Gelsenkirchen | 03. September 2021

VRR zeichnet Positionspapier mit!

Den Beschluss der Verkehrsministerkonferenz, indem die Fahrgastzahlen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bis zum Jahr 2030 verdoppelt werden sollen, um Klimaziele zu erreichen, begrüßt auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Gemeinsam mit zahleichen Kommunen und anderen Verkehrsverbünden hat er ein Positionspapier unterzeichnet, in dem dargelegt wird, wie eine Verdoppelung der Fahrgäste in den kommenden Jahren erreicht werden kann.

Mehr Fahrgäste in Bus und Bahn und weniger Emissionen

Positionspapier der Städte, Landkreise und Verkehrsverbünde

Dabei ist klar, dass die Verdoppelung des öffentlichen Verkehrs bis 2030 eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und die bisherigen finanziellen Rahmenbedingungen es aktuell nicht ausreichend ermöglichen, den wichtigen Klimaschutzbeitrag durch die Verdoppelung der Nachfrage zu leisten. Hierzu braucht es einen der Höhe nach angemessenen sowie langfristig verlässlichen finanziellen Rahmen. Denn die Mobilitätswende zieht große Investitionen nach sich. Dazu braucht es neue Fahrzeuge mit klimafreundlichen Antrieben, ein Ausbau und Verknüpfung von Verkehrsangeboten und die Digitalisierung muss weiter voranschreiten.

Das Papier soll daher vor dem Start der Koalitionsgespräche nach den Bundestagswahlen an die Funktionsträger im Bund gehen, damit die Forderungen in die Verhandlungen eingebracht werden können. Die Verkehrsministerkonferenz hat sich bereits im Februar für ein solches Ziel ausgesprochen. Mit dem Papier will auch der VRR die Forderung der Branche untermauern, damit die Weichen schnell in die richtige Richtung gestellt werden.

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