Gelsenkirchen | 22. Juli 2022

VRR zur aktuellen Betriebssituation bei DB Regio NRW

Über die einseitige öffentliche Ankündigung der DB Regio, aufgrund von Mitarbeiterkrankmeldungen in den Leitstellen und bei Triebfahrzeugführer*innen, aktuell und für das kommende Wochenende SPNV-Betriebsleistungen komplett einzustellen, sind wir besorgt. Wir erhoffen als SPNV-Aufgabenträger, dass die DB Regio hierzu vorab den Dialog mit uns sucht und nicht im Alleingang entscheidet und kommuniziert. Unsere Erwartungen sind im Minimum ein Grundangebot für die Fahrgäste anzubieten und Komplett-Ausfälle zu verhindern bzw. zu kompensieren.

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Dort wo Ausfälle nicht zu verhindern sind, ist ein adäquates Angebot mit Schienenersatzverkehr einzurichten. Der VRR kritisiert die inakzeptable Entwicklung und hätte sich eine frühzeitigere Information auch der Fahrgäste gewünscht. Im Nachgang wird es für die gesamte Branche unerlässlich sein, die mannigfaltigen Gründe für die aktuelle Situation zu ermitteln und an deren Beseitigung zu arbeiten.

Wir bedauern es ausdrücklich, dass aufgrund der Krankmeldungen u.a. auch bedingt durch die Coronapandemie, bei dem Eisenbahnunternehmen solch eine Situation eingetreten ist, werden aber trotz der Ankündigung der DB Regio, dass die Linien am kommenden Montag den Betreib voraussichtlich wieder aufnehmen werden, direkt den von uns geforderten Dialog mit dem Unternehmen suchen, um akzeptable Perspektiven zu finden. Wir möchten damit die berechtigten Interessen der Fahrgäste - insbesondere durch das aktuelle Angebot des 9-Euro-Tickets - entsprechen und unserer Aufgabe der Daseinsvorsorge nachkommen.

Pressekontakt

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