.

Hier finden Sie alle Details zur Einreise aus Hochinzidenz-GebietenWeitere Infos zu den Ein- und Ausreiseregelungen.

Bitte beachten Sie: In den Niederlanden gilt seit dem 1. Juni 2020 das Tragen einer Mund-Nase-Maske in Bussen und Bahnen für Personen, die das 13. Lebensjahr vollendet haben. Das Bußgeld bei Verstößen gegen die Verpflichtung beträgt 95 Euro. Anders als in Deutschland muss an Haltestellen und in den Bahnhöfen in den Niederlanden kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, es gilt jedoch ein Abstandsgebot von 1,50 Meter.

Maskenpflicht für alle Fahrgäste in Bussen und Bahnen

Um das Coronavirus weiterhin erfolgreich zu bekämpfen, appelliert das Ministerium für Verkehr an die Bürger und Bürgerinnen in Nordrhein-Westfalen, auch weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten. Seit dem 27. April 2020 gilt die Pflicht zum Mund-Nase-Schutz in Bussen und Bahnen. In der gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO vom 12. Juni 2021 besteht die Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken. Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske besteht für Fahrgäste unabhängig von der Einhaltung des Mindestabstands und auch am Sitzplatz sowohl während der Beförderung als auch während des Aufenthalts in einer zu dem jeweiligen Verkehr gehörenden Einrichtung. In Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz bei höchstens 35 liegt (Inzidenzstufe 1) muss an Haltestellen des ÖPNV „im Freien“ keine Maske mehr getragen werden  (Coronaschutzverordnung Land NRW | Stand: 21. Juni 2021).

Bitte beherzigen Sie bei allen Fahrten in den öffentlichen Verkehrsmitteln folgende Hygienemaßnahmen:

  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten.
     
  • Waschen und desinfizieren Sie Ihre Hände mehrmals am Tag gründlich.
     
  • Vermeiden Sie enge Kontakte und halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen.
Die aktuell geltenden Coronaregeln

Kulanzregelung und Ticketgültigkeit

Die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr reagieren auf die aktuellen Einschränkungen im Alltags- und Arbeitsleben im Zusammenhang mit dem Coronavirus und bieten eine einfache Regelung, wenn Kundinnen und Kunden ihre Zeitfahrausweise nicht oder nur teilweise nutzen. In der aktuellen Phase bieten die Verkehrsunternehmen ihren Kunden ein verlässliches Angebot für Fahrten zum Arbeitsplatz, zur Ausbildungsstätte, zum Einkaufen oder für andere notwendige Fahrten. Wird ein Zeitfahrausweis während seiner Geltungsdauer nicht oder nur teilweise benutzt, so wird das Beförderungsentgelt auf Antrag und unter Mitteilung des Pausenbeginns und -endes anteilig erstattet. Eine physische Hinterlegung des Tickets ist nicht notwendig.

Fahrgäste mit einer Zeit-/Chipkarte wenden sich für die Pausenregelung bitte direkt an ihr Verkehrsunternehmen vor Ort und erfragen dort den Umgang mit der Pausenregelung.

Bitte nutzen Sie hierfür primär die Kommunikationswege, die einen Besuch in den Kundencentern vermeiden. Abotickets können jederzeit zum 15. eines Monats zum Monatsende gekündigt werden. Bei einer Kündigung in den ersten zwölf Monaten wird eine Gebühr von einmalig 20,00 Euro erhoben, unabhängig von der Nutzungsdauer in diesem Zeitraum. Ab dem zweiten Vertragsjahr gelten die bestehenden monatlichen Kündigungsregelungen. Eine Kündigung des Abos ist jederzeit zum 15. eines Monats zum Monatsende ohne weitere Kosten möglich. 

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