Gelsenkirchen | 30. August 2023

VRR übergibt Zuwendungsbescheid für Ladeinfrastruktur am Busport in Heerdt Unterstützung beim Wiederaufbau des Betriebshofs in Heerdt

Heute hat VRR-Vorstandssprecherin Gabriele Matz im Rahmen des Spatenstichs für den neuen Busport auf dem Betriebshof der Rheinbahn in Heerdt einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 6,1 Millionen Euro übergeben. Das Unternehmen erhält die Gelder für die Ausstattung des neuen Busports mit Ladeinfrastruktur für Elektrobusse gemäß §13-ÖPNVG des Landes NRW.

Unterstützung beim Wiederaufbau des Betriebshofs in Heerdt

Der Betriebshof Heerdt umfasst neben Straßenbahnanlagen auch Anlagen für den Busverkehr. Am 01.04.2021 wurde bei einem Brand die Bus-Wagenabstellhalle und die Bus-Waschanlage auf dem Betriebshof Heerdt zerstört. Der eigentliche Wiederaufbau der Wagenhalle und der Waschanlage erfolgt durch die Rheinbahn. Sie stellt dabei jedoch nicht nur den ursprünglichen Zustand wieder her, sondern stattet darüberhinausgehend alle Abstellplätze mit Ladeeinrichtungen für batterieelektrische Busse aus. Die Mehrkosten für die Ladetechnik werden über Landesfördermittel aus § 13 ÖPNVG NRW gefördert. Der heute im Rahmen des Spatenstichs übergebe Bescheid hat einen Fördersatz von 90 Prozent und ein Volumen in Höhe von 6,1 Millionen Euro. Die Fertigstellung wird für Ende 2024 geplant. „Mit dieser Förderung unterstützen wir zusammen mit dem Land NordrheinWestfalen die Rheinbahn nicht nur beim Wiederaufbau ihrer Betriebsanlagen, sondern leisten einen wichtigen Beitrag, um Elektrobusse als ressourcenschonende Alternative zum Diesel langfristig im Verbundraum zu etablieren. Denn der Einsatz von Elektrobussen ist ein nachhaltiger Beitrag zur Reduktion des lokalen Abgasausstoßes und somit ein wesentlicher Punkt für bessere Luft in den Städten“, sagt VRR Vorstandssprecherin Gabriele Matz.

Weitere Informationen zur Auf- und Ausbaumaßnahme

Die Wagenhalle wird in der Form eines Busports wiederaufgebaut. Mit einem Busport lassen sich die technischen Anforderungen an den Elektrobusbetrieb, zum Beispiel Entgasung der Abstellanlage, besser erfüllen als mit der ursprünglichen Hallenbauweise. Zudem bietet der Busport mit 60 Abstellplätzen deutlich mehr Kapazität. Die Waschhalle wird 1:1 gegenüber dem ursprünglichen Zustand wieder hergestellt. Zum Zeitpunkt der geplanten Fertigstellung 2024 werden von den 60 Stellplätzen 28 mit Elektrobussen belegt sein. Das Beschaffungskonzept der Rheinbahn sieht dann bis 2026 die Beschaffung weitere Elektrobusse vor, so dass dann alle Stellplätze mit Elektrobussen belegt sein werden.

©Rheinbahn: Gabriele Matz (VRR-Vorstandssprecherin) übergibt den Zuwendungsbescheid an Michael Richarz (Vorstand Technik und Betrieb der Rheinbahn)

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