Gelsenkirchen, Köln, Unna | 02. Februar 2022

Erfolgreicher Betriebsübergang der Abellio-Linien

DB Regio, National Express und VIAS Rail haben in der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar erfolgreich die Abellio-Linien übernommen. Die drei übernehmenden Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) haben im Bereich aller bislang von Abellio bedienten Netzen und Linien den Betrieb stabil und pünktlich aufgenommen. Nur in wenigen Einzelfällen ist es in der Nacht zu ungeplanten Ausfällen oder Verspätungen gekommen. Im Niederrhein-Netz wurde durch VIAS Rail zusätzlich der elektrische Betrieb zwischen Wesel und Bocholt inklusive aufwändigem Flügelkonzept, bei dem Zugteile getrennt bzw. gekoppelt werden, umgesetzt. Auch der grenzüberschreitende Verkehr der RE 19 bis ins niederländische Arnheim ist problemlos angelaufen.

DB Regio, National Express und VIAS Rail starten reibungslos

Der gemeinsame Kraftakt aller Beteiligten, insbesondere der übernehmenden Eisenbahnverkehrsunternehmen, der Abellio und der Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr in NRW hat sich gelohnt: Das Ergebnis des erfolgreichen nächtlichen Betreiberwechsels ist nur möglich geworden durch ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft auf allen Seiten und das gemeinsame Ziel, einen reibungslosen und sicheren Betriebsübergang zu garantieren. So wurden seitens Abellio am Abend des 31. Januar sämtliche Züge sukzessive und ordnungsgemäß an abgestimmten Standorten abgestellt, wo diese dann für den Betriebsstart am frühen Morgen des 1. Februar von den jeweils fortführenden Unternehmen übernommen wurden. Seitdem läuft der Betrieb in allen betroffenen Netzen störungsfrei. Noch bis Ende Februar gilt zudem der zwischen den Aufgabenträgern Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Nahverkehr Westfalen-Lippe und Nahverkehr Rheinland sowie den drei fortführenden EVU abgestimmte Übergangsfahrplan. Dieser läuft ebenfalls stabil, bietet Fahrgästen auch auf Linien mit vorübergehend abweichendem Betriebskonzept ein zuverlässiges Angebot und soll mit Betriebsschluss am 27. Februar 2022 enden. Fahrgäste finden unter www.mobil.nrw/betreiberwechsel alle Details zu betroffenen Linien sowie Hinweise zu freigegebenen Fernverkehrszügen.

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