Düsseldorf, Gelsenkirchen | 17. Juni 2021

VRR und Rheinbahn bringen mit „FlexTicket“ mehr Flexibilität ins aktuelle Tarifangebot

Die Corona-Pandemie hat Einfluss auf das Arbeitsleben und somit auch auf den öffentlichen Nahverkehr, bedingt durch das Arbeiten im Homeoffice und eine veränderte Präsenzkultur. Mit der Implementierung neuer Arbeitsmodelle deuten sich nachhaltige Veränderungen für die gesamte Arbeitsplatz-Mobilität an. Der VRR arbeitet ergänzend und vorausschauend an einfachen Tarifen, die das Thema „neue Arbeitsmodelle“ aufgreifen, und testet seit Juni gemeinsam mit der Rheinbahn aus Düsseldorf mit „FlexTicket“ ein Tarifmodell, welches zunächst Firmenkunden für eine begrenzte Zeit offeriert wird.

Neues Tarifmodell greift das Thema „neue Arbeitsmodelle“ auf

Bei dieser attraktiven Alternative für Beschäftigte, für die sich möglicherweise ein klassisches Abo nicht mehr lohnt, zahlen Nutzer*innen einen Grundbetrag von 20 Euro und erhalten dafür über einen Zeitraum von 30 Kalendertagen einen vergünstigten Preis für bis zu zwölf 24-StundenTickets. Der Grundbetrag bleibt in allen Preisstufen gleich und wird vom Arbeitgeber eingezogen. Er kann entweder vom Mitarbeitenden selbst oder in Form eines Zuschusses durch den Arbeitgeber gezahlt werden.

Das FlexTicket ist als Pilotprojekt für zwei Jahre ausgelegt. Die Rheinbahn testet das Angebot über die Sommermonate zunächst mit ein bis zwei ausgewählten Unternehmen. Nach erfolgreicher Testphase wird das Angebot im Herbst auf weitere Großkunden ausgeweitet. Auch weitere Verkehrsunternehmen können sich im Laufe des zweijährigen Piloten am Projekt beteiligen.

„Mit dem FlexTicket-Modell testen wir eine attraktive Ticketform für unsere Kund*innen, die den veränderten Lebensrealitäten Rechnung trägt – nicht nur während der Corona-Pandemie. So gehen wir spezifisch auf die Bedürfnisse unserer Fahrgäste ein und machen ihnen die Nutzung des Nahverkehrs besonders leicht“, erklärt Susanne Momberg, Vorstand Finanzen der Rheinbahn.

„Perspektivisch wollen wir das FlexTicket-Modell auch Einzelkund*innen zur Verfügung stellen. Damit kommen wir dem Wunsch unserer Kund*innen nach, flexiblere Abonnements anzubieten. Derzeit erarbeiten wir im engen Dialog mit unseren politischen Gremien die Rahmenbedingungen für das FlexTicket, damit wir das Tarifangebot im Laufe des ersten Quartals 2022 einführen können“ sagt José Luis Castrillo, VRR-Vorstand.

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Großkundenmodell FlexTicket

Das aktuelle FlexTicket-Angebot ist derzeit nur für die Mitarbeiter*innen von Großkunden ausgelegt. Sie fahren mit dem Ticket flexibel und können je nach Mobilitätsverhalten Geld sparen: Bei einem monatlichen Grundbetrag von 20 Euro können sie pro Monat bis zu zwölf stark vergünstigte 24-StundenTickets kaufen. Ein rabattiertes Ticket in der Preisstufe A3 kostet dann beispielsweise nur noch 2,50 Euro anstatt 7,20 Euro, ein Ticket der Preisstufe D 8,60 Euro statt 29,80 Euro. Die Kund*innen bestellen das FlexTicket über ihren Arbeitgeber und kaufen die 24-StundenTickets jeweils über ein Onlineportal. Diese erhalten sie dann als PDF oder Onlineticket auf ihr Smartphone. Kund*innen, die in einem Monat beispielsweise zwölfmal in der Preisstufe B fahren, zahlen 72,80 Euro. Das Ticket2000 als Abonnement kostet in der Preisstufe B im Vergleich 110,76 Euro.

Pressekontakt

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