Ein Bus fährt Menschen durch Land und Stadt

Aktuelles

Was gibt es neues bei DeinRadschloss? Wo wurde eine neue Mobilstation eröffnet? Welche P&R-Anlagen haben jetzt ein digitales Erfassungssystem und gibt es neue Fördermöglichkeiten von Bund und Land? An dieser Stelle finden Sie die Antworten und werden regelmäßig über aktuelle Entwicklungen im Bereich der vernetzen Mobilität informiert … und hin und wieder erhalten Sie Einblicke in Best-Practice-Beispiele und interessante Entwicklungen über das VRR-Gebiet hinaus.

07.06.2021: Evaluation zeigt: Mobilstationen fördern stadt- und umweltverträgliche Mobilität

Das Logo vom HVV Switch


07.06.2021: Evaluation zeigt: Mobilstationen fördern stadt- und umweltverträgliche Mobilität

Hamburg ist eine der Vorreiter, wenn es um Mobilstationen geht. Mittlerweile gibt es 18 sogenannte „hvv switch“-Hubs an Schnellbahnhaltestellen. Seit 2017 sind weitere 61 dezentrale „hvv switch“-Punkte in Wohnquartieren entstanden, die insbesondere 390 exklusive Carsharing-Stellplätze vorhalten. Ein verstärkter Ausbau mit Leihangeboten wie Fahrrädern und die Verknüpfung mit On-Demand-Angeboten ist in Planung.
Eine Evaluation der dezentralen Switch-Punkte zeigt nun, dass sie eine positive Wirkung auf eine stadt- und umweltverträgliche Mobilität haben: In mit Quartiersmobilstationen erschlossenen Gebieten gibt es signifikant weniger PKW pro Haushalt und einen höheren Anteil autofreier Haushalte. Bei den Nutzerinnen und Nutzern der Mobilstationen ist die Fuß- und Radmobilität sowie die ÖPNV-Nutzung überdurchschnittlich stark ausgeprägt, sodass der Umweltverbund insgesamt durch die Mobilstationen gestärkt wird. Obwohl in den Wohngebieten Parkplätze wegfallen, befürwortet eine große Mehrheit der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner die Parkplatzumwandlung in den Wohngebieten.

21.05.2021: Belegungsgrad zu B+R und P+R in Echtzeit in der EFA


21.05.2021: Belegungsgrad zu B+R und P+R in Echtzeit in der EFA

Sowohl das (eigene) Fahrrad als auch das (eigene) Auto können in Räumen und zu Zeiten eines schwachen öffentlichen Mobilitätsangebots als Zubringer zum ÖPNV fungieren. Aber auch unter dem Gesichtspunkt der Intermodalität gewinnen das Fahrrad und das Auto eine immer stärker werdende Bedeutung für den ÖPNV und die dort zurückzulegenden Wege. Aus diesem Grund hat der VRR in den letzten Jahren viel Geld in die Optimierung der Übergänge von diesen individuellen Verkehrsmitteln auf den ÖPNV (Bau/Ausbau von B+R- und P+R-Anlagen, Dein Radschloss) investiert, um dem Umstieg auf diesen zu erleichtern. Ein Umstieg kann allerdings nur dann gelingen, wenn neben dem (Aus-)Bau und der Optimierung von B+R- und P+R-Anlagen auch Informationen über verfügbare Kapazitäten in den Auskunftsmedien des VRR einsehbar sind. Deshalb werden der Belegungsgrad (mittels Ampelsystem rot-gelb-grün) und die konkrete Anzahl freier Kapazitäten an den SPNV-Stationen in Echtzeit in der VRR-App angezeigt, an denen eine Dein Radschloss Anlage vorhanden ist und/oder die P+R-Anlage mit einem digitalen Erfassungssystem ausgestattet ist. Zukünftig sollen die freien Kapazitäten direkt in die elektronische Fahrplanauskunft einfließen, um so eine intermodale Auskunft zu erhalten.

Die Auslastungsanzeige für Park and Ride in der VRR-App

04.05.2021: Carsharing ist nicht nur etwas für Großstädte

Eine App wird auf dem Handy geöffnet, die Carsharing ermöglicht


04.05.2021: Carsharing ist nicht nur etwas für Großstädte

Das eigene Auto ist statistisch gesehen eher ein „Stehzeug“ als ein Fahrzeug, weil es im Durchschnitt 23 Stunden am Tag nicht bewegt wird. Stationäres Carsharing spart Platz, Geld und CO2. Es verändert das Mobilitätsverhalten, weil der allgemeine Pkw-Besitz reduziert wird und Kunden sich häufiger umweltfreundlich fortbewegen – mit dem ÖPNV, dem Fahrrad oder zu Fuß.

Doch die Vorteile von Gemeinschaftsautos nutzen bislang hauptsächlich Menschen in großen Städten. Ein kommunaler Wettbewerb des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ möchte das ändern. Denn gerade in ländlicheren Gebieten sind die Strecken lang und andere Verkehrsmittel mitunter rar. Im VRR-Verbundraum ist die Stadt Meerbusch eine von landesweit insgesamt 8 Projektkommunen im Landeswettbewerb „Teil.Land NRW“. Kern des Projekts ist es, mit Begleitung eines Experten, ein tragfähiges Carsharing-Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in Klein- und Mittelstädten auszugestalten. Die Pilotkommunen werden von einer Evaluation begleitet, sodass andere Kommunen von den Erkenntnissen des Projekts profitieren können.

Die Stadt Meerbusch prüft zusammen mit den Stadtwerken den jeweiligen Fuhrpark für das gesamtstädtische Teilen zu öffnen. Weiter ist die Verteilung des Angebots über das Stadtgebiet ein zentrales Thema. Eine für andere Städte übertragbare Leitfrage lautet, wie viele Carsharing-Fahrzeuge soll es pro 1.000 Einwohner geben und wie weit darf es maximal entfernt sein?

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an pfeifer@vrr.de.

DeinRadschloss Standorte


DeinRadschloss Standorte A-G


DeinRadschloss Standorte H-M


DeinRadschloss Standorte O-Z

03.05.2021: Förderfinder: Wegweiser durch den Förder-Dschungel ein großer Erfolg


03.05.2021: Förderfinder - Wegweiser durch den Förder-Dschungel ist ein großer Erfolg

Der Förderfinder des Zukunftsnetz Mobilität NRW ist nun seit genau einem Jahr unter www.foerderfinder.nrw.de zu erreichen und fand von Beginn an sehr großen Zuspruch. Ziel der intuitiv zu bedienenden Online-Datenbank ist es, bei der zeitaufwändigen Recherche nach Fördermöglichkeiten zu entlasten und dabei zu unterstützen, schneller und einfacher Erstinformationen über Finanzierungsmöglichkeiten für Mobilitätsprojekte zu finden. Er richtet sich vor allem an die Mitarbeiter*innen in den Kommunen, ist aber grundsätzlich von jedermann nutzbar. 

Das Portal wird dauerhaft mindestens wöchentlich durch die Geschäftsstelle des Zukunftsnetzes auf mögliche Updates, d.h. neue Förderrichtlinien/-aufrufe, Änderungen bestehender Förderungen usw., geprüft. 

Der Förderfinder  ist mittlerweile die erste Anlaufstelle für diejenigen, die nachhaltige Mobilitätsprojekte umsetzen wollen.

 

Der Förderfinder

27.04.2021: metropolradruhr verzeichnet Erfolge trotz Pandemie

Fahrräder von metropolradruhr an einer Ausleihstation


27.04.2021: metropolradruhr verzeichnet Erfolge trotz Pandemie

Auch 2020 setzte sich der Trend der letzten Jahre fort und übertraf erneut die Vorjahresausleihen – trotz oder vielleicht gerade wegen der Pandemie. Im Vergleich zu 2019 wurden 31% mehr Fahrräder ausgeliehen. Bis einschließlich Dezember 2020 lag die Gesamtzahl der Ausleihen bei etwa 831.000 (Vergleich Jahresausleihen 2019: 632.000; 2018: 460.000).

Weiter fortgeführt wurde 2020 der Austausch der alten Fahrräder durch die neuste Generation SMARTbike 2.0. Insgesamt sind nun rund 2.600 (fast ausschließlich neue) Räder im System.

27.04.2021: Schulzeitenstaffelung


27.04.2021: Schulzeitenstaffelung

Die Stadt Herne hat im November 2020 als erste Kommune im VRR-Raum die Schulanfangszeiten für weiterführende Schulen gestaffelt. Die unterschiedlichen Zeiten für den Unterrichtsbeginn ermöglichen der Straßenbahn Herne - Castrop-Rauxel GmbH (HCR), die Zusatzfahrten im Schülerverkehr mit einem zeitlichen Versatz ein zweites Mal anzubieten. Mit nahezu der gleichen Fahrzeugkapazität können so 73 statt 36 Zusatzfahrten durchgeführt werden. Dies hat dazu geführt, dass sonst bis zum Anschlag gefüllte Busse nur noch halb so viele Schüler transportieren (ca. 100 statt 50 Schüler*innen in Gelenkbussen, ca. 35 statt 70 Schüler*innen in Solobussen). Dadurch wird ein deutlich höherer Infektionsschutz erreicht und die Nutzung des ÖPNV wird grundsätzlich als angenehmer empfunden. Die Verkehrssituation vor den Schulen („Elterntaxis“, Busse im Minutentakt, umherlaufende oder Fahrradfahrende Schüler*innen etc.), wird deutlich entspannt, die Verkehrssicherheit erhöht. 

Wie diese Pionierleistung gelungen ist und welche Klippen bestehen, erklärten Dirk Person, Betriebsleiter der HCR und Andreas Merkendorf, Leiter des Fachbereiches für Schule und Weiterbildung der Stadt Herne im Rahmen eines Web-Seminars der Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW am 27.04.2021 über 20 Teilnehmer*innen aus Kommunen und Verkehrsunternehmen.

Als Erfolgsfaktoren heben die Referenten hervor, dass, alle beteiligten Akteure wie die zuständige Bezirksregierung, die Schulleiter*innen, Eltern- und Lehrervertreter etc. frühzeitig einbezogen worden sind und von den Vorteilen einer solchen Regelung überzeugt werden konnten. Letztlich müssen alle an einem Strang ziehen, jeder muss seinen Beitrag leisten. Man sollte darauf achten, dass alle Schulen gleichmäßig in die Pflicht genommen werden und es keine Verlierer und Gewinner gibt.

Es ist zu hoffen, dass die zahlreichen Nachfragen und die lebhafte Diskussion dazu beitragen, dass auch andere Kommunen dem Beispiel aus Herne folgen. Bei Rückfragen wenden Sie sich an zukunftsnetz-mobilitaet@vrr.de.

Kinder steigen in einen Bus ein

Bestandsaufnahme aller P+R-Anlagen im VRR

Ein Park und Ride Parkplatz


22.03.2021: Bestandsaufnahme aller P+R-Anlagen im VRR

Alle drei Jahre lässt der VRR an allen P+R-Anlagen an Bahnhöfen und Haltepunkten des Schienenpersonennahverkehrs im Verbundgebiet den Bestand und die Nachfrage durch externe Gutachter erfassen. Diese Daten liefern wertvolle Einblicke in die Größe, Ausstattung und Qualität der P+R-Anlagen an den rund 200 Bahnhöfen und Haltepunkten. Außerdem zeigen sie, wie hoch die Nachfrage (Belegungsgrad) an einem sogenannten Normalverkehrstag ist. 
Während der Erfassung werden die Zustände aller P+R-Anlagen fotografisch dokumentiert, eine parallel durchgeführte Befragung liefert Informationen zum Mobilitätsverhalten der Nutzer. Die Ergebnisse und weitere Informationen zu jeder P+R-Anlage (Geo-Koordinaten, ÖPNV-Anbindung, Entfernung zum überörtlichen Straßennetz etc.) werden in einen P+R-Steckbrief für jede einzelne Anlage aufgenommen. Die letzte Erfassung wurde im Herbst 2020 durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun vor und können bei Interesse zur Verfügung gestellt werden. 

Wenn Sie an weiteren Aktivitäten des VRR zum Thema P+R interessiert sind, so werfen Sie doch einen Blick in unsere P+R-Broschüre.

29.01.2021: Wissen rund um den Mobilstationen kompakt gebündelt


29.01.2021: Wissen rund um Mobilstationen kompakt gebündelt

Die beim VRR ansässige Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität stellt Informationen zum Thema Mobilstationen ab sofort gesammelt in einer Informationsbroschüre zur Verfügung. Die Broschüre bietet eine Übersicht über die wichtigsten Schritte und Hilfsmittel, um städtische Netze von Mobilstationen zu planen. Was ist die Mindestausstattung einer Mobilstation und welche weiteren Elemente sollten mitgedacht werden? Da die erforderlichen Komponenten einer Mobilstation je nach Standort variieren, werden zahlreiche mögliche Ausstattungsmerkmale und Serviceangebote vorgestellt. 

Mobilstation Ruhrbahn Landgericht
Mobilstation Ruhrbahn Landgericht (Quelle: WAZ-Foto/Ulrich von Born)

15.01.2021: Erhöhter Fördersatz für P+R Förderung

Ein Park und Ride Parkplatz neben dem Bahnsteig


15.01.2021: Erhöhter Fördersatz für P+R Förderung

Über die Weiterleitungsrichtlinie der VRR AöR werden Investitionen in den Neu- und Ausbau von P+R-Anlagen und deren Ausstattung mit Systemen zur Ermittlung der Belegung („smartes Parken“) gefördert. Über diese kontinuierliche Förderung mit jährlichen Förderprogrammen hinaus, wurde ein Drei-Jahres-Sonderprogrammen mit einer verbesserten Förderung aufgelegt. Über dieses Sonderprogramm, das im Jahr 2020 mit den Anmeldungen für den Förderkatalog 2021 startete, werden der Neu- oder Ausbau von P+R-Anlagen sowie deren Ausstattung mit Erfassungssystemen mit einem Fördersatz von 100 % für die Investitionskosten (statt zuvor 90 %) gefördert. Die Resonanz hierauf, ausgedrückt in der Anzahl Anmeldungen (15 P+R-Anlagen) und in der Anzahl neu- oder ausgebauter P+R-Anlagen (ca. 1.800 P+R-Stellplätze) und deren Ausstattung mit Erfassungssystemen war sehr erfreulich hoch.

20.11.2020: Auftakt der Beratung zu Mobilstationen in den Kreisen Mettmann und Wesel


20.11.2020: Auftakt der Beratung zu Mobilstationen in den Kreisen Mettmann und Wesel

Der VRR und die Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW bündeln viel Beratungskompetenz zur Umsetzung von Mobilstationen. Die Steckbriefe aus dem verbundweiten Gutachten dienen fortan als Grundlage für die weitere Planung der Kommunen und Verkehrsunternehmen sowie eine intensivierte Beratung auf regionaler und lokaler Ebene.

Neben der bilateralen Beratung einzelner Kommunen im Verbundraum fanden in dieser Woche die ersten beiden regionalen Auftaktveranstaltungen in zwei Kreisen statt. Im Austausch mit den kreisangehörigen Städten sowie zuständigen Verkehrsunternehmen wurden gemeinsame Umsetzungsschritte sowie Fördermöglichkeiten vorgestellt und diskutiert.

Für Fragen zuMobilstationenkönnen Sie uns gerne unter mobilstationen@vrr.de erreichen.

Planungsansicht Mobilstation Mettmann-Stadtwald
Planungsansicht Mobilstation Mettmann-Stadtwald

05.10.2020: Weiterleitungsrichtlinie der VRR AöR beschlossen

Ein Mann mit Fahrrad bucht eine DeinRadschloss-Box


05.10.2020: Weiterleitungsrichtlinie der VRR AöR beschlossen

Am 05.10.2020 hat der VRR-Verwaltungsrat die neuen Vorschriften zur Weiterleitung von Zuwendungen nach §12 ÖPNVG NRW - Weiterleitungsrichtlinie VRR AöR beschlossen und unmittelbar in Kraft gesetzt. Über die Weiterleitungsrichtlinie VRR AöR können unter anderen der barrierefreie Ausbau von Haltestellen, Mobilstationen, P+R-Anlagen, B+R-Anlagen (insbesondere DeinRadschloss), Neu- und Ausbau von ZOB, dynamische Fahrgastinformationssysteme, Neu- und Ausbau von Straßen- und Stadtbahnstrecken und Beschleunigungsmaßnahmen sowie weitere Investitionsmaßnahmen in den ÖPNV gefördert werden.

Die Weiterleitungsrichtlinie sieht verbesserte Fördermöglichkeiten von Mobilstationen vor, über die alle Ausstattungsmerkmale, die dem ÖPNV zugeordnet werden können, gefördert werden. Dies sind neben der Haltestellenausstattung insbesondere P+R- und B+R-Anlagen. Wird die Mindestausstattung einer Mobilstation erreicht, kann die Förderung um eine zusätzliche Mobilstationspauschale von bis zu 50.000 € netto zuwendungsfähiger Kosten erhöht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

09.09.2020: 630 Haltestellen im VRR mit Potenzial zur Mobilstation


09.09.2020: 630 Haltestellen im VRR mit Potenzial zur Mobilstation

Immer mehr Menschen entscheiden individuell, wann sie welches Verkehrsmittel nutzen und kombinieren oftmals mehrere Mobilitätsangebote, um von A nach B zu kommen. Mobilstationen fördern dieses Mobilitätsverhalten, denn sie führen die verschiedenen Angebote und Services an einem Ort räumlich zusammen und erleichtern so den Umstieg von einem Verkehrsmittel auf das andere. Mit einem Gutachten treibt der VRR nun den Ausbau von ÖPNV-Haltepunkten zu Mobilstationen weiter voran.

Steckbriefe zu jedem einzelnen Standort skizzieren, welches Potenzial die ÖPNV-Haltepunkte für eine Weiterentwicklung zur Mobilstation bieten. Die Steckbriefe und alle weiteren Informationen finden Sie unter www.vrr.de/mobilstationen!

Ein Busbahnhof - im Hintergrund sieht man die S-Bahn Rhein-Ruhr
zum Seitenanfang