Gelsenkirchen | 20. Mai 2021

VRR fördert den Anschluss der Straßenbahnlinie 302 in Bochum an das ehemalige Opel Werk

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat heute einen Bewilligungsbescheid zur Förderung des Anschlusses der Straßenbahnlinie 302 an das ehemalige Opel Werk ausgestellt. Der Bescheid hat eine Höhe von 4.394.600 Millionen Euro. Es handelt sich um ein Infrastrukturprojekt, welches nach §12 ÖPNVG NRW im Verbundraum VRR gefördert werden kann. Der Förderantrag wurde von der BOGESTRA gestellt, sie beantragt die Verknüpfung des Geländes mit der Straßenbahnlinie.

VRR fördert den Anschluss der Straßenbahnlinie 302 in Bochum an das ehemalige Opel Werk

„Die Anbindung kann jetzt sehr schnell realisiert werden, da bereits Vorarbeiten durch den erfolgten vorzeitigen Baubeginn realisiert wurden,“ erläutert VRR-Vorstandssprecher Ronald R.F. Lünser. „Die Anbindung an den Nahverkehr wird sicherlich dann eine Initialzündung für eine Standortentscheidung von Unternehmen sein, die planen sich dort anzusiedeln,“ so Lünser weiter. Die BOGESTRA-Vorstände Jörg Filter und Andreas Kerber ergänzen: „Durch die neue Verbindung direkt auf das Gelände wird unser schon mit der Einführung des „Netz 2020“ deutlich verbessertes Straßenbahnnetz noch attraktiver für aller Bürger*innen. Außerdem wird mit ihr gemäß der Bochum Strategie ein weiteres Stück barrierefreie, bedarfsgerechte und ökologisch nachhaltige Mobilität geschaffen.“

Nach der Schließung des Opel-Werkes wird das rund 70 Hektar große Gelände (neu: Mark 51 7) einer städtebaulichen Neuordnung unterzogen. Dazu gehört auch die verkehrliche Erschließung. Die Straßenbahnlinie 302 verläuft von Bochum-Langendreer über Bochum Hauptbahnhof und Gelsenkirchen Hauptbahnhof bis Gelsenkirchen-Buer Rathaus. Im Bereich der Haltestelle Laer-Mitte verläuft sie an dem ehemaligen Opel I-Gelände auf einem unabhängigen Bahnköper vorbei. Geplant ist künftig, die Gleisanlage und Fahrleitungsanlage mittig von der Wittener Straße in das Gelände bis zum ersten Kreisverkehr verlaufen zu lassen. Im Bereich des Kreisverkehrs verschwenken Gleisanlage und Fahrleitungsanlage nach außen und verlaufen bis zum Ende außen. Die Länge der neu auszubauenden Strecke beträgt einen Kilometer und am Anfang und Ende des Geländes werden neue Haltestellen entstehen, die barrierefrei und niederflurgerecht ausgebaut sind.

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