Wir suchen deine beste S-Bahn-Geschichte!
Einsteigen, teilen, gewinnen. Egal, ob lustig oder unerwartet, romantisch oder skurril: Wir wollen wissen, was du in der S 1 oder einer anderen S-Bahn im VRR erlebt hast. Zu gewinnen gibt es auch etwas: Unter allen Teilnehmenden verlosen wir ein Apple iPad 11 und insgesamt drei Apple AirPods 4. Teile deine Story und gewinne mit etwas Glück.
Die S 1: der beste Anschluss zum Abschluss
Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) bildet im VRR das Rückgrat einer leistungsstarken öffentlichen Mobilität: Täglich nutzen tausende Fahrgäste die 53 SPNV-Linien in den urbanen Ballungsräumen und den ländlichen Gebieten jenseits der Rhein-Ruhr-Metropolregion.
Eine dieser Linien ist die S 1. Sie bietet den Studierenden und Hochschulmitarbeitenden den direkten Anschluss zur TU Dortmund und ist auch ein Ort voller Begegnungen, Erlebnisse und Geschichten.

Deine Linie, deine Story: Erzähle uns deine S-Bahn-Geschichte
Gewinnspiel? So läuft's!
Ob direkt aus der S-Bahn oder vom Bahnsteig: Teile deine S-Bahn-Geschichte mit uns und mach mit bei unserer Verlosung.
Hinweis: Dieses Gewinnspiel ist beendet. Lies unten die eingereichten S-Bahn-Geschichten!

Das sind eure S-Bahn-Stories
Hier kannst du sämtliche bisher eingereichten S-Bahn-Geschichten lesen. Die neusten Beiträge erscheinen oben. Um ältere Stories zu sehen, klicke auf “Mehr anzeigen”.
Yvonne aus Worpswede
Mein schönstes Erlebnis in der S1 im VRR war ein kleiner Junge, der mit seiner Mama unterwegs war und als Schaffner verkleidet war. Mit einem riesigen Lächeln ist er durch die Bahn gegangen und hat jeden Fahrgast ganz ernst gefragt: „Fahrkarten bitte!“ Alle mussten schmunzeln und haben mitgespielt. Diese süße und unbeschwerte Aktion hat die ganze S-Bahn zum Lächeln gebracht und die Fahrt zu etwas ganz Besonderem gemacht. ❤️
Maria aus Ingelheim
Auf einer Fahrt mit der S-Bahn im VRR halfen mehrere Fahrgäste spontan einer älteren Person mit ihrem Gepäck. Die freundliche Stimmung und die Hilfsbereitschaft haben mich beeindruckt. Diese kleine Alltagsszene hat meinen Tag deutlich schöner gemacht.
Sofia aus Remseck am Neckar
Ich wollte in der S1 nur zwei Stationen fahren. Stattdessen bin ich so tief in mein Handy versunken, dass ich am Ende fast am anderen Ende der Strecke gelandet bin. Der Kontrolleur grinste nur und meinte: ‘Schöne Rundfahrt gehabt?’ Seitdem weiß ich: Nicht nur die Bahn fährt manchmal weiter als geplant.
Anna aus Detmold
Es war ein ganz normaler Morgen in der S 1, die Bahn voll und alle eher in sich versunken. An einer Station wollte eine junge Mutter mit Kinderwagen einsteigen und kam allein kaum in den Waggon. Ein älterer Mann stand ohne zu zögern auf, half ihr ruhig und selbstverständlich beim Hochheben. Die Mutter war sichtbar erleichtert und bedankte sich herzlich. Es war nur ein kurzer Moment, aber danach wirkte die ganze Stimmung im Abteil irgendwie freundlicher und verbundener.
Claudia aus Mayen
Auf einer Fahrt mit der VRR-Bahn passierte etwas Lustiges. An einer Haltestelle stieg ein kleiner Junge mit einem riesigen Plüschdrachen ein. Er setzte ihn vorsichtig auf den freien Sitz neben sich und sagte ganz ernst: „Heute passt er auf alle auf.“ Wir alle mussten mussten schmunzeln... Manchmal sind es genau solche kleinen Begegnungen, die eine ganz normale Bahnfahrt unvergesslich machen.
Nicole aus Leipzig
Einen tollen Urlaub verbracht und dabei in der S-Bahn tolle Leute für Unternehmungen kennengelernt. War recht leer und man ist schnell ins Gespräch gekommen. :)
Ulrike aus Brasenberg
Wir 8 Arbeitskollegen waren in Düsseldorf ein paar Tage im Urlaub. Vor uns in der S-Bahn saßen 4 junge Griechen kein Wort deutsch und wir kein griechisch nur jeder ein bisschen englisch, sie lachten und sangen das Lied Amore Mio von Nino di Capri.
Wir 8 lustigen Frauen sangen natürlich gleich mit. Nach 2 Haltestellen stiegen sie aus. Nach 3 Tagen trafen wir sie wieder in der Stadt, unsere Begrüßung war das Lied. Spontan gingen wir 12 zum Eis essen mit und es entstand eine kurze Freundschaft.
Anna aus Köln
Die schönste Geschichte war als ich einmal in der S11 vom Düsseldorfer Flughafen kommend saß und ein junger Mann beim Aussteigen am HBF sein Handy am Platz vergessen hatte. Ich hatte es direkt gesehen und an mich genommen, was ich ihm durchs Fenster noch zeigen konnte. Ich habe ihm mit einer Geste versucht zu erklären, dass ich in der nächsten Station aussteige um es ihm zu geben. An der Haltestellte Friedrichstadt bin ich dann ausgestiegen und habe ihn nach rund 20 Minuten wieder getroffen :-)
Nele aus Dortmund
Ich war auf dem Weg zur Uni und bin am Hauptbahnhof in die S1 eingestiegen. Ich war ziemlich im Stress wegen einer anstehenden Klausur und habe nochmal in mein Skript geschaut. Mir gegenüber saß eine ältere Dame. Sie hat mein Skript bemerkt und im feinsten Dialekt gesagt: „Hömma, bei dem Professor hab ich vor 30 Jahren schon gelernt. Sag ihm, seine Witze waren damals schon alt! Da musste ich kurz lachen :)
Manuel aus Ennepetal
In der S-Bahn erlebt man so einiges – von witzigen Verspätungen, überraschenden Begegnungen bis hin zu spontanen Konzerten oder kuriosen Fahrgästen.
Pascal aus Dortmund
Ich habe in der S Bahn auf dem Weg zur Uni meine jetzige Freundin kennengelernt!
Jana aus Solingen
Ich saß ganz normal in der Bahn, als plötzlich jemand laut rief: „Stopp, meine Gurke!“ Eine Salatgurke war ihm aus der Einkaufstasche gerollt und ist einmal quer durch den ganzen Waggon gefahren. Drei Leute haben versucht, sie gleichzeitig aufzuhalten. Teamwork.
Luka aus Ratingen
An einer Station stieg ein Mann mit einem Huhn auf dem Arm ein. Erst hat niemand etwas gesagt, aber alle haben heimlich rübergeschaut. Als dann der Kontrolleur kam, schaute er das Huhn an und meinte grinsend: „Hat Ihr Begleiter auch ein Ticket?“ Der Mann antwortete ganz trocken: „Klar, der fährt öfter als ich.“ Plötzlich musste der ganze Waggon lachen sogar der Kontrolleur. Das war wahrscheinlich die lustigste Bahnfahrt, die ich je erlebt habe.
Thorsten aus Köln
In der S-Bahn im VRR-Gebiet war es morgens wie immer voll, alle standen dicht gedrängt zwischen Taschen , Kaffeebechern und müden Gesichtern. An einer Station stieg ein älterer Herr ein für den niemand Platz machte.
Dann fragte er freundlich: „Darf ich mich vielleicht irgendwo wenigstens halb hinsetzen?“ Es rutschten daraufhin alle zusammen und siehe da: es waren sogar gleich zwei Plätze frei. Wo ein Wille ist, ist auch eine Lösung.
Rene aus Essen
An einem schönen Sommertag, saß ich in der S1 und schaute aus dem Fenster. Vollkommen in Gedanken vertieft, habe ich erst gemerkt dass ich raus muss, als die Bahn schon losfuhr.
Manuel aus Duisburg
In der S-Bahn saß ein Mann mit Fahrradhelm, obwohl er nur einen Regenschirm dabei hatte – man weiß ja nie, wie turbulent die Fahrt wird.
Danny aus Dortmund
Als ein älterer Herr aussteigt, bemerkte ich, dass dort noch ein kleines Notizbuch lag. Die Türen hatten sich bereits geschlossen. Ich schlug es auf um eine Adresse zu finden, aber fand stattdessen Geschichten über schöne Begegnungen in der S-Bahn. Auf der letzten Seite stand: Wer dieses Buch findet, darf die nächste Geschichte schreiben. Ich musste lächeln und packe es in meine Tasche. Am Abend schrieb ich eine eigene kleine Geschichte und legte es bei der nächsten Fahrt auf einen freien Sitz.
Michelle aus Cottbus
Vor acht Jahren bin ich mit der S-Bahn auf dem Weg zu einem Familienbesuch gewesen – ohne zu ahnen, dass diese Fahrt mein Leben verändern würde. Durch diesen Besuch habe ich meinen heutigen Freund kennengelernt. Aus einem ersten Kennenlernen wurden viele Gespräche, unzählige Fahrten und schließlich eine große Liebe.
Heute sind wir acht Jahren glücklich zusammen. Wenn ich an diese Fahrt zurückdenke, bin ich so unfassbar stolz und voller Liebe!
Marco aus Bochum
Verschlafen um 6Uhr zur uni gefahren ohne gefrühstuckt zu haben, weil ich anonsten meine Bahn verpasst hätte. Neben mir, in der leeren Bahn saß jemand der Nudeln mit Hummer am Kochen war. Kurz nach dem ich eingestiegen war ist er auch schon fertig geworden und hat mir einen vollen Teller davon gegeben. Zum glück hatte ich an dem Tag nichts gefrühstückt.
Johannes Z aus Essen-Kupferdreh
Die S1 hatte Verspätung und auf dem Bahnsteig wurde bereits genervt auf die Anzeigetafel geschaut. Als der Zug endlich kam, sagte ein Fahrgast beim Einsteigen laut: „Schön, dass du es auch geschafft hast.“ Plötzlich mussten mehrere Leute lachen. Für einen Moment war die Verspätung vergessen und aus schlechter Laune wurde gute Stimmung. Manchmal reicht ein einzelner Spruch, um vielen Menschen den Tag etwas angenehmer zu machen.
Saskia aus Dortmund
Ich hab meine Freundin Caroline in der S-Bahn kennengelernt. Wir waren am Bahnsteig sehr verzweifelt, da die S2 ausgefallen ist. Dann sind wir ins Gespräch gekommen und haben uns zu einem Kaffee verabredet. Da hatte die Verspätung einmal was Gutes!! Wir sind sehr froh.
Inga aus Haltern am See
Ich musste schnell zum Zug nach Recklinghausen. Bereits eingestiegen musste ich feststellen, dass ich die falsche Tasche mitgenommen hatte - weder Geldbörse mit Fahrausweis noch Handy waren drin.
Ein junger Mann bemerkte meine Nervosität. Nachdem ich ihm mein Problem erklärt hatte, suchte er spontan einen Schaffner und löste eine Fahrkarte für mich. Seine Adresse bekam ich nicht, konnte ihm leider seine Auslagen nicht erstatten. Blieb mir nur noch einmal ein dickes "Dankeschön" zu sagen.
Mohamed aus Essen
Die S-Bahn war so angenehm, dass ich aus Versehen eine Extrarunde gedreht habe. Mein Kalender fand’s nicht lustig, ich schon.
Julia aus Dortmund
Die S1 ist meine beständige Lebensbegleitung! Ein roter Faden, oder eher eine erst orange, jetzt grüne Bahn, die sich konstant und zuverlässig durch mein Leben zieht. Sie brachte mich in Schule und Uni, zu Prüfungen & jetzt nun Arbeit. Fuhr mich zu Treffen mit Freunden, Disco und auch zum 1. Date mit meinem Mann.
Die S1 fährt mich durch alle Gemütslagen, von aufgeregt, fröhlich, nervös, bis zu müde und erschöpft.
Heute liebt mein kleiner Sohn die Fahrt mit der S1 & besucht die Großeltern!
Christian aus Duisburg
Ich rannte zum Banhof und wusste dass ich nicht ganz pünktlich ankommen werde, doch dank der Verspätung des Zuges, habe ich ihn außer atmen noch erreichen können.
Asya aus Dortmund
Meine schönste Geschichte in S1 habe ich letzten Winter erlebt.Es war sehr kalt und ein früher Montagmorgen. Gegen 8 Uhr ist die S1 im Winter immer sehr voll und alle sind wegen des Montags etwas unglücklich. Doch eine Person bemerkte nicht, dass ihre Kopfhörer nicht verbunden waren, und spielte Musik ab. Zuerst schauten alle verwirrt, dann lachten alle, und es brachte Freude in den Morgen aller. Dass alle Fremden auf fröhlich wurden, war an einem dunklen Wintermorgen sehr schön.
Alexander aus Castrop-Rauxel
Als Franz Müntefering zu Beginn der 2000er Jahre Vizekanzler war, gab er eine Wahlkampfveranstaltung in Dortmund. Als Jugendlicher habe ich Autogramme gesammelt und mich auf den Weg nach Dortmund gemacht, allerdings gab es kein herankommen, zu viele Menschen und Security. Nach einem Bummel durch die Stadt stand ich in Dortmund am Gleis 6, S2 nach Hause - wer stand ohne Security am Bahnsteig? Vizekanzler Müntefering, der bereitwillig eine Autogrammkarte zückte.
Deiar aus Dortmund
Eine Situation ist mir bis heute im Kopf geblieben. Ich war auf dem Weg nach Hause und die S-Bahn war ziemlich voll. An einer Station stieg eine ältere Dame mit einem Rollator ein und wirkte etwas unsicher. Ohne dass jemand etwas sagen musste, standen direkt mehrere Fahrgäste auf. Einer half ihr beim Einsteigen, eine andere Person bot sofort ihren Sitzplatz an. Während der Fahrt haben sich sogar ein paar Fahrgäste mit ihr unterhalten, sodass sie nicht allein wirkte.
Iris aus Kaarst
In der S28 von Kaarst nach Neuss:
Ein Mann steigt mit seinem jungen Sohn zu, welcher sich sofort zu den Klappsitzen begibt, ein paar ausprobiert und sich dann auf einem zufrieden niederlässt. Der Vater fragt ihn erheitert, warum er sich denn einen von den Klappsitzen ausgesucht habe. (Es waren auch reguläre Sitzplätze frei.) Daraufhin der Sohn mit bester Laune: „Weil man die so schön klappen kann!“ :)
Tanja aus Bochum
Sonntagabend Ende Februar: S1 statt RE, Zeichenbuch auf dem Schoß, Kopfhörer auf den Ohren und der spontane Gedanke, ein Selbstportrait zu versuchen. In Oespel steigt ein Typ mit einem Rosenstrauß ein. Ich zeichne mich, eher schlecht als recht. In Langendreer steigt er aus, hält mir eine einzelne Rose hin und sagt nur: „Schöne Zeichnung.“ Dann ist er weg. Ich war völlig perplex. Danke nochmal – made my day!
Wilfrid aus Essen
An einer Station stieg eine ältere Dame ein, die etwas unsicher auf den Beinen war. Noch bevor ich reagieren konnte, standen gleich zwei junge Menschen auf und boten ihr ihren Platz an. Die Dame lächelte und sagte: „Dann scheint die Welt heute doch noch in Ordnung zu sein.“ Daraufhin mussten mehrere Fahrgäste schmunzeln. Für den Rest der Fahrt war die Stimmung irgendwie freundlicher.
Ulrich-Bernhard Maria aus Mönchengladbach
Ich war gestern auf dem Weg zur Hausmesse des AHORN-Camp in Mülheim/Ruhr, einem Wohnmobil-Anbieter und auf dem Rückweg nach Mönchengladbach hatte ich in der Bahn ein sehr nettes Gespräch mit einem Fahrgast, der schon des Öfteren mit einem Wohnmobil unterwegs war.
Er konnte mir gute Tipps geben, was ich alles an Ausstattung, von unterschiedlichen Anbietern, in das Wohnmobil packen soll!
Klaus aus Düsseldorf
Ich bin Bahnhofspate und betreue ehrenamtlich einen S-Bahnhof. Zu meinen Aufgaben gehörte auch der Austausch des Fahrplanes. Ohne DB Uniform hatte ich die Vitrine geöffnet. 6 Jugendliche erklärten mir das ich dies nicht tun dürfte. Erst 2 Einsatzwagen der Polizei konnten Sie beruhigen, dass ich autorisiert bin und dies dürfe. Ich fand sie, die Jugendlichen, sehr aufmerksam und besorgt, um öffentliches Eigentum zu schützen. Gut so!
Susanne aus Essen
Meine Tochter und ich lieben es schnell mal nach Dortmund zu fahren um mit Papageien zu reden, coole Ausstellungen im U zu sehen und das Labyrinth am Bahnhof zu durchqueren. Ein Abenteuerurlaub vor der Haustür.
Jassim aus Dortmund
Ob Montagmorgens um 6 oder Freitag nach der letzten Vorlesung gegen 18:30, die Bahn wimmelt natürlich immer. Zum Glück habe ich Kopfhörer, haha. Ich liebe es, sie aufzusetzen aus dem Fenster zu schauen und Subway Surfers zu spielen. Wenn ich die Züge aus den Fenstern sehe, fühle ich mich wie ein Charakter im Spiel, der gerade live verfolgt wird. Manchmal benötigt es nur etwas Kreativität, um sich dem Tag zu versüßen:).
Tessy aus Bochum
Meine Heldin,
ich war einmal so müde, dass ich direkt nach der Abfahrt in Dortmund in der S1 eingeschlafen bin. Schon am Bahnhof hatten sich unsere Blicke kurz gekreuzt, und später saßen wir sogar gemeinsam in einem Viererabteil. Ob sie einfach ein gutes Gespür hatte oder es zufällig bemerkt hat, weiß ich nicht. Sie hat mich am Bochumer Hbf geweckt und gefragt, wo ich aussteigen muss. Und tatsächlich, genau dort musste ich raus. Hätte sie mich nicht geweckt, wäre ich nachts irgendwo gestrandet.
Leonie aus Bochum
Als ich mit der S1 gefahren bin, hab ich mich mit einer Freundin über ein Rezept für Lasagne unterhalten. Plötzlich hat erst eine Frau gesagt: „Ich mache die anders …“ und eine Haltestelle später kam dann noch eine fremde Frau, die mit geredet hat. Am Ende waren wir 5 fremde Personen, die über verschiedene Rezepte gesprochen haben. Schade, dass wir dann aussteigen mussten.
Ali aus Gladbeck
Samstagabend in der S1. Fahrkartenkontrolle! Ein Student sucht panisch sein Ticket. Neben ihm streckt ein kleiner Hund den Kopf aus der Tasche einer Oma und kläfft laut.
Die Oma guckt den Kontrolleur todernst an:
„Sehnse, der Hund bezeugt dat: Er hat ein Ticket. Aber sein Handy-Akku ist leer!“
Der Kontrolleur lacht, drückt ein Auge zu und wünscht schöne Fahrt!
Alisa aus Dortmund
Ich stieg in Bochum in die S-Bahn ein, wählte einen beliebigen Sitzplatz und machte die Kopfhörer rein. Schräg gegenüber saß eine junge Frau meines Alters. Ich merkte aus dem Augenwinkel heraus, dass sie ein paar mal hochgeschaut hatte. Irgendwie fühlte ich mich beobachtet, da schaute ich auch hoch. Unsere Blicke kreuzten sich. Und auf einmal fiel mit alles aus meinem Gesicht: Jamie?! Meine Schulfreundin aus der Grundschule! 20 Jahre war es her! Das war wohl meine schönste S-Bahn Fahrt…
Birgit aus Essen
In der S1 setzte sich einmal ein kleiner Junge neben mich und erklärte mir völlig ernst, dass er später Lokführer, Astronaut und Dinosaurierforscher gleichzeitig werden würde. Als ich fragte, wie das funktionieren soll, antwortete er: „Mit guter Planung.“ Die ganze Umgebung musste lachen. Die Fahrt dauerte nur wenige Minuten, aber an diesen Satz denke ich bis heute manchmal zurück.
Matthias aus Diez
Dortmund auf dem Weg zum Flughafen: Ein junge Frau gegenüber holt eine Tüte Gummibärchen raus. Unsere Blicke treffen sich zufällig. Sie grinst, zuckt mit den Schultern und hält mir wortlos die offene Tüte hin. Ich nehme mir eins, sage todernst: "Meine Heldin des Tages!", und wir beide fangen an zu lachen. Zumal gerade Baustelle war und es überall Verspätung gab und ich zum Flughafen musste.
Janine aus Dortmund
Voller Vorfreude auf den Urlaub bin ich in die Bahn gestiegen & kam durch Zufall mit meinem Sitznachbarn ins Gespräch. Was wir erst später bemerkten: wir hatten auch den gleichen Flug gebucht und uns wurden tatsächlich auch die zwei Sitzplätze direkt nebeneinander im Flieger zugeordnet. Das ist so ein riesen Zufall, dass uns kaum jemand Glauben schenken mag. Aber wir sind bis heute befreundet und konnten während Bahnfahrt und Flug unser halbes Leben miteinander austauschen und quatschen. :)
Niels Bastian aus Bochum
Ich fahre täglich mit der S1 nach Dortmund, sowie nach Bochum-Langendreer.
Ich bekomme täglich ein nettes Lächeln von den Putzkräften, wenn sie am Dortmunder Hbf die S1 noch schnell vor Abfahrt reinigen müssen.
Zudem wenn die Schaffner/Fahrkartenkontrolle, mein Ticket sehen möchten, sind die immer sehr lieb und nett drauf.
Ich fahre gerne mit der S1!!
Dion aus Dortmund
In der S‑Bahn Richtung Essen setzte sich ein kleines Mädchen mit einem Rucksack voller Aufkleber neben mich.Sie war mit ihren Eltern eingestiegen.Ohne ein Wort zu sagen, hielt sie mir einen glitzernden Stern hin. „Du siehst traurig aus“, sagte sie dann. „Ich gib dir den Stern, damit du glücklich wirst.“ Ich musste lächeln. Und ja,dann hatte ich an den Tag wieder bessere Laune,da ich wirklich traurig war an jenem Tag.
Manuela aus Mönchengladbach
In der S 8 setzte sich mir gegenüber jemand mit einem Buch, das ich selbst liebe. Ich habe kurz gelächelt – und bekam ein warmes Lächeln zurück.
Ohne ein Wort zu sagen, zeigte die Person auf die markierte Stelle im Buch und nickte mir zu, als wolle sie sagen: „Das ist die beste Passage.“
Wir haben uns nur diesen stillen Moment geteilt, aber er hat die ganze Fahrt besonders gemacht.
Yasmin aus Essen
Auf dem Weg zur Uni war die S-Bahn rappelvoll. Eine ältere Dame stieg ein, und sofort standen zwei junge Leute auf, um ihr den Platz frei zu machen. Die Dame lachte drüber und sagte: „So viel Höflichkeit auf einmal erlebt man selten.“ Einen Moment lang lächelten alle in der Nähe. Eine kleine Geste, aber sie hat mir gezeigt, dass Rücksicht im Alltag doch noch selbstverständlich sein kann.
Loana aus Mönchengladbach
In der 8 setzte sich eine ältere Dame unsicher hin. Ein Jugendlicher mit Skateboard stand sofort auf und bot ihr seinen Platz an. Die beiden kamen ins Plaudern, lachten über Schule, Hunde und das Wetter. Für ein paar Minuten wirkte das ganze Abteil leichter, freundlicher, fast vertraut.
Ralph aus Mönchengladbach
In der S 8 hörte ich zwei Teenager diskutieren, ob man „Powernap“ eigentlich auch im Stehen machen kann. Der eine meinte: „Klar, ich übe das jeden Morgen im Unterricht.“
Die ältere Dame neben ihnen sagte trocken: „Dann bist du ja bestens vorbereitet auf die Deutsche Bahn.“
Teresa aus Dortmund
Die S1 begleitet mich zurzeit jeden Morgen von Dortmund nach Düsseldorf.
Ich fahre gerne mit der S1, die Kontrolleure sind freundlich, die Bahn ist sauber und ich habe bis jetzt immer einen freien Sitzplatz ergattern können:)
Manuela aus Mönchengladbach
Ich saß an einem verregneten Nachmittag in der S 8 Richtung Düsseldorf. Der Wagen war halb voll, alle ein bisschen müde, ein bisschen nass, ein bisschen genervt. Dann stieg an der nächsten Station ein älterer Herr ein – mit einem riesigen, perfekt eingepackten Schwarzwälder-Kirschkuchen auf dem Schoß. Er setzte sich, lächelte in die Runde und sagte trocken: „Falls der Zug wieder stehen bleibt, hab ich wenigstens Proviant.“
Andreas aus Recklinghausen
Ich bin einmal mit einigen Kollegen mit der S-Bahn gefahren, an diesem Morgen war die S-Bahn so gut wie leer, ausser uns waren es nur eine Handvoll Gäste. Das war eine besondere Bahnfahrt, die Lokführer waren extrem nett (Niemals anders erlebt, sie sind immer so) und haben eine Durchsage gemacht das man gerne zur Führerkabine laufen, und es sich anschauen kann. Es sind alle Gäste begeistert zur Führerkabine gelaufen, und die Lockführer waren so lieb und haben uns alles erklärt.
Mara aus Oberhausen
Ich fahre mittlerweile nur noch SBahn im Ruhrgebiet wenn ich zu Besuch bei meiner Family bin. Da die quer durchs Ruhrgebiet lebt..naja SBahn verbindet eben. Und manchmal verbindet sie dann auch Menschen beim Stricken. Der Weg von Dortmund nach Essen reichte spannenderweise aus um gleich 6 Menschen zusammenzubringen, die gemütlich dasitzen konnten und oft auch von anderen gefragt wurden ob es Absicht war. Nope, alles Zufall was da im April passiert ist. Schön solche Fahrten zu haben.
Enzo Luis aus Dortmund
Wir waren auf den Weg nach Arnheim, Camping-Urlaub machen. Eine kostenlose Reise in die Niederlande mit dem Deutschlandticket? Auf jeden Fall! Ich stellte meinen Koffer oben auf die Ablage. Wir waren in ein Gespräch vertieft, als die Bahn in Arnheim hielt. Wir sprangen auf, um auszusteigen, jeder griff sich sein Gepäckstück und wir verließen den Zug. Und ich vergaß meinen Koffer! Glücklicherweise reiste der Koffer von Arnheim bis zur Endhaltestelle Düsseldorf und zurück und blieb unversehrt!
Mechtild aus Borken
Ich bin ein Kind vom Land und S Bahnen waren für mich etwas sehr fremdes. Also nahmen wir unsere 3 Kinder vor gut 30 Jahren und fuhren von Borken nach Wuppertal. Ab Bottrop sind wir mit der S9, glaube ich weitergefahren. Alles war fremd und die Kinder und wir Erwachsenen mussten uns anstrengen mit den Gegebenheiten zurecht zu kommen. Damals war das Auto unser Hauptverkehrsmittel, Heute haben wir kein Auto mehr und wir wissen wie der ÖPNV funktioniert
HL aus Berlin
Ich war mal zu Besuch und wollte von Düsseldorf nach Duisburg fahren. Allerdings war ich so vertieft in mein Buch, dass ich es bis Essen geschafft habe! Die Fahrzeit bis zur nächsten Stadt habe ich deutlich überschätzt :D
Nico aus Duisburg
Auf der morgendlichen Reise von DU Buchholz nach Bochum Hbf war ein sehr freundlicher Fahrer im Dienst. Er hat mindestens an den Hauptbahnhöfen einen schönen Tag gewünscht und uns empfohlen die Sonne zu genießen und sich einen Kaffee zu gönnen. Sein Highlight war eine Schulklasse, die zustieg. Er sagte, er freut sich über die vielen gelben Flöhe (sie trugen alle gelbe Warnwesten), die nun zugestiegen sind . Er hat sie für ihren reibungslosen Zustieg gelobt. So macht doch S1 Fahren Spaß. :-)
Simone aus Dortmund
Ich fahre täglich von Dortmund nach Essen. Man erlebt so allerlei, gut wie schlecht. Aber das Beste ist immer , wenn der fröhliche Zugführer unterwegs mit der S1 ist, man hat was zum schmunzeln und freut sich über dessen Ansagen und lustigen Anekdoten. So kann der Tag starten. :-)
Niklas aus Schwelm
Ich war in der S1, weil ich Richtung Dortmund Hbf wollte. Auf einmal steigt ein wahrscheinlich mexikanischer Typ mit einer Gitarre in den Zug ein und fängt an zu singen. Der Zug war nicht gerade leer, also habe ich das einzig Richtige gemacht und zusammen mit ihm gesungen – vielleicht nicht schön und gerade dafür, aber mit Leidenschaft.
Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Und ein Fun Fact: Danach waren wir sogar noch zusammen einen Döner essen. Richtig random.
Moritz aus Recklinghausen
Ich habe mich mit meiner Freundin auf einen halb belegten Viererplatz gesetzt. Die gegenüber sitzenden, damals fremden gleichaltrigen Jugendlichen fragten uns nach einigem belauschen, in welcher Beziehung wir zueinander stehen. So kam ein Gespräch zum anderen und wir tauschten Kontaktdaten aus.
Heute sind wir gute Freunde miteinander und treffen uns immer noch regelmäßig um wochenends Trallafitti zu machen.
Angelina aus Krefeld
Einmal war ich im Zug. Auf einmal macht einer Musik an und ein anderer fängt an zu Rappen, dann gab’s da so Rap Battle. Das war so lustig.
Rumeysa aus Gelsenkirchen
Ich bin 5 Jahre lang gependelt. Einige Mitarbeiter kannten mich schon. Ein Mitarbeiter hat mich gefragt ob das zufällig meine AirPods sind, die er gefunden hat. Die AirPods waren zwar nicht meine, aber ich habe auf Jodel gesehen, dass vor einigen Stunden jemand gefragt hat ob jemand seine AirPods gesehen hat. Daraufhin habe ich auf den Jodel geantwortet und wir haben uns ausgetauscht welche S Bahn das war. Dann haben wir uns getroffen und ich habe der Person die AirPods übergeben. Was ein Zufall
Antje aus Solingen
Versehentlich eine Station zu spät ausgestiegen und auf der Rückfahrt meinen Mann kennengelernt.
Mike aus Bochum
Ich hab mal auf dem Weg zur Arbeit ein Handy in der S1 gefunden. Leider war kein Kontrolleur an Bord, weshalb ich mich entschlossen habe, das Handy bis zu meinem Ziel zu behalten und es an der Info abzugeben. Glücklicherweise rief die Mutter der Besitzerin des Handys an, sodass ich es einige Stunden später nach Feierabend persönlich bei der Besitzerin abgeben durfte. Die Erleichterung in ihrem Gesicht war unbeschreiblich.
Anne aus Düsseldorf
Meine Schwester wollte mich zu meinem Geburtstag besuchen und abends anreisen. Ihr ICE hatte leider Verspätung, sodass Mitternacht und mein Geburtstag immer näher rückten. Ich war genervte, schließlich wollte ich meinen Geburtstag nicht am Gleis sondern in einer Bar feiern. Endlich kam sie an, wir sputeten zur S-Bahn, setzten uns und Mitternacht brach an. Meine Schwester packte zwei Muffins aus, sang mir ein Ständchen und auf einmal gratulierten von allen Seiten Fahrgäste. Richtig schön!
Timo aus Düsseldorf
S1 Richtung Dortmund. Ich saß im völlig überfüllten Zug. In Essen stieg dann eine Frau ein, die eine riesige Monstera-Pflanze im Arm trug. Weil es so voll war, musste sie sich direkt neben mich in den Gang stellen. Prompt kitzelte mich ein großes Blatt am Ohr. Sie meinte nur lächelnd: „Keine Sorge, die will nur spielen.“ Wir kamen ins Gespräch – sie hatte die Pflanze vor dem Vertrocknen im Büro gerettet. Wirklich sehr sympathisch. Am Bochum Hbf verabredeten wir uns zum Kaffeetrinken.
Melissa aus Neuss
Bei meinem 2ten date mit meinem jetzigen Ehemann saßen wir in der Bahn und als sie stehen blieb wollte er mir was im Gesicht sauber machen, leckte sein Finger ab und machte es weg. Auf dem Bahnsteig stand ein Mann direkt vor unserem fenster - sein Blick unbezahlbar
Harinii aus Essen
Ich war alleine auf einem Konzert und ein Paar und ich fuhren mit der gleichen Bahn dahin. Schließlich liefen ich und sie(ein Paar)in die gleiche Richtung und waren auch direkt nebeneinander. Sie sprachen mich an und meinten dass sie mich schon in der Bahn sahen. Am Ende fuhren wir zusammen mit der S6 zurück. Es war sehr süss, da das Paar mich nicht alleine lassen wollte, das es abends gefährlich sein kann als junge Frau unterwegs zu sein. Irgendwann verabschiedeten wir uns. Guardian Angels:)
Maja aus Gelsenkirchen
Letzte Woche stiegen drei Leute an einer Haltestelle ein und zwar nicht mit Koffer oder Fahrrad, sondern mit einem großen Sessel. Sie schleppten den Sessel gemeinsam durch die Tür und versuchten, es irgendwie im Mehrzweckbereich unterzubringen. Manche Fahrgäste mussten schon etwas grinsen, so wie ich. Der Sessel stand mitten im Gang, wie ein ganz normales Möbelstück im Wohnzimmer. Zunächst kam eine Durchsage vom Lockführer, dass wir kein Möbeltransporter sind sondern ein ÖPNV.
Leonard aus Mülheim
Meine Freundin und ich haben uns in unserer Anfangszeit immer heimlich getroffen und der Treffpunkt war immer die S-Bahn!
Yan aus Essen
Ich wohne in Essen, aber habe an der TU Dortmund studiert. Mit der S1 bin ich um 7 Uhr morgens von Essen Hbf abgefahren, und bin tief in der Nacht mit der S1 von Dortmund Uni zurück nach Hause gefahren. Von Frühling bis Winter, 3 Jahre lang. Ich kenne den Fahrplan noch auswendiger als Lehrbücher. Das war meinem Studium an der TU Dortmund mit der S1.
Kai aus Solingen
Als ich in der S1 nach Düsseldorf saß, war in diesem Zug eine Horde an Düsseldorf und Möchengladbach Fußball Fans. War sehr lustig, es war ein wunderbares Wort und Parolen Gefecht
Jakob aus Bochum
Vor einem Jahr habe ich meinen Hund aus Montenegro adoptiert. Er wurde dort schlecht behandelt und ist sehr ängstlich. Monate später bin ich zum ersten Mal mit ihm S-Bahn gefahren. Er war unsicher, ist aber mitgekommen und lag während der Fahrt ruhig zu meinen Füßen. Eine ältere Dame sprach mich an. Ich erzählte kurz seine Geschichte. Sie sagte: „Man sieht ihm an, dass er sich jetzt sicher fühlt“. Da wurde mir klar, wie viel Vertrauen er mir schenkt. Diesen S1 Moment werde ich nie vergessen.
Reyhan aus Dorsten
S9 von Marl Mitte
Ein junger Mann, ich denke mal ein Student: als die Kontrolleure einsteigen hat er Panik bekommen. Sein Handy war aus weil sein Akku leer war. Eine Frau beruhigte ihn und leihte ihm ihr Handy, damit er sich einloggen kann und sein Online-Ticket zeigen kann. Dank ihrer Hilfe ging alles gut. echte Ruhrpott-Hilfsbereitschaft.
Roland aus Linnich
Ich habe eine nette Dame mit Hund in der Essener S-Bahn angelächelt und ich war einfach nur gut gelaunt.
Julien aus Rostock
Meine Erinnerung an den VRR ist die Bahnfahrt zum EM-Spiel bei der Heim-EM 2024 mit vielen gut gelaunten Fußballfans.
Mosslih aus Hagen
Vor einigen Wochen saß ich in der S-Bahn auf dem Weg nach Hause. Eine ältere Dame stieg ein und hatte mehrere schwere Taschen dabei. Sofort stand ein junger Mann auf, half ihr beim Einsteigen und trug die Taschen zu ihrem Sitzplatz. Die Dame war sichtlich erleichtert und bedankte sich herzlich. Die freundliche Geste hat mir gezeigt, wie viel ein wenig Hilfsbereitschaft im Alltag bewirken kann. Das hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und meinen Tag schöner gemacht.
Leon-Alexander aus Duisburg
Nach einem langen Uni Tag, völlig abgeschft in den gemütlichen Sitz der S-Bahn sackend, überkam mich urplötzlich eine Welle der Euphorie, als per Durchsage ein flacher & ehrlicher Witz ertönte.
Jede Zelle meines Körpers strahlte kribbelnde Wärme aus, sodass ich sehr laut loslachen musste. ich nahm wahr, wie ich die anderen Fahrgäste mit dem Lachen ansteckte. wir lachten Tränen. Als der Schaffner sich zeigte, lachten wir erneut los. Momente bester Verbindung gibt es ohne Empfang - im Ruhrpott <3
Jan aus Witzenhausen
Letztes Jahr an Halloween saßen mein Bruder und ich in der S-Bahn auf dem Weg zum Rave nach Dortmund. Wir sahen schon ziemlich wild aus: Beide im Partnerlook, eine Gesichtshälfte als Skull geschminkt, dazu schwarzer Lippenstift und jeder einen Tetrapack Sangria in der Hand.
Mitten in der Bahn stand dann plötzlich mein Politiklehrer vor uns, den ich durch meine Weiterbildung zum Chemietechniker erst seit zwei Monaten kannte. Der entgeisterte Blick war unbezahlbar.
Simon aus Essen
Ich war nach einem langen Arbeitstag auf dem Heimweg und saß gedankenverloren in der S9. In Essen-Überruhr stieg eine ältere Dame ein, die etwas unsicher auf den Beinen war. Noch bevor ich reagieren konnte, standen gleich zwei junge Menschen auf und boten ihr ihren Platz an. Die Dame lächelte und sagte: „Dann scheint die Welt heute doch noch in Ordnung zu sein.“ Daraufhin mussten mehrere Fahrgäste schmunzeln. Für den Rest der Fahrt war die Stimmung irgendwie freundlicher.
Amin aus Dortmund
Auf dem Nachhauseweg von der Orientierungswoche der Uni habe ich tatsächlich meine jetzige beste Freundin kennen gelernt. Wir waren beide auf dem weg zum Hauptbahnhof und haben uns auf dem weg über die Uni unterhalten und seit dem sind wir nun 4 Jahren befreundet.
Jan aus Duisburg
Meine schönste Erfahrung war in einer ziemlich vollen S1, nachdem die REs alle ausfielen. Ein älterer Herr mit einer Ukulele stieg zu und spielte einige Lieder aus den 80ern. Mit der musikalischen Begleitung ging die Fahrt wie im Flug vorbei ^^
Maria aus Hagen
Letztens ist einer Frau in der vollen S-Bahn die Einkaufstüte gerissen und der ganze Wocheneinkauf mit ganz vielen Äpfeln ist durch den Waggon gerollt. Aber sofort haben Leute geholfen die Sachen aufzuheben und einer hat einfach mit den Äpfeln angefangen zu jonglieren
Wadim aus Mülheim an der Ruhr
Morgens in der S-Bahn, alle müde, keiner redet. Gegenüber sitzt ein Typ mit nem Döner um 8 Uhr morgens. Plötzlich bremst die Bahn etwas stärker und der Typ hält seinen Döner fest und sagt ganz laut: „Nicht heute Bruder“
Wirklich die halbe Bahn musste lachen. Für 2 Minuten war die Stimmung einfach komplett anders. Seitdem denk ich bei jeder Bremsung an den Döner-Typ.
Ulrike aus Witten
Ich verbinde die S-Bahn mit tollen Ausflügen allein oder mit Family and Friends in den Zoo oder in andere Städte oder in Museen. das Personal war immer sehr zuvorkommend. Zum Glück noch nichts negatives erlebt, außer den Müll den andere hinterlassen im Raum oder WC das macht mich traurig.
Sev aus Wanne
Ich bin mal an einer Haltestelle ausgestiegen die mir unbekannt war, um mein Ziel mit einem Umweg zu erreichen. An derselben Haltestelle stieg ein Mädchen in meinem Alter aus, wir gingen ständig in dieselbe Richtung, beide am Suchen nach dem richtigen Steg für die nächste Bahn. Wir unterhielten uns kurz aber das war’s auch. Als ich zurück nach Hause fahren wollte, stieg dasselbe Mädchen zur gleichen Zeit in dieselbe Bahn in derselben Tür ein, wir lächelten uns an und seitdem haben wir Kontakt!
Philip aus Köln
Vor einigen Jahren feierte mein Freund seinen Junggesellinnenabschied in Düsseldorf. Es war ein toller Tag in der Altstadt und es wurde gut gegessen und getrunken.
Spät abends erwischte ich zum Glück und in letzter Minute eine S-Bahn.
Im Abteil, nach einem kurzen Plausch mit einer älteren Dame, schlief ich prompt auf meinem Sitz ein. Am Hbf Köln tippte sie mir vorsichtig auf die Schulter: "Aussteigen, junger Mann." Und ein Pfefferminzbonbon steckte sie mir auch noch zu.
Dominik aus Mönchengladbach
Es fing alles in der S-Bahn an vor 3 Jahren. Ich selbst fuhr nach Düsseldorf und sah ein menschen in Tiergestalt der kinder bespasste... ich fragte was er macht und was das ist, darauf kam die antwort, dass er furry sei und er erzählte mir von einem Verein von furrys... wir tauschten Nummern aus und kurz darauf trat ich in den Verein ein in dem ich bis heute bin..
Timo aus Werlte
Auf dem Weg zu einer wichtigen Prüfung an der Uni Dortmund bemerkte ich in der S1, dass ich meinen Taschenrechner vergessen hatte. Ich war gestresst. Eine ältere Dame bekam mit und sprach einen Studenten an, der eingestiegen war. Tatsächlich hatte er einen Ersatz-Taschenrechner dabei und lieh ihn mir sofort. Dank der Hilfsbereitschaft zweier fremder Menschen konnte ich beruhigt zur Prüfung fahren. Seitdem denke ich bei jeder Fahrt mit der S1 daran, wie kleine Gesten einen Tag retten können.
Christoph aus Alpen
Ich hab vor über 10 Jahren meine jetzige Frau am Bahnsteig kennengelernt. Sie ist mit mir zusammengestoßen und hatte was fallen lassen. Ich hob es auf und sie sah mich an und war hin und weg von mir. und dann tauschten wir Nummern aus, hatten uns gedatet und dann nach kurzer Zeit bin ich zu ihr gezogen. Und nun seit über 10 Jahren verheiratet und haben einen gemeinsamen Sohn. Muss dazu sagen, dass sie alleinerziehend war damals mit ihrer Tochter und ich mit meinem Sohn.
Julia aus Dortmund
Ich habe in der S-Bahn tatsächlich letzten Monat noch eine Freundin aus meiner Schule getroffen. Tatsächlich waren wir damals zerstritten und weitere Kontakte sind auch weggebrochen. Als wir uns allerdings nach Jahren ohne Kontakt wieder gesehen haben haben wir uns ausgetauscht und wieder Nummern ausgewechselt. Wir waren beide zufällig in der Sbahn weil ich den Tag vorher los musste als sonst und bei ihr der RE ausgefallen ist. Also quasi ein Schicksal.
Vanessa aus Gevelsberg
Letzten Samstag musste ich von einer Hochzeit fliehen und war froh das man mit der S-Bahn alles erreichen kann
Angelina aus Duisburg
Ich saß entspannt in der S1 bis eine junge Frau zu mir kam und fragte ob ich ihr Kind gesehen habe. ich meinte nein und fragte wie das Kind aussehe. ich bin zum Zugführer gerannt, meinte er soll nicht los fahren, es wird ein Kind vermisst. wir haben das Kind über all gesucht. im Zug war es nicht. es war draußen am Bahnsteig und saß auf einer Bank und ich habe das Kind dann zur Mutter gebracht und die Mutter hat vor Freude geweint und mich umarmt und sich so oft bedankt ich war froh das ich helfen konnte.
Yonca aus Herne
Freundschaft in der S1
Wir sind uns monatelang immer wieder in derselben S1 begegnet und haben uns irgendwann erkannt, ohne uns zu kennen. Als die Bahn eines Tages Verspätung hatte, kamen wir ins Gespräch. Aus kurzen Unterhaltungen wurden regelmäßige Gespräche, gemeinsame Unternehmungen und schließlich eine Freundschaft. Heute lachen wir darüber, dass ausgerechnet eine verspätete S1 uns zusammengebracht hat.
Emilija aus Dortmund
Ich fahre fast jeden Tag mit der S-Bahn zur Uni und normalerweise passiert dabei nicht viel Spannendes. Vor ein paar Wochen hatte ich aber einen richtig schönen Moment.
Ich hatte einen schlechten Tag und saß ziemlich niedergeschlagen im Zug. Eine fremde Frau lächelte mich an und sagte: „Heute wird besser als du denkst.“
Labinot aus Hagen
Es war ein grauer, regnerischer Montagmorgen in der S-Bahn. Alle Fahrgäste starrten müde auf ihre Handys, und die Stimmung war gedrückt. Plötzlich stieg ein kleiner Junge mit seiner Großmutter ein. Er schaute aus dem Fenster, sah den strömenden Regen und sagte ganz laut durch den ganzen Wagen: „Oma, guck mal, die S-Bahn fährt so schnell, dass wir dem Regen einfach davonfahren!“ Das war so süß und unschuldig, dass plötzlich der ganze Waggon anfangen musste zu lächeln.
Saad aus Duisburg
Letzte Woche in der S1: Ein Schwarzfahrer sieht den Kontrolleur einsteigen, bekommt Panik und tut so, als ob er ohnmächtig wird. Er sackt langsam auf den Sitz. Der Kontrolleur läuft entspannt zu ihm, tippt ihm auf die Schulter und sagt laut: „Gute schauspielerische Leistung, aber Ihr Ticket bitte!“ Das ganze Abteil hat laut gelacht.
Ceren aus Oberhausen
Ich wollte meine Freundin an der Uni besuchen und musste dafür mit der S1 fahren. Ich fahre zwar auch gerne mit der S3, war von der S1 aber positiv überrascht. Obwohl Dortmund recht weit weg ist, ging die Fahrt schnell vorbei. Die Bahn war sauber, die Kontrolleure freundlich und eine ältere Dame hat mir sogar gesagt, dass ich eine tolle Ausstrahlung habe. Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich später selbst jemandem ein Kompliment gemacht habe.
Lukas aus Dortmund
S1 Richtung Dortmund. Ich steige an der Uni ein, noch halb im Mathe-Tunnel. Tür geht zu, Durchsage: „Nächster Halt: Dortmund-Dorstfeld.“
Dorstfeld: Die Tür geht auf. Ein Typ im BVB-Schal sprintet rein, bleibt stehen, schaut sich um und brüllt: „IST HIER IRGENDWER GEGEN SCHALKE?!“
Sekunden Stille. Dann hebt eine Oma mit Rollator langsam die Hand: „Ich, junger Mann. Ich bin für Eintracht Dortmund. Die spielen Kreisliga C.“
Der ganze Wagen lacht. Der Typ grinst, setzt sich neben sie.
Laura aus Dortmund
Als ich letztens in der S1 war, ist was echt lustiges passiert, ich bin an meiner Haltestelle, wo ich immer von der Arbeit aus einsteige, eingestiegen und nicht mal 5 Minuten später fängt plötzlich ein Mann an zu singen. Eine Dame fing dann plötzlich an mit der Mundharmonika zu spielen. Ich fand es echt lustig und auch schön zu sehen, ich denke mal dass die beiden sich abgesprochen haben, aber es war schon echt überraschend
Emma aus Neukirchen-Vluyn
Wer zweimal die Woche mit der S1 zwischen Duisburg und Dortmund pendelt, erlebt einiges: Picknick am Bahnsteig in Oespel bei 30 Grad, ein Seniorenchor mitten im Waggon und diese besonderen Freundschaften auf Zeit, wenn die Bahn mal wieder Verspätung hat. Nach ein paar Minuten kennt man zwar keine Namen, aber gemeinsam leidet, lacht und hofft man auf die nächste Durchsage.
Lukas aus Essen
Auf einer Fahrt mit der S1 von Essen-Steele nach Dortmund half ein junger Fahrgast einer älteren Dame mit ihrem schweren Einkaufstrolley beim Einsteigen in Wattenscheid-Höntrop und bot ihr seinen Sitzplatz an. Daraus entstand ein nettes Gespräch, an dem sich nach und nach weitere Fahrgäste beteiligten. Für den Rest der Fahrt herrschte eine überraschend freundliche und fröhliche Stimmung im ganzen Wagen. Diese Begegnung ist mir bis heute in Erinnerung geblieben.
Martina aus Herne
Ich habe sehr viel erlebt. das ich platz gemacht habe für Rollstuhl Fahrer. und auch mal auf gestanden für die Leute, die nicht so gut stehen konnten. auch mal mit den netten Leuten gelacht und erzählt die auch ein Gespräch suchten. oder mal herhalten, wenn der Bus mal los gefahren ist und die Leute sich nicht so schnell hin setzen konnten. habe ich immer geholfen. mache ich gerne.
Lisa aus Dortmund
Einfach nem Typen nur in Bermuda-Shorts (auch barfuß) und drei Bananenstauden gegenübergessen als die S1 außerplanmäßig anhalten musste. Meine Freundin und ich haben dann erstmal ne Banane mit ihm gesnackt.
Jo aus Castrop-Rauxel
Ein junges Pärchen stieg in Castrop-Rauxel aus und vergaß vor lauter Liebelei den Korb, wo der Tageseinkauf drin lag. Als sie schon fast an der Treppe waren, bemerkten sie das, aber die S-Bahn fuhr weiter. Ich habe nach draußen gewunken, und sie haben mich richtig verstanden, denn in Mengede stieg ich aus und fuhr mit dem Korb zurück nach Castrop-Rauxel, wo die zwei Turteltauben standen und total happy waren, mich mit dem Korb zu sehen.
Inge aus Haltern am See
Die S-Bahn in Bochum! So viele Haltestellen - ich steige natürlich in die falsche, in eine andere Richtung als gewollt. Aber ich war nicht die Einzige mit der Entscheidung. Ein netter Herr bemerkte auch etwas später den Fehler. Wir stiegen zusammen aus und amüsierten uns darüber. Da wir keinen festen Termin hatten, lud er mich zu einem Kaffee ein. Anschließend fuhren wir zurück - in die richtige Richtung. Ein schöner Tag!
Jan aus Monheim am Rhein
An der TU Dortmund hab ich nicht nur studiert, sondern auch meine große Liebe kennengelernt. In der S1 habe ich sie immer wieder bis nach Bochum begleitet. Bei einer Fahrt, kurz vor dem Bochum Hbf, hatten wir schließlich unseren ersten Kuss in der S1. Heute sind wir verheiratet und haben ein Kind im Grundschulalter.
Jil aus Witten
Vor ein paar Tagen war die S-Bahn ziemlich voll. An einer Station stieg eine Frau mit Kinderwagen ein und hatte sichtbar Mühe, hineinzukommen. Noch bevor sie jemanden fragen musste, standen mehrere Fahrgäste auf und halfen ihr. Als alles geschafft war, applaudierte ein kleiner Junge lautstark und rief: „Teamarbeit!“. Das war so ein kleiner Moment, der mir gezeigt hat, dass Rücksicht und Hilfsbereitschaft im Alltag immer noch ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft sind.
Annika aus Korschenbroich
Ich pendle immer zur Uni und da erlebt man immer was Neues. Einmal kam eine Frau in den Zug und sah sehr gestresst aus. Kein Wunder, denn hinter ihr kamen ganze 9 Hunde an der Leine in den Zug. Vom Chiuaua bis zum afghanischen Windhund waren nicht nur alle Größen sondern auch viele Rassen vertreten. Kein Hund glich dem anderen. Alle waren super lieb und als die Frau „Sitz“ sagte, saßen sie direkt. Ich fand auch heraus, dass Wilma, Herbert, Dieter und Gerlinde (Rest unbekannt) auf Tour waren. :)
Sebastian aus Dortmund
Es gibt einen sehr coolen TF der immer nette Durchsagen macht und die Fahrgäste aufheitert. Am lustigsten ist es wenn er wieder den Tagesschau Gong vor Dorstfeld ankündigt, welcher auf den Höhenunterschied zwischen Zug und Bahnsteigkante hinweißt
Morelle aus Essen
Wer kennt das nicht? Morgens noch müde und trotzdem zur Arbeit/Uni fahren müssen. Es gab mal einen Lokführer in der S1 nach Solingen, der das Ganze entspannter gemacht hat. Er erzählte immer wieder lustige Sprüche über alles, vor allem die Bahnhöfe.
War echt ein Spaß, jeden Morgen mit ihm zu fahren. Leider habe ich ihn längst nicht mehr gehört.
My aus Oberhausen
Ich war in der S1 auf dem Weg zu einer Studie und weil ich mich nicht auskannte, bin ich erst in die falsche Richtung gefahren. Da ich aber dadurch jemanden kennengelernt habe, der auch in die Nähe meines ursprünglichen Ziels mit dem Auto musste, hat er mich mitgenommen und ich kam noch halbwegs pünktlich an
Miriam aus Dortmund
Als ich nach Deutschland kam, um zu studieren, war die S1 das erste Verkehrsmittel, das ich hier benutzt habe. Nachdem ich den Düsseldorfer Flughafen mit zwei Koffern, vielen Fragen und großer Aufregung verlassen hatte, wartete sie schon auf mich. Ich schaute aus dem Fenster und fragte mich, was mich alles erwartet.
Seitdem hat mich die S1 zu Vorlesungen, Prüfungen, neuen Freundschaften und unzähligen Alltagsabenteuern begleitet. Für mich war sie der Beginn eines neuen Kapitels.
Lars aus Wuppertal
Ich stieg in den Zug an der Starthaltestelle ein. Auf den Sitzplätzen sah ich, dass dort ein Tablet lag. Sicherlich wäre es falsch, wenn das Tablet die ganze Strecke in die falsche Richtung fahren würde, da es bestimmt erst gerade vergessen wurde. Da es bis zur Abfahrt noch einige Minuten waren, stieg ich schnell wieder mit dem Tablet aus und brachte es zur DB Information. An der 2. Haltestelle schaute panisch eine Person rein und ich konnte beruhigen, dass das Gerät sicher an der Info wartet.
Hannes aus Duisburg
Als die S-Bahn über die Fernbahn im Bereich Mühlheim-Bochum geleitet wurde kam man sich vor wie im ICE. Das war total schön und aufregend. Gefühlt einmal 300km/h mit der S-Bahn. Die Leute hatten alle Spaß daran. Für mich persönlich mein Highlight mit den grünen Schönheiten der S1 auf der Schiene.
Erik aus Dortmund
Es ist vielleicht nicht die spannendste Story, aber ich habe mal in der S1 einen Gutschein für UBER Eats gefunden. Ich hatte an dem Tag sehr schlechte Laune, aber das hat meinen Tag gerettet. Den Gutschein habe ich dann direkt am gleichen Tag eingelöst und mit meiner Freundin lecker gegessen. Manchmal sind es halt auch die kleinen Dinge die Freude bringen
Max aus Dortmund
Ich fahre regelmäßig mit der S1 zur Uni. Wenn man immer zur selben Zeit fährt sieht man halt auch immer ähnliche Leute. Jeder kennt es wenn man ein bekanntes Gesicht sieht aber dieses nicht einordnen kann. Ich habe viele Fahrten drüber nachgedacht, bis ich einmal zufällig mit ihm ins Gespräch gekommen bin. Es stellte sich schließlich heraus das wir im Kindergarten gut befreundet waren. Wir haben seit dem wieder Kontakt und machen gemeinsam einen Sportkurs.
Onur aus Hagen
In der S1 zwischen Solingen und Dortmund ist ein Typ komplett gestresst eingestiegen und hat laut telefoniert: „Ich verpass safe meinen Termin.“
Zwei Stationen später springt er hektisch raus und verliert dabei sein Brötchen. Ein älterer Mann hebt es auf, gibt es ihm zurück und sagt trocken: „Bei den Preisen würde ich das auch retten.“
Der ganze Wagen musste lachen.
Paul aus Dortmund
In der S1 nach Dortmund saßen morgens viele Leute schweigend im Zug. An der Station Dortmund Hauptbahnhof stieg ein Mann hektisch ein, gerade bevor sich die Türen schlossen. Dabei fiel ihm sein Kaffeebecher um und der ganze Kaffee lief über den Boden. Erst war es kurz unangenehm still, dann reichte ihm eine Frau wortlos Taschentücher rüber, und jemand anders hob seinen Rucksack hoch, damit nichts nass wurde. Der Mann entschuldigte sich mehrfach und meinte nur müde: „Typischer Dienstag.
Jan aus Dortmund
In der S1 nach Dortmund Hauptbahnhof war abends Stille. Alle müde, alle am Handy.
Dann klingelte plötzlich bei einem Typen laut sein Handy — als Klingelton lief „You’ll Never Walk Alone“. Reflexartig fing ein Mann zwei Reihen weiter an mitzusingen. Kurz danach stimmten noch drei Leute mit ein.
Für ungefähr 20 Sekunden war die ganze Bahn halb Karaoke, halb Stadion.
Dann ging der Typ peinlich berührt ran und sagte nur:
„Ja Mama, ich sitz in der Bahn.“
Jonathan aus Dortmund
Ich begegnete an der Haltestelle bei der TU Dortmund mal einem Mathematiker (vielleicht ein Professor?) aus der Ruhr Uni Bochum. Er war mega aufgebracht und wollte zur RUB. Keine Ahnung wie er da hingekommen ist... Jedenfalls hatte er kein Ticket und keine Ahnung wie er zur RUB kommt. Mit meinem Semesterticket konnte ich ihn zum Hauptbahnhof mitnehmen. Ich musste schnell woanders hin: Wie soll er nun nach Bochum? Ich betete. Die erste Person die ich fragte hatte ein Semesterticket. Perfekt!
Patrick aus Dortmund
S1 irgendwo zwischen Dorstfeld und Dorstfeld Süd: Im Wagen eine halbe Schulklasse, viel Geschrei. Ein Schüler am Handy zu seiner Mutter: „Ey Mudda, ich bin S-Bahn!“…..dreht sich der Lehrer um und sagt: „Ey Murad, Präposition! „Ich bin IN DER S-Bahn!“ Unterricht endet eben nie! :)
Boris aus Dortmund
In Bochum gibt es die beste Currywurst des Ruhrgebiets und manchmal fahre ich einfach so von Dortmund dorthin, um sie zu geniessen. Einmal stand ich neben jemandem, der dort ebenfalls Currywurst aß. Auf dem Weg zurück zum S Bahn Gleis der S1 war ich etwas spät dran und die Türen wollten sich gerade schließen, als mir derselbe Typ von der Bude die Tür aufhielt und mich so noch in den Zug brachte. Ob ER wohl auch nur einfach so zum Currywurst essen nach Bochum gefahren war?
Beyza aus Gelsenkirchen
Ich fahre fast täglich nach der Uni mit der S-Bahn nach Hause. Dabei treffe ich zufällig immer einen Bekannten auf dem Heimweg von der Arbeit. Mittlerweile ist die S-Bahn zu unserem festen Treffpunkt geworden. Wir quatschen über unseren Tag und die Fahrt vergeht wie im Flug.
Feriha aus Gelsenkirchen
Ich war nach einem langen Uni-Tag total müde in der S-Bahn. Gegenüber von mir saß ein kleines Kind, das mich die ganze Zeit angelächelt hat. Irgendwann haben wir angefangen Grimassen zu machen und plötzlich mussten sogar andere Leute lachen. Für ein paar Minuten war die ganze stressige Stimmung weg. Das war zwar nur eine kleine Begegnung, aber sie hat meinen Tag echt besser gemacht.
Michael aus Essen
Ich bin einmal auf dem Weg zur TU Dortmund in eine halbstündige Unterhaltung über die Auswirkungen der Veränderung der Wasserqualität der Ruhr auf die Fischpopulationen über die Jahrzehnte verwickelt worden.
Ich habe von der Thematik zwar keine Ahnung, aber die Erfahrungen des älteren Herren waren eine interessante Perspektive.
Mark aus Essen
Ich saß morgens in der vollen S-Bahn nach Bochum und erlebte eine Stille wie im ICE Ruhebereich. Die anderen Fahrgäste nahmen total Rücksicht, es gab keine laute Musik oder Gespräche. Ich konnte meine eigene Musik entspannt hören, schaute aus dem Fenster und beobachtete das Ruhrgebiet im Morgenlicht. Dieser ruhige Start in den Tag war ideal und sorgte für einen entspannten Rest des Tages.
Yatharth aus Dortmund
Morgens in der S1 ab Dortmund Hauptbahnhof: Die Bahn ist voll, die Stimmung im Keller. Mir gegenüber sitzt ein Typ, der so wild Luftschlagzeug zu seiner Musik spielt, dass ich laut lachen muss. Er grinst ertappt und reicht mir einen seiner Kopfhörer.
Bis zur Haltestelle Universität reden wir kein Wort, sondern hören einfach zusammen Musik und nicken synchron zum Takt.
Styla aus Essen
Eines Tages auf der Rückfahrt von meinem Vorkurs in Mathematik hab ich meine E-Mail-Fach geöffnet auf dem Handy und habe meine Immatrikulation von der Universität erhalten. Das ist das beste was mir passiert ist. Ich habe mich riesig gefreut.
Alhassane aus Bochum
Ich war einmal total gestresst in der S-Bahn unterwegs, weil ich dachte, ich hätte meine Prüfungsunterlagen verloren. Neben mir saß eine ältere Dame, die gemerkt hat, dass ich panisch gesucht habe. Ohne zu zögern hat sie mir geholfen und am Ende lagen die Unterlagen einfach unter dem Sitz. Wir mussten beide lachen — und sie meinte nur: „Die S-Bahn bringt nicht nur Menschen zusammen, sondern manchmal auch verlorene Nerven zurück„
An aus Essen
Auf dem Weg zur TU habe ich, obwohl wir an verschiedenen Unis studieren, regelmäßig zufällig einen Freund getroffen. Aus einer Pendelfahrt wurde Quality Time.
Adrian aus Essen
Vor zwei Wochen lockerte ein äußerst unterhaltsamer und positiv gestimmter Lokführer für ein paar Tage gelegentlich die Stimmung in der S1 auf. Ob nun eine Verspätung vorlag und er sagte er musste kurz die Reifen wechseln oder zur Verabschiedung in Essen aus der "Spaßbahn 1". Eine erfrische Abwechslung auf der täglichen Fahrt bei der man sich sonst als anonymer Pendler häufiger mal mit Mitreisenden anlächelte und gute Stimmung herrschte.
Mithura aus Bochum
Auf dem Nachhauseweg in der Bahn habe ich einen Opa kennengelernt, der alleine nach Bosnien geflogen ist. Wir haben uns lange unterhalten und irgendwann meinte er zu mir: „Wenn du die Möglichkeit hast, dann reise so viel wie möglich. Rede mit Menschen, lern neue Kulturen kennen, denn jeder Mensch denkt anders und genau daraus lernst du fürs Leben.“
Irgendwie hat mich dieser Satz echt geprägt. Ich versuche, viel zu reisen, neue Menschen kennenzulernen und die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Die häufigsten Fragen zu unserem Gewinnspiel
Häufig gestellte Fragen
Lustiger Moment, unerwartete Begegnung oder ein besonders schöner Blick aus dem Fenster - die Möglichkeiten sind endlos. Hauptsache, es hat sich in einer S-Bahn im VRR abgespielt. Wenn du es erlebt hast, dann ist es auch wert, erzählt zu werden.
Das Fenster in unserem Teilnahmeformular hat ein Limit von 500 Zeichen. Aber: Je schneller du zum Punkt kommst, desto mehr Leser:innen bleiben dran.
Das wäre schön, ist aber nicht Pflicht. Auch wenn du in einer der anderen S-Bahnlinien im VRR-Gebiet ein außergewöhnliches Erlebnis hattest, möchten wir deine Story gerne erfahren. Sie sollte allerdings nicht erfunden, sondern tatsächlich so passiert sein.
Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass du mindestens 18 Jahre alt bist und nicht beim VRR oder einem beauftragten Verkehrsunternehmen arbeitest.
Nach dem Zufallsprinzip. Welche vier Teilnehmenden jeweils einen der Sachpreise gewinnen, wird nach Ablauf der Teilnahmefrist im Losverfahren entschieden.
Die Teilnahme ist bis zum 05.07.2026 möglich. Anschließend werden die Gewinner:innen ausgelost und schriftlich benachrichtigt.
Jede:r Teilnehmende kann einen Beitrag einreichen.
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Ob nach Hamburg, Berlin oder Köln. Für 34,80 € pro Monat können Studierende deutschlandweit alle Fahrzeuge des Nahverkehrs nutzen: Busse, Straßen- Stadt- und Regionalbahnen, U- und S-Bahnen sowie Regionalexpresse in der 2. Klasse.
