Abbildung der drei wichtigen Hygieneregeln in Bus und Bahn: kontaktlose Ticketkauf, Tragen einer Maske und verstärkte Reinigung der Kontaktflächen

06. November 2020

Mit Bus & Bahn gesund und sicher ans Ziel

Wenn die Temperaturen frostiger werden und die alljährliche Erkältungswelle ihre gewohnten Ausmaße einnimmt, dann ist es in Zeiten einer Pandemie umso wichtiger, die Fahrten mit Bus und Bahn so risikofrei und sauber wie möglich zu gestalten. Wir wissen, dass Sie mit dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und dem Befolgen der Hygieneregeln einen großen Teil zu unser aller Schutz und Gesundheit beitragen. Auch wir setzen viele Maßnahmen ein, damit Sie in Bus und Bahn sicher sind.

Bedenkenloses Reisen in Zeiten von Corona

Um zu verhindern, dass das Infektionsrisiko steigt und Sie beruhigt mit dem ÖPNV zu Freunden, zur Arbeit oder in die Stadt fahren können, sind die Mitarbeiter*innen der Verkehrsunternehmen seit Beginn der Pandemie vermehrt im Einsatz, um die Flächen innerhalb und außerhalb der Züge intensiv zu reinigen. Schon vor der Pandemie gehörte z. B. die regelmäßige Reinigung der Fahrgastinnenräume sowie der Fahrerkabinen zum unverzichtbaren Alltag im Bus- und Bahnverkehr. Der größte Unterschied bei den Reinigungsprozessen im Vergleich zu heute: „Die Kontaktflächen, wie beispielsweise Griffe und Stangen, wurden früher nur sichtbar schmutzfrei gereinigt. Jetzt, während Corona, erfolgt eine Pflichtreinigung mit einem Desinfektionsmittel“, erklärt Dorjee Hegel, der bei DB Regio für das Fahrzeugmanagement zuständig ist.

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Mehr Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter*innen

Sicherheit und Sauberkeit sind für uns selbstverständlich – schon immer und jetzt verstärkt. In Zeiten von COVID-19 setzten die Mitarbeiter*innen unserer Eisenbahn- und Verkehrsunternehmen alles daran, die Hygienestandards so hoch wie möglich zu setzen. Darum haben die einzelnen Verkehrsunternehmen seit Beginn der Pandemie verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Infektionsgefahr durch übertragbare Krankheitskeime für Fahrgäste und für die Kolleg*innen so gering wie möglich zu halten. Doch wie genau sehen diese Maßnahmen aus?

Stellvertretend für alle Unternehmen im Verkehrsverbund zeigen wir Ihnen am Beispiel von DB Regio den Reinigungsprozess im Innenraum einer S-Bahn Rhein-Ruhr auf. Denn wir möchten, dass Sie auch weiterhin mit einem guten Gefühl in den Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs Platz nehmen können.

Eine Frau, die eine Maske trägt, läuft zu einem heranfahrenden Zug

Wie oft findet eine Reinigung statt?

Die Züge der S-Bahn Rhein-Ruhr werden vor, während und nach einer Fahrt gereinigt.  „Jeder Zug bekommt jede Nacht in der Abstellung mindestens eine Tagesreinigung. Diese dauert ca. ein- bis zwei Arbeitsstunden“, berichtet Dorjee Hegel. „Bei S-Bahnen und RE-Zügen erfolgt in der Regel mehrfach am Tag (zwei bis sechs Mal) zusätzlich eine Reinigung an einem oder beiden Endbahnhöfen. Die Reinigung orientiert sich dort an der Wendezeit der Züge. Bei der S 1 in Dortmund sind das zum Beispiel tagsüber sechs bis acht Minuten, am Abend und am Wochenende 20 Minuten. Wenn die Wendezeiten sehr kurz sind, fahren die Reiniger auch noch ein paar Stationen mit bis zum nächsten Bahnhof“, ergänzt er. Dieser Reinigungsvorgang ist einigen von Ihnen, als Fahrgast, sicherlich schon aufgefallen.

Um es nochmal zu verallgemeinern: Im Durchschnitt werden die S-Bahn-Züge dreimal täglich gereinigt. Bei Linien, in denen viele Reisende unterwegs sind, auch häufiger.

Mehr Personal für mehr Sauberkeit

Ein Reinigungsmitarbeiter desinfiziert Kontaktflächen im Zug

Zusätzliches Reinigungspersonal und veränderte Reinigungspläne sorgen dafür, dass Sie auch in Zeiten einer Pandemie risikofrei von A nach B kommen. Bei DB Regio sind beispielsweise 50 Mitarbeiter*innen nur für die Reinigung der Fahrzeuge im laufenden Betrieb zuständig. Weitere 150 Kolleg*innen kümmern sich um die stationäre Reinigung der Fahrzeuge in den Abstellungs- und Werkbereichen. In NRW kommen dabei mehr als 8.000 Liter Reinigungsmittel zum Einsatz: von Kaugummientferner über Fußboden- und Glasreiniger, Desinfektionsmittel bis hin zu neutralem Innenreiniger. Die Mitarbeitenden verwenden abhängig von dem Fahrzeugzustand individuell benötigte Reinigungsmittel, um mit tatkräftiger Handarbeit die Hygiene in- und außerhalb der Busse und Bahnen zu gewährleisten. Bisher verbrauchten sie dabei auch circa 600 Liter an Handdesinfektionsmittel für den Eigenschutz.

Wie läuft eine Reinigung der Fahrgastinnenräume ab?

Der Ablauf einer Reinigung der Fahrgastinnenräume hängt davon ab, um welches Fahrzeug und welche Art von Reinigung es sich handelt. Die Mitarbeitenden kümmern sich beispielsweise um:

  • Abfallbehälter entleeren und Abfälle von Sitzen, Tischen und dem Boden einsammeln
  • Führerstand reinigen
  • Toiletten vollständig reinigen
  • Sichtbare Flecken an Fensterscheiben (innen) reinigen
  • Besondere Verschmutzungen an Wänden, Böden oder Fenstern im Fahrzeuginnenraum entfernen (z. B. Graffiti)
  • Fußboden wischen
  • Kontaktflächen desinfizieren

Zu den Kontaktflächen gehören zum Beispiel neben den Haltestangen auch die Türknöpfe. Diese werden täglich nicht nur von innen, sondern bei der nächtlichen Tagesreinigung auch von außen gereinigt, um die Bakterien- oder Virenbelastung auf wirklich allen Flächen für den Fahrgast so gering wie möglich zu halten.

Ein Reinigungsmitarbeiter desinfiziert den Türknopf im Zug

Nutzung des ÖPNV in Coronazeiten ist kein Risiko

Die Reinigung erfolgt, je nach Wendezeit und Verschmutzung der Fahrzeuginnenräume, ganz unterschiedlich. Grundsätzlich werden, so auch in der S-Bahn Rhein-Ruhr, herumliegender Abfall eingesammelt und volle Mülleimer geleert. Außerdem werden Flecken entfernt und die Kontaktflächen desinfiziert, mit denen Fahrgäste am häufigsten in Berührung kommen. Dabei wird auch der Führerstand intensiv gesäubert, um den Fahrzeugführer*innen ein möglichst hygienisches Arbeitsumfeld zu bieten. 

Gemeinsam gegen Corona

Neben der gründlichen Reinigung der Fahrzeuge ist zum Infektionsschutz die persönliche Hygiene jedes Einzelnen ganz entscheidend. Mit einfachen Maßnahmen können auch Sie helfen, sich selbst und andere vor einer Ansteckung zu schützen. Darum tragen Sie weiterhin eine textile Mund-Nasen-Bedeckung in den Bahnhöfen, an Haltestellen sowie bei Bus- und Bahnfahrten. Kaufen Sie Ihre Tickets kontaktlos mit der VRR App. Nutzen Sie alle Türen zum Ein- und Ausstieg. Waschen oder desinfizieren Sie regelmäßig ihre Hände – und das wichtigste: Halten Sie wann immer möglich Abstand zu Ihren Mitmenschen, damit wir gemeinsam die Verbreitung des Coronavirus eindämmen. Denn wenn wir alle an einem Strang ziehen, kommen alle gesund und sicher ans Ziel.

 

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen!

Bleiben Sie gesund! 

 

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Sina Dietz

Von Sina Dietz
PR-Volontärin


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