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Informationen aus den Gremien

Im Bürgerinformationssystem des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) finden Interessierte vierteljährlich aktuelle und transparente Informationen, die den politischen Gremien des VRR zur Entscheidungsfindung dienen.

Über den Gremiennewsletter

Begleitend zur jeweiligen Sitzungsperiode werden in das öffentliche System Beschlussvorlagen und Sachstandsberichte zu wichtigen Themen rund um den Öffentlichen Personennahverkehr im Verbundraum eingestellt. Um die Mitglieder des NRW-Verkehrsausschusses über die aktuellen Entwicklungen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zu informieren, berichtet der VRR im Nachgang jeder Sitzungsperiode über die wichtigen politischen Entscheidungen der VRR-Gremien.

Meldungen aus März 2026

Geplante Baukorridore 2027 & Hochleistungskorridor Hagen–Köln: Was auf die Region zukommt

2027 stehen im VRR-Raum umfangreiche Baukorridore der DB InfraGO an – mit Totalsperrungen von bis zu 14 Wochen, die teils das Niveau der bekannten Generalsanierungen erreichen. Besonders der Korridor 307 stellt die Region vor enorme Herausforderungen, da über Wochen kein direkter Zugverkehr zwischen Duisburg und Dortmund möglich sein wird. 

Der VRR kritisiert sowohl die Dimension der Maßnahmen als auch die bislang fehlende finanzielle Beteiligung der DB am notwendigen Schienenersatzverkehr und arbeitet bereits an umfangreichen alternativen Reisekonzepten für die betroffenen Städte und Veranstaltungen.

Weitere Informationen unter Punkt 1 im Sachstandsbericht.

SEV Hagen–Köln: VRR zieht kritische Zwischenbilanz

Zwei Wochen nach der Totalsperrung auf der Strecke Hagen–Köln hat der VRR beim Schienenersatzverkehr erheblichen Nachbesserungsbedarf bei DBInfraGO gefordert. Trotz guter Grundkonzepte bleiben Qualität, Zuverlässigkeit und Informationslage weit hinter den Vereinbarungen zurück. Vor allem fehlende Sprach- und Ortskenntnisse des Fahrpersonals, der Einsatz ungeeigneter Solobusse sowie mangelnde Reserven führen zu Ausfällen, Überfüllung und massiven Beschwerden.

Der VRR hat die DB InfraGO öffentlich zu schnellen und nachhaltigen Korrekturen aufgefordert und wartet weiterhin auf einen verbindlichen Maßnahmenplan. Gespräche mit allen Beteiligten laufen, damit der SEV kurzfristig stabilisiert wird.

Weitere Informationen unter Punkt 2 im Sachstandsbericht. 

Vernetze Mobilität

Der VRR treibt die vernetzte Mobilität konsequent voran, um die Leistungsfähigkeit des ÖPNV zu stärken und die Erreichbarkeit von Bus und Bahn spürbar zu verbessern. Besonders das Fahrrad – ob eigenes Rad, Sharing-Angebot oder gesichertes Abstellen – wird dabei immer stärker zum zentralen Zubringer. 

Mit dem neuen Bikesharing-Betreiber Donkey Republic und dem deutlichen Ausbau der Leihradflotten setzt der VRR wichtige Impulse für moderne Anschlussmobilität. Auch das System DeinRadschloss wächst weiter, wird digital verbessert und erstmals landesweit mit anderen Abstellangeboten vernetzt. Parallel arbeitet der VRR an der Neuausrichtung der Radstationen in NRW, um deren Rolle als verlässliche Zugangspunkte zum ÖPNV zu stärken. All diese Entwicklungen zeigen: Vernetzte Mobilität wird zu einer zentralen Systemaufgabe – und zu einem entscheidenden Treiber für einen attraktiven und zukunftsfähigen ÖPNV.

Weitere Informationen unter Punkt 4 im Sachstandsbericht.

Aktuelles aus dem Zukunftsnetz Mobilität NRW

Die Mobilitätswende im VRR gewinnt an Fahrt – und das Zukunftsnetz Mobilität NRW begleitet Kommunen dabei mit neuen Impulsen, Angeboten und handfesten Praxiserfahrungen. Die aktuelle Ausgabe von „Mobilitätswende konkret“ zeigt, wie wichtig fundierte Informationen für gute kommunalpolitische Entscheidungen sind und welche Rolle die neu ausgerichtete Newsletterreihe künftig dabei spielt. 

Zudem geben die Auswertungen der Stadtterrassen 2025 spannende Einblicke in temporäre Stadtraumexperimente, die vielerorts zu mehr Aufenthaltsqualität und neuen Perspektiven auf den Straßenraum geführt haben. Ein weiteres Highlight ist das neue Angebot „Zukunft zeigen: Bilder für neue Straßenräume“, das Kommunen mit realistischen Visualisierungen bei der Planung unterstützt. Abgerundet wird die Ausgabe durch einen Rückblick auf die drei kommunalpolitischen Foren, die eindrucksvoll gezeigt haben, wie zentral Mut, Kooperation und klare Ziele für die Mobilitätswende sind. Jetzt weiterlesen und erfahren, welche Entwicklungen die kommunale Mobilität im VRR in den kommenden Monaten prägen werden.

Fordern Sie gerne den Newsletter „Mobilitätswende konkret“ bei uns an. Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf - schicken Sie uns einfach eine E-Mail an zukunftsnetz-mobilitaet@vrr.de

Weitere Informationen unter Punkt 5 im Sachstandsbericht. 

Fahrgastbefragung: XBus-Linien X13 und X42 beeindrucken - zahlreiche Fahrgäste lassen Auto stehen

Die aktuellen Befragungsergebnisse zu den XBus-Linien X13 und X42 zeigen deutlich: Die regionalen Schnellbusse sind im Alltag vieler Menschen angekommen und verändern das Mobilitätsverhalten im VRR spürbar. Über 270 Teilnehmende bestätigten, dass die Linien vor allem für Arbeits- und Ausbildungswege, aber auch für Freizeitfahrten eine starke Alternative darstellen – und rund ein Drittel wäre ohne XBus weiterhin mit dem Auto unterwegs gewesen. 

Besonders positiv bewertet wurden die schnelle Fahrzeit, die hohe Zuverlässigkeit und die komfortable Ausstattung, die allesamt Bestnoten erhielten. Damit bestätigt sich, dass das Konzept schneller, direkter Regionalverbindungen genau den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen entspricht. VRR-Vorstandssprecher Oliver Wittke betont, wie sehr gute Angebote statt Appelle zum Umstieg motivieren – und dass der VRR deshalb neue Fahrzeuge vollständig fördert. Die vollständigen Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, welche Rolle die XBusse für eine klimafreundliche, alltagstaugliche Mobilität der Zukunft spielen.

Weitere Information in unsere Magazinbeitrag.

VRR App – 15 Jahre digitale Mobilität

Die VRR App feiert 15 Jahre – und hat sich in dieser Zeit von einer einfachen Fahrplanauskunft zu einer der wichtigsten Mobilitätsplattformen in NRW entwickelt. Mehr als 1,3 Millionen Menschen nutzen sie heute täglich und profitieren von modernen Funktionen, Echtzeitinfos und einem intuitiven Design. Dass die App zugleich technische Basis für zahlreiche ÖPNV‑Anwendungen in NRW ist – einschließlich der landesweiten App mobil.nrw – zeigt ihre zentrale Rolle für eine vernetzte digitale Mobilität. 

Wichtige Impulse für die Weiterentwicklung kommen direkt aus der Community, deren Rückmeldungen kontinuierlich in neue Funktionen einfließen. Mit dem Luftlinientarif eezy.nrw wurde zudem ein Meilenstein erreicht, der den Ticketkauf nochmals deutlich vereinfacht. Auch nach 15 Jahren bleibt die VRR App Motor der Digitalisierung im Nahverkehr – flexibel, nutzerorientiert und bereit für die nächsten Schritte.

Weitere Infos zum Jubiläum in unserer Pressemitteilung

On-Demand Ridepooling NRW: Eine neue Ära flexibler Mobilität

Mit rufmobil.nrw hat Nordrhein-Westfalen eine landesweite Plattform für On-Demand‑Ridepooling gestartet, die künftig ein zentraler Baustein moderner, flexibler Mobilität werden soll. Das Kompetenzcenter Digitalisierung NRW (KCD NRW) koordiniert das Gesamtprojekt, betreibt die mandantenfähige Plattform und setzt dabei auf die europaweit ausgeschriebene Lösung von Via Transportation. 

Seit der Eröffnung beim NRW‑Mobilitätstag im Dezember 2025 wachsen die ersten Einsatzgebiete: HochstiftBewegt und die REVG sind bereits angebunden, weitere wie OVAG und Ruhrbahn folgen im Frühjahr 2026. Über rufmobil.nrw können Projektpartner ihre Verkehre eigenständig anlegen, steuern und betreiben, während das KCD NRW die technologische Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung verantwortet. Ziel ist der Aufbau eines gemeinsamen „On-Demand‑Ökosystems“, das digitale Buchung, ÖPNV‑Integration und effiziente Betriebsabläufe bündelt. Ergänzend sorgt eine wissenschaftliche Begleitforschung ab Mitte 2026 dafür, dass datenbasiert eine harmonisierte, leistungsstarke On-Demand-Landschaft für ganz NRW entsteht.

Weitere Informationen unter Punkt 9 im Sachstandsbericht.

Mehrheit der Fahrgäste profitiert – Handlungsbedarf an kleineren und mittleren Stationen bleibt

Der VRR‑Stationsbericht 2025 zeigt insgesamt deutliche Verbesserungen bei Fahrgastinformation und Barrierefreiheit: Über 95 % der Reisenden nutzen Stationen mit modernen Informationsanlagen, und fast 90 % profitieren von stufenfreien Zugängen. 

Gleichzeitig bleibt die Aufenthaltsqualität ein Schwachpunkt, denn nur rund ein Drittel der Fahrgäste erlebt hier ein zufriedenstellendes Niveau. Besonders positiv schneiden große und viel genutzte Bahnhöfe ab, während kleinere Stationen häufiger als entwicklungsbedürftig bewertet werden. Trotzdem überwiegt das positive Gesamtbild: Die Mehrheit der Fahrgäste reist über Stationen, die insgesamt gut bewertet wurden.

Zu weiteren Informationen rund um den Stationsbericht  2025  in unserem Magazin.

Neukonstituierung VRR Gremien: Neue Führung setzt klare Akzente

Mit der Wahl von Christoph Gerwers zum neuen Verbandsvorsteher und Vorsitzenden des Verwaltungsrats startet der VRR mit einer erneuerten politischen Spitze in die kommenden Jahre. Der Landrat des Kreises Kleve bringt über drei Jahrzehnte kommunale Leitungserfahrung mit und übernimmt die strategische Verantwortung für einen der größten Verkehrsverbünde Europas. 

Gleichzeitig wurde Alexandra Gräber aus Velbert zur neuen Vorsitzenden der Verbandsversammlung gewählt – eine ausgewiesene Expertin für Mobilitäts‑, Umwelt‑ und Infrastrukturfragen. Beide wollen den Nahverkehr im VRR gemeinsam mit Kommunen, Verkehrsunternehmen und dem Vorstand zukunftssicher aufstellen und zentrale Mobilitätsprojekte weiter voranbringen.

Wir haben in unserem Magazin über die Neukonstituierung berichtet.

Christoph Gewers hat unsere Online-Redaktion zudem zum Interview getroffen.

Mehr Flexibilität in eezy.nrw: Neue Optionen für Mitnahmen & Minderjährige

Der VRR und die NRW‑Verbünde erweitern die Nutzungsmöglichkeiten im elektronischen Gelegenheitstarif eezy.nrw. Künftig sollen Zubuchungen wie Erwachsene, Kinder, Fahrräder oder 1.‑Klasse‑Upgrades auch ohne eigenen Check‑In möglich werden – etwa für Personen mit DeutschlandTicket. 

Gleichzeitig wird vorbereitet, dass Minderjährige eezy.nrw künftig eigenständig nutzen können. Dafür sind neue Barcodes, klare Zustimmungslösungen für Erziehungsberechtigte sowie Anpassungen der VRR‑App vorgesehen. Preisobergrenzen bleiben dabei weiterhin geschützt und orientieren sich an den bekannten EinzelTicket‑Preisen. Die technischen Umsetzungen werden nun final abgestimmt und starten in Kürze.

Weitere Informationen und Tarifentwicklungen unter: SessionNet | Tarifangelegenheiten

Elektrohandwerk NRW führt kostenloses Deutschlandticket für Azubis ein

Das Elektrohandwerk NRW setzt ein starkes Zeichen für moderne, faire Ausbildungsbedingungen: Ab Februar 2026 erhalten alle Auszubildenden der E‑Handwerke ein kostenfreies Deutschlandticket – finanziert durch den jeweiligen Ausbildungsbetrieb im Rahmen eines neuen Tarifvertrags.

Der VRR koordinierte die landesweite Umsetzung gemeinsam mit Verkehrsministerium, Verbänden und Gewerkschaften. Das Modell macht Mobilität zum festen Bestandteil guter Ausbildung, stärkt die Attraktivität der Betriebe und gilt bereits als Blaupause für andere Branchen. Ein starkes Signal für junge Fachkräfte – und für eine zeitgemäße, nachhaltige Tarifpolitik.

Weitere Informationen in der Pressemitteilung.

Archiv

Meldungen aus ...

Größte Fahrplananpassung im VRR seit der Corona-Pandemie

Der VRR startet mit einem Ausbau seines Angebots in das neue Fahrplanjahr. Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 kommt es zur größten Anpassung seit der Corona-Pandemie. Insgesamt fahren die Züge künftig rund 250.000 Kilometer mehr pro Jahr im VRR-Gebiet – ein Plus gegenüber den bisherigen 52,7 Millionen Zugkilometern.

Fahrgäste von mehr Verbindungen, zusätzlichen Stationen und – je nach Linie – mehr Sitzplätzen. Besonders im Freizeitverkehr wird das Angebot attraktiver. Erfreulich ist, dass sich die Personalsituation bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen stabilisiert hat und auf den Linien S 2, S 28, S 68, RE 4, RE 7, RE 44 und RB 36 wieder der Regelfahrplan angeboten werden kann.

Fahrplanwechsel 2025: Das ändert sich für Sie im VRR | VRR

Mehr Zuverlässigkeit dank Aktionsprogramm 2025

Die Zeiten häufiger Zugausfälle wegen Personalmangels gehören zunehmend der Vergangenheit an. Dank des landesweiten Aktionsprogramms „Personal für mehr Zuverlässigkeit im Betrieb“ kehrt der SPNV bis Jahresende zum Regelfahrplan zurück. Im Jahresverlauf 2025 wurden die ungeplanten personalbedingten Ausfälle deutlich reduziert, sie lagen im Herbst unter einem Prozent – ein klarer Erfolg der Maßnahmen. Dazu gehörten gezielte Fahrplananpassungen seit Dezember 2024, die das Angebot um rund vier Prozent kürzten, um Stabilität zu sichern. Parallel investierten die Eisenbahnverkehrsunternehmen in Recruiting und Qualifizierung. Ergebnis: eurobahn und National Express fahren seit dem 14. Dezember wieder alle Linien im Regelbetrieb.

Mit dem Fahrplanwechsel gibt es weitere Verbesserungen: Die S28 fährt wieder ganztägig zwischen Wuppertal und Mettmann, die RB36 verbindet Duisburg-Ruhrort und Oberhausen im Halbstundentakt, und die RE44 ist zurück zwischen Bottrop und Moers. Auch die RE4, RE7, S2 und S68 nehmen ihr volles Angebot wieder auf – inklusive Zusatzfahrten in der Hauptverkehrszeit.

https://www.vrr.de/aktuelles/newsroom/aktionsprogramm-2025-der-spnv-aufgabentraeger-wirkt

Informationen zu Bauarbeiten im Fahrplanjahr 2026

Trotz aller Fortschritte im SPNV-Betrieb und Infrastrukturausbau wird auch das Jahr 2026 von umfangreichen Baumaßnahmen geprägt sein. Streckensperrungen im Netz von DB InfraGO sowie nächtliche Wartungsarbeiten („Container“) – auch an Wochenenden – führen weiterhin zu Einschränkungen.

Im Fahrplanjahr 2026 (14. Dezember 2025 bis 12. Dezember 2026) stehen umfangreiche Bauarbeiten auf verschiedenen Streckenabschnitten im VRR-Gebiet an. Diese Maßnahmen führen zu teils erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr. 

Die Baustellen-Vorschau im Einzelnen (Stand 09.12.2025)

Die genauen Ausfallabschnitte und betroffenen Linien werden rechtzeitig auf zuginfo.nrw bekannt gegeben.

Rheinisches Revier

Der VRR gestaltet gemeinsam mit go.Rheinland den Strukturwandel im Rheinischen Revier durch den Ausbau nachhaltiger Mobilitätsangebote. Die Aktivitäten umfassen die Unterstützung im Ausbau und die Förderung von Investitionen in Verknüpfungspunkte zwischen Individualverkehr und ÖPNV. 

Anträge für die Förderprojekte „Mobilstationen der Zukunft“ und „Smarte Pendlerparkplätze im Rheinischen Revier” können noch bis zum 30. Juni 2026 gestellt werden. 

Daneben unterstützen VRR und go.Rheinland die Kommunen bei der Identifizierung von P+R-Anlagen, deren digitaler Ausbau lohnend erscheint.

Weitere Informationen unter Punkt 2. im Sachstandsbericht: SessionNet | Sachstandsbericht

NRW startet landesweite On-Demand Ridepooling Plattform rufmobil.nrw 

Im Rahmen des Mobilitätstages NRW in Düsseldorf ging am 8. Dezember die landesweite On-Demand Ridepooling Plattform rufmobil.nrw offiziell an den Start. Das Projekt, das im Rahmen der ÖPNV-Digitalisierungsoffensive NRW unter Federführung des beim VRR angesiedelten Kompetenzcenters Digitalisierung NRW (KCD) umgesetzt wird, markiert einen entscheidenden Schritt für die flexible, digitale und nachhaltige Mobilität im Land. 

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW) fördert die Entwicklung der Plattform mit rund 8,5 Millionen Euro. Der Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (nph) ist als First Mover bereits auf rufmobil.nrw migriert; aktuell wird die Aufnahme weiterer Verkehrsunternehmen für 2026 vorbereitet.

Weitere Informationen unter Punkt 3. im Sachstandsbericht: SessionNet | Sachstandsbericht

Kundenorientiert und zukunftsfähig: Zweite Stufe der Tarifreform im VRR in 2026

Nach der erfolgreichen Neuausrichtung des Nahverkehrstarifs im März 2025 hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) heute die Weichen für die zweite Stufe seiner großen Tarifreform gestellt. Durch die konsequente Vereinfachung und Neustrukturierung des Tarifsystems schafft der VRR die Grundlage für eine zukunftsorientierte, digitale und noch einfachere Mobilität.

Fahrgäste profitieren im Jahr 2026 von mehr Übersicht und Flexibilität. Zugleich wurde eine moderate Preisanpassung von durchschnittlich 4,9 Prozent zum 1. Januar 2026 beschlossen, die den finanziellen Herausforderungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) Rechnung trägt.

VRR beschließt zweite Stufe der Tarifreform für das Jahr 2026 | VRR

Weitere Informationen: SessionNet | Tarifangelegenheiten

VRR beschließt Förderkatalog 2026 mit 87 Investitionsvorhaben 

Der barrierefreie Ausbau von Haltestellen ist wesentlicher Bestandteil des VRR-Förderkatalogs für das Jahr 2026. 87 Investitionsvorhaben mit einem Zuwendungsvolumen von rund 105 Millionen Euro wurden vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) grundsätzlich als förderfähig erachtet: Der VRR-Verwaltungsrat hat den jährlichen Förderkatalog mit Maßnahmen zur Verbesserung der Nahverkehrsinfrastruktur nach § 12 ÖPNV-Gesetz NRW einstimmig beschlossen. 

Wie auch in den Vorjahren hatte der VRR Anfang dieses Jahres alle Kommunen und Verkehrsunternehmen im Verbundraum aufgefordert, Investitionsvorhaben zur Verbesserung der Nahverkehrsinfrastruktur anzumelden, die im kommenden Jahr begonnen werden können.

VRR beschließt über Förderanträge für das Jahr 2026 | VRR

Kommunen bei Planungsleistungen unterstützen

Die Verwaltung des VRR bearbeitet das Projekt „Unterstützung von Kommunen bei Planungsleistungen“. Das Vorhaben sieht vor, dass der VRR die Planungsleistungen für den Ausbau von barrierefreien Bushaltestellen der HOAI-Phasen 1-4 für die Kommunen gebündelt ausschreibt und auch die Kosten für diese Planungen übernehmen wird. Nach verschiedenen Auftaktterminen haben 31 Kommunen und Städte eine Absichtserklärung (LOI) unterzeichnet und sich in Summe mit 564 Bussteigen für das Projekt gemeldet. 

Zurzeit liegt allen teilnehmenden Kommunen eine Kooperationsvereinbarung zur Prüfung vor. Ebenfalls wurden Vorlagen für die Vergabeunterlagen versandt. Nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages und Rücksendung aller für die Vergabe nötigen Unterlagen wird der VRR mit der Ausschreibung der Planungsleistungen beginnen. Ziel ist es, die Kommunen spürbar zu entlasten und dem barrierefreien Ausbau des ÖPNV im VRR neue Dynamik zu verleihen.

XBus-Linien unterstützen die Verkehrswende

Im Juni 2023 hat die letzte von bisher sieben XBus-Linien ihren Betrieb aufgenommen, die seitdem den Regionalverkehr im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) stärken. Ab dem Jahr 2027 können im Verbundraum acht weitere hinzukommen. 

Der VRR fördert dabei die Anschaffungskosten der für den Betrieb der Linien benötigten Fahrzeuge zu 100 Prozent. Auf allen acht Linien sollen batterie-elektrische beziehungsweise wasserstoffbetriebene Busse zum Einsatz kommen.

Mit neuen XBussen in VRR Richtung Verkehrswende | VRR

VIAS betreibt künftig die SPNV-Linien S 5, S 8 und RE 41

Die VIAS Rail GmbH (VIAS) wird ab Dezember 2029 den Betrieb der beiden S-Bahn Linien S 5 und S 8 übernehmen sowie die Regionalexpresslinie RE 41 über Dezember 2030 hinaus weiter betreiben. 

Gegenstand des Verfahrens war der Betrieb der drei Linien im Teilnetz D der S-Bahn Rhein-Ruhr mit einem Gesamtvolumen von circa 3,8 Millionen Zugkilometern pro Jahr. Die Betriebsaufnahme für die Linien S 5 und S 8 erfolgt im Dezember 2029, der Betrieb der Linie RE 41 startet ein Jahr später im Dezember 2030.

VIAS betreibt künftig die SPNV-Linien S 5, S 8 und RE 41 | VRR

ÖPNV Sicherheitskongress NRW 2025 - Sicherheit als Schlüssel zur Mobilitätswende

Wie sicher ist der Öffentliche Personennahverkehr – und wie sicher fühlt er sich an? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Sicherheitskongresses NRW 2025 am 16. September. Unter dem Motto „360°: Sicherheit im Blick – Subjektives Empfinden, objektive Verantwortung“ diskutierten Expert:innen aus Politik, Polizei, Verkehrsunternehmen und Zivilgesellschaft über die Rolle von Sicherheit als Qualitätsmerkmal und als Voraussetzung für eine erfolgreiche Verkehrswende.

Die Landesinitiative Fokus Bahn NRW und das beim VRR angesiedelte Kompetenzcenter Sicherheit NRW (KCS) Kompetenzcenter Sicherheit NRW - Kompetenzcenter Sicherheit NRW begrüßten rund 210 Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland zu einem intensiven Kongresstag mit Impulsvorträgen, Podiumsdiskussionen und praxisnahen Vertiefungssessions. Ziel war es, neue Herausforderungen zu identifizieren. Lösungsansätze zu diskutieren und gemeinsam Strategien für mehr Sicherheit im ÖPNV zu entwickeln.

Link zu Magazinbeitrag

Neues aus dem Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM)

Die Kommunalwahl 2025 markiert einen entscheidenden Moment, um die Mobilitätspolitik in den Kommunen neu zu denken und zukunftsfähig zu gestalten. Hierbei unterstützt das Zukunftsnetz Mobilität NRW mit verschiedenen Formaten und Angeboten. 

Ein Baustein dieser Unterstützung bildet die aktuelle Broschüre „Neue Wege für Kommunen – Handlungsschritte für die kommunale Mobilitätspolitik ab 2025“, in der die Entscheider aus den Städten, Gemeinden und Kreisen konkrete Empfehlungen für eine nachhaltige, lebenswerte und klimafreundliche Mobilitätspolitik finden. Die Broschüre unterstützt mit zwölf bewährten Handlungsschritten von der Entwicklung eines positiven Zukunftsbildes für die Kommune bis hin zu konkreten Dingen wie der Fußverkehrsförderung oder dem Thema Mobilstationen, die einzeln und unabhängig voneinander von der Kommunalpolitik aufgegriffen werden können.

Die Broschüre „Neue Wege für Kommunen“ steht auf der Webseite des Zukunftsnetz Mobilität NRW zum Download bereit: Zukunftsnetz Mobilität NRW 

Sollten Sie gedruckte Exemplare benötigen, wenden Sie sich gerne an David Herz aus der Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr: david.herz@vrr.de, Tel. 0209/1584-371

Weitere Informationen unter Punkt 3. Im Sachstandsbericht SessionNet | Sachstandsbericht

On-Demand Ridepooling NRW

Das Kompetenzcenter Digitalisierung NRW (KCD NRW) wurde – auf Basis des Zukunftsvertrags der NRW-Landesregierung – vom MUNV NRW mit dem Aufbau und dem Betrieb einer landesweiten On-Demand Ridepooling Plattform beauftragt und erhält hierfür eine Förderung bis Ende 2029. Die Zielvision ist ein Dreiklang aus der mandantenfähigen On-Demand Ridepooling Plattform NRW, einer Förderrichtlinie On-Demand NRW (wurde vom MUNV NRW veröffentlicht im Juni 2025) und einer Integration der On-Demand Systeme in den ÖPNV.

Das Projekt „On-Demand Ridepooling NRW“ ist Bestandteil der Die ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW. Die Ausschreibung der On-Demand Ridepooling Plattform NRW wurde im Januar 2025 im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb gestartet und konnte im August 2025 mit der Vergabe der Plattform an Via Transportation abgeschlossen werden. Nach einer anschließenden Set-up Phase soll der Plattformbetrieb mit den ersten Mandanten (First Mover) im November 2025 aufgenommen werden. 

Kompetenzcenter Digitalisierung NRW - Kompetenzcenter Digitalisierung NRW

Weitere Informationen unter Punkt 4. im Sachstandsbericht SessionNet | Sachstandsbericht

5. NRW-Mobilitätsforum in Gelsenkirchen

Auf Einladung der drei NRW-Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Nahverkehr Westfalen-Lippe und go.Rheinland trafen sich 380 Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zum fünften NRW-Mobilitätsforum in der Gelsenkirchener Heilig-Kreuz-Kirche.

Unter dem Motto „Mobilität der Zukunft“ standen gesellschaftliche Trends, politische und marktwirtschaftliche Entwicklungen sowie technologische Innovationen im Fokus des Branchenevents. Neben NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer war auch der neue Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder – live zugeschaltet aus Berlin – beim Mobilitätsforum dabei. 

Fünftes NRW-Mobilitätsforum in Gelsenkirchen | VRR

2. Niederrheinkonferenz - Mobilitätswende im ländlichen Raum zukunftsfähig und kundenorientiert gestalten

"Das Gelingen der Mobilitätswende entscheidet sich im ländlichen Raum" – unter diesem Leitgedanken stand die zweite VRR-Niederrheinkonferenz, bei der politische Vertreter und Fachexpert*innen erörterten, wie der Nahverkehr am Niederrhein zukunftsfähig und kundenorientiert gestaltet werden kann. Rund 100 Teilnehmer*innen folgten dazu der Einladung des VRR am 12. Juni nach Kleve. Im Fokus stand der fachliche Austausch zu möglichen Lösungsansätzen der Verkehrswende. Daneben wurden auch kritische Töne angeschlagen. So stellte sich die Geschäftsführung von Transdev Rhein-Ruhr den Fragen des VRR zur Regionalexpress Linie RE10 und erläuterte, mit welchen Maßnahmen das Unternehmen die Qualität der Linie kurzfristig stabilisieren und verbessern will. 

Politik und ÖPNV-Branche treffen sich zur 2. VRR-Niederrheinkonferenz | VRR

Vollständige Integration der Kreise Kleve und Wesel in den VRR

Zum 1. Januar 2026 werden die Kreise Kleve und Wesel vollständig in den Zweckverband VRR integriert. Für den VRR und die beiden Kreise am Niederrhein ist dies ein großer Erfolg: Mit schlanken und effizienten Strukturen rüstet sich der VRR als einer der größten Verkehrsverbünde Europas für die Zukunft, stärkt die Mobilität am linken Niederrhein und sorgt für die finanzielle Entlastung der Kommunen. 

Die politischen Vertreter*innen der Kreise Wesel und Kleve werden zukünftig Mitglieder in alle VRR-Gremien entsenden und vertreten dort die besonderen Interessen der eher ländlichen geprägten Kreise.

Kreise Kleve und Wesel treten dem VRR bei | VRR 

Weitere Informationen: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7622

VRR-Nahverkehrsplan 2025 - Grünes Licht für die Weiterentwicklung des ÖPNV

Klimaschutz durch Verkehrswende – unter diesem Motto widmet sich der Nahverkehrsplan 2025 (NVP) des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) einer zukunftsfähigen und nachhaltigen öffentlichen Mobilität an Rhein, Ruhr und Wupper. 

Er zeigt auf, wie sich der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) weiterentwickeln muss, um mehr Menschen für klima- und umweltfreundliche Verkehrsmittel zu gewinnen. Unter https://nahverkehrsplan.vrr.de können sich Interessierte rund um das wichtigste ÖPNV-Planungsinstrument des VRR informieren.

Sicherheitsbericht NRW 2024 - Stabile Sicherheitslage im Regionalverkehr in NRW

Die bestehenden Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im nordrhein-westfälischen Regionalverkehr zeigen Wirkung. Dies belegt der Sicherheitsbericht NRW 2024, den das landesweite Kompetenzcenter Sicherheit (KCS) vorgestellt hat. 

Demnach hat sich die Sicherheitslage stabilisiert. Steigerungen sind größtenteils auf eine verbesserte Datenerfassung zurückzuführen. Bedenklich ist jedoch die gestiegene Zahl der Vorfälle gegenüber Beschäftigten bei den Unternehmen. Stabile Sicherheitslage im Regionalverkehr in NRW | VRR

SPNV-Qualitätsbericht 2024 - Marode Infrastruktur und Personalmangel beeinträchtigen Regionalverkehr

Baumaßnahmen an der maroden Infrastruktur und der Mangel an Triebfahrzeug-führer*innen waren vielfach die Hauptgründe für die zahlreichen Verspätungen und Zugausfälle im vergangenen Jahr. Das dokumentiert der SPNV-Qualitätsbericht 2024. Dem Personalmangel im Fahrbetrieb bei den Eisenbahnverkehrsunternehmen begegnen die SPNV-Aufgabenträger in NRW im Fahrplanjahr 2025 mit einem landesweiten Aktionsprogramm. Das Ziel: mehr Verlässlichkeit beim Angebot und weniger personalbedingte Ausfälle. Darüber hinaus bringt der VRR zusätzliche Maßnahmen auf den Weg, um die Situation im Interesse der Fahrgäste zu verbessern. Marode Infrastruktur und Personalmangel beeinträchtigen Zugverkehr | VRR

Aufgabenträger gewährleisten weiterhin SPNV-Sonderverkehre in NRW 

Seit Dezember 2018 fährt die Train Rental GmbH (TRI) im Auftrag von Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), go.Rheinland und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) Sonderzüge zu Sport- und anderen Großveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen sowie von und nach Osnabrück. 

Nach Auslaufen des Vertrags haben die drei NRW-Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) die Sonderverkehrsleistungen jetzt erneut an das Unternehmen vergeben. Die Betriebsaufnahme im Rahmen des Verkehrsvertrags „Sonderverkehre NRW“ startet im Dezember 2025; der Verkehrsvertrag läuft über zehn Jahre bis Ende 2035.  SPNV-Sonderverkehre in NRW | VRR

VRR wird Mehrheitsgesellschafter bei der Regiobahn

Zum 1. Januar 2025 ist der VRR als Gesellschafter bei der Regiobahn eingestiegen. Bereits im Dezember 2023 hat der VRR in seinen politischen Gremien die grundlegenden Entscheidungen und entsprechende Satzungsänderungen beschlossen, um sich mit der Übernahme eines 75%igen Anteils an der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH zu beteiligen. 

Mit der Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrags ist die Grundlagen geschaffen worden, dass der VRR sich perspektivisch an einer strategischen Weiterentwicklung des Eisenbahnverkehrsunternehmens Regiobahn beteiligen und aktiv Einfluss auf die operativen Geschäftsprozesse nehmen kann. Der VRR möchte die Regiobahn optimal positionieren, um bei möglichen künftigen Herausforderungen im SPNV bessere und alternative Handlungsmöglichkeiten zu haben, damit die Qualität und Zuverlässigkeit für Fahrgäste und Kunden gewährleistet werden kann. 
Zur Pressemitteilung

Förderaufruf „Mobilstationen der Zukunft“ im Rheinischen Revier 

Die NRW-Landesregierung treibt zusammen mit go.Rheinland und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel voran. Kommunen können über das Angebot „Vernetzt mobil im Rheinischen Revier – Mobilstationen der Zukunft“ Fördermittel für Planung, Bau und Ausbau von Mobilstationen beantragen.

Insgesamt stellt das Land 30 Millionen Euro aus Strukturmitteln des Bundes zur Verfügung. Mobilstationen vernetzen an einem Ort verschiedene Verkehrsmittel wie ÖPNV, Leih-Räder und Car-Sharing. Für die Nutzung umwelt- und ortsverträglicher Verkehrsmittel in Reiseketten spielt deren Vernetzung eine entscheidende Rolle. Weitergehende Informationen unter Punkt 2 im Sachstandsbericht: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7633

Detaillierte Informationen zum Förderprogramm und die Anmeldung zu den Onlineveranstaltungen finden Sie unter folgendem Link: Vernetzt mobil im Rheinischen Revier - wir.go.Rheinland

Gemeinsame Pressemeldung von MUNV. VRR und Go-Rheinland: Förderangebot für Mobilstationen im Rheinischen Revier | VRR

Mobile und digitale Haltestellenmasten für Schienenersatzverkehr

Die drei nordrhein-westfälischen Aufgabenträger go.Rheinland, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Nahverkehr Westfalen-Lippe haben insgesamt 140 mobile und digitale Haltestellenmasten in Betrieb genommen. 

Mit der gemeinsamen Anschaffung sollen die Fahrgäste so beim Schienenersatzverkehr, insbesondere im Fall von erheblichen Baumaßnahmen, bestmöglich informiert werden können. Einsatz mobiler und digitaler Haltestellenmasten im SEV in ganz NRW | VRR

Digitalisierungsoffensive

Am 08. Mai 2025 unterzeichneten Vertreter:innen des Ministeriums, der Aufgabenträger, Verkehrsverbünde sowie Verkehrsunternehmen die zweite Absichtserklärung zur gemeinsamen Zusammenarbeit in der ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW Die ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW. Damit wurde der Startschuss für die neuausgerichtete Initiative gegeben, nachdem die Meilensteine der ersten Absichtserklärung aus dem Jahr 2017 erfolgreich abgeschlossen wurden. Besonders hervorzuheben sind die Umsetzung von EFM-Technologien (z.B. Chipkarten, Barcodes in Apps, CiBo), die erfolgreiche Einführung des eTarifs (eezy.nrw) und die Verbesserung von Auskunftssystemen (z.B. DODP, WDR Reichweitencheck, Service Chat). Zweite Absichtserklärung unterzeichnet

10. Geburtstag des Zukunftsnetz Mobilität NRW

Im Herner Mondpalast feierte das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) am 03. Juli zusammen mit Gästen aus Politik, Verwaltungen und Zivilgesellschaft seinen bislang größten Erfolg: das zehnjährige Bestehen. Die Teilnehmenden blickten gemeinsam auf das Netzwerk, das in nordrhein-westfälischen Kommunen mit seinen Angeboten längst zu einer festen Größe geworden ist: verlässlich, praxisnah, zukunftsgewandt. 

In interaktiven Formaten und Workshops zeigte das Zukunftsnetz Mobilität NRW seine Stärken und unterstrich, dass Mobilität vor allem durch Haltung, Zusammenarbeit und Kreativität entsteht; getreu dem Motto: „Das Zukunftsnetz Mobilität NRW bringt Bewegung in unsere Städte, Kreise und Gemeinden – im besten Sinne des Wortes.“ ZNM feiert zehn Jahre

Gemeinsam. Nachhaltig. Unterwegs.
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW hat in zehn Jahren viel geschafft, aber noch mehr vor. Wer wissen will, wie nachhaltige Mobilität in der Kommune konkret gelingen kann, findet hier mehr Informationen: www.zukunftsnetz-mobilitaet.nrw.de

Zukunftsnetz Mobilität NRW - Neue Richtlinien zur Förderung von vernetzter Mobilität und Mobilitätsmanagements

Seit 2019 fördert das Land Nordrhein-Westfalen über die sog. Richtlinien zur Förderung der Vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) Vorhaben von NRW Kommunen, die einen Beitrag zur Förderung einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung leisten. Darunter fallen Vorhaben zur Förderung der nachhaltigen Mobilität auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg zur Schule ebenso wie die Realisierung von Mobilstationen auf Stadtteilebene oder von Mobilstationselementen, die über die Förderung des VRR nicht abgedeckt sind. 

Zum 01.07.2025 wird es eine Neufassung geben, um auf neue Anforderungen zu reagieren und die Fördergegenstände stärker gegenüber anderen Förderungen abzugrenzen. Dazu gaben u. a. die Ergebnisse einer Evaluation den Anlass. Neben der Erweiterung der Förderung von nachhaltigen städtischen Mobilitätsplänen wird auch das VRR-Produkt DeinRadschloss gestärkt. Mehr Informationen unter Punkt 5 des Sachstandsberichts: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=8767

Grünes Licht für Neuausrichtung des VRR-Tarifs im Jahr 2025

Der Weg ist frei für die große Tarifreform ab dem 1. März 2025 sowie für eine Preisanpassung bei den VRR-Tickets um durchschnittlich 5,5 Prozent zum 1. Januar 2025. Der Verwaltungsrat des VRR hat der geplanten Neuausrichtung des Nahverkehrstarifs und der Anpassung der Preise zugestimmt.

Ab 1. März 2025 strafft und vereinfacht der VRR die Tarifstrukturen in seinem Verbundraum, indem er die Preisstufen von sieben auf drei reduziert. Mit dem verkleinerten VRR-Basissortiment und den reduzierten Preisstufen ergibt sich zusammen mit eezy und dem DeutschlandTicket eine Tarifstruktur, die den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden entspricht und gleichzeitig die Kosten für Tarif und Vertrieb bei den Verkehrsunternehmen im VRR-Verbundraum deutlich reduziert.

Neben der großen Tarifreform brachte der VRR-Verwaltungsrat auch eine Preisanpassung für den VRR-Tarif auf den Weg. Ab 1. Januar 2025 steigen die Preise im VRR-Verbundtarif um durchschnittlich 5,5 Prozent. Lediglich 23 Prozent der Ticketumsätze im VRR sind von der Preisanpassung betroffen. Mit der Erhöhung der Ticketpreise reagiert der VRR auf die kontinuierlich steigenden Kosten für Personal und Energie.

Informationen zur Tarifentwicklung im VRR finden Sie unter: SessionNet | Tarifangelegenheiten (vrr.de)

 

Angespannte Betriebslage im Regionalverkehr

Seit Wochen ist der Regionalverkehr im VRR teils massiv eingeschränkt. Baustellen im Eisenbahnnetz, eine marode Infrastruktur, fehlende Fachkräfte und Personalausfälle führen zu Störungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV).

Insbesondere der Mangel an qualifiziertem Personal bei Triebfahrzeugführer*innen wirkt sich negativ auf die Betriebsqualität im Regionalverkehr aus. Hinzu kommt der schlechte Zustand der Infrastruktur sowie die zahlreichen, langandauernden Baustellen im Eisenbahnnetz. Der VRR ist mit allen EVU im Gespräch, um insbesondere eine planbare Lage herzustellen, auch wenn dadurch Einschränkungen im Fahrplan entstehen.

Weitergehende Informationen zur Betriebslage im SPNV und Besonderheiten bei den einzelnen EVU erhalten Sie unter: SessionNet | Sachstandsbericht (vrr.de)

 

VRR beschließt Förderkatalog 2025 mit 71 Infrastrukturvorhaben

71 Investitionsvorhaben mit einem Zuwendungsvolumen von rund 60 Millionen Euro wurden vom Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) grundsätzlich als förderfähig erachtet: Der VRR-Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung am 1. Oktober 2024, den jährlichen Förderkatalog mit Maßnahmen zur Verbesserung der Nahverkehrsinfrastruktur nach § 12 ÖPNV-Gesetz NRW einstimmig beschlossen.

Wesentlicher Fokus der Maßnahmen des Förderkatalogs sind erneut Vorhaben zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen. Der VRR investiert seit vielen Jahren in den Neu- und Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur für eine zukunftsfähige und klimaschonende öffentliche Mobilität.

Weitergehende Informationen zum VRR-Förderkatalog 2025 und den Förderkatalog zum Download erhalten Sie unter: VRR beschließt Förderkatalog 2025 mit 71 Investitionsvorhaben | VRR

 

VIAS Rail GmbH bleibt Betreiber des Niederrheinnetzes

Über den Fahrplanwechsel im Dezember 2025 hinaus sollen die SPNV-Linien RE 19 und RB 35 von der VIAS Rail GmbH (VIAS) betrieben werden. Diese Entscheidung trafen die Vergabeausschüsse der NRW-Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) als Ergebnis des vorangegangenen Vergabeverfahrens.

Das bereits seit Februar 2022 von VIAS betriebene Niederrheinnetz umfasst die Linien RE 19 und RB 35. Der neue Verkehrsvertrag gilt für den Zeitraum von Dezember 2025 bis Dezember 2036.

Weitere Informationen zur Vergabe erhalten Sie unter: VIAS Rail GmbH bleibt über Dezember 2025 hinaus Betreiber des Niederrheinnetzes | VRR

 

Aktuelle Themen des Zukunftsnetzes Mobilität

Die Herausforderungen für Kommunen an eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität sind vielfältig. Die beim VRR angesiedelte Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen dabei, Mobilität in ihrem Gebiet nachhaltig zu gestalten. Vor gut acht Jahren begann die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Kommunen und VRR AöR im Zukunftsnetz Mobilität NRW. Inzwischen ist die Anzahl von damals acht Kommunen auf insgesamt 68 Mitgliedskommunen im VRR-Raum gestiegen. Das Netzwerk informiert regelmäßig über die zahlreichen Projekte und Angebote.

Neben der Beratung kommunaler Verwaltungen, unterstützt die Koordinierungsstelle des ZNM mit verschiedenen Angeboten die Kommunalpolitik mit fachlichen Impulsen. Ein neues Format, um mit der Kommune vor Ort in den Austausch zu kommen, ist der „Mobile Tresentalk“. Ziel ist es, Angebote des ZNM vorzustellen und Ideen und Anregungen aufzunehmen. Zwei Termine haben bereits stattgefunden, weitere Termine folgen.

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 4 des Sachstandsberichts: SessionNet | Sachstandsbericht (vrr.de)

Neuer VRR-Verbandsvorsteher gewählt

Im Rahmen der Sitzungen der politischen Gremien im VRR ist eine wichtige Personalentscheidung getroffen worden: Die Verbandsversammlung hat den Wuppertaler Oberbürgermeister Uwe Schneidewind zum neuen Verbandsvorsteher des VRR-Zweckverbandes gewählt.

Mit Uwe Schneidewind wurde heute erneut ein Oberbürgermeister in dieses Amt berufen. Bevor er das Amt des Oberbürgermeisters der siebtgrößten Stadt in Nordrhein-Westfalen wurde, war er Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie sowie Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er tritt die Nachfolge des bisherigen Verbandsvorstehers Erik O. Schulz, Oberbürgermeister von Hagen an, der aus dem Amt ausgeschieden ist. Der Verbandsvorsteher wird für fünf Jahre gewählt. Als Hauptverwaltungsbeamter kann er dieses Amt höchsten für die Dauer seines Hauptamtes besetzten.

 

Angespannte Betriebslage im Regionalverkehr

Seit Wochen ist der Regionalverkehr im VRR teils massiv eingeschränkt. Baustellen im Eisenbahnnetz, eine marode Infrastruktur, fehlende Fachkräfte und Personalausfälle führen zu Störungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV).

Insbesondere der Mangel an qualifiziertem Personal bei Triebfahrzeugführer*innen wirkt sich negativ auf die Betriebsqualität im Regionalverkehr aus. Hinzu kommt der schlechte Zustand der Infrastruktur sowie die zahlreichen, langandauernden Baustellen im Eisenbahnnetz. Zahlreiche Regionalexpress-, Regionalbahn- und S-Bahn-Fahrten sind entweder verspätet oder fallen komplett aus. Der VRR ist mit allen EVU im Gespräch, um insbesondere eine planbare Lage herzustellen, auch wenn dadurch Einschränkungen im Fahrplan entstehen.

Weitergehende Informationen zur Betriebslage im SPNV und Besonderheiten bei den einzelnen EVU erhalten Sie unter: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7568

 

Aktualisiertes Ticketsortiment in Bussen und Straßenbahnen im VRR

Der Verwaltungsrat des VRR hat ein geändertes Ticketsortiment in den Fahrzeugen ab dem 1. September 2024 beschlossen. Dann werden beim Fahrpersonal in den Bussen und an den mobilen Automaten in den Straßenbahnen im VRR-Gebiet nur noch EinzelTickets für Erwachsene und Kinder sowie das FahrradTicket zum direkten Fahrtantritt verkauft.

Alle weiteren Tickets sind unverändert in der VRR App, den KundenCentern, an Ticketautomaten an Bahnhöfen und Haltestellen sowie in den Apps der Verkehrsunternehmen erhältlich. Durch das aktualisierte Ticketsortiment reduziert sich zukünftig der Zeitaufwand für Verkauf und Beratung sowie die Zahlungsabwicklung in den Fahrzeugen – mit positivem Effekt auf die Betriebsstabilität im kommunalen Nahverkehr. Fahrgäste profitieren zukünftig von pünktlicheren Abfahrten an den Haltestellen und einem deutlich verlässlicheren Fahrplan.

Gleichzeitig richten die Verkehrsunternehmen im VRR ihren Fokus in den kommenden Jahren stärker auf digitale Vertriebskanäle. „Unser Ziel ist eine große Tarifreform in unserem Verbundgebiet, bei der Vertriebswege neu geordnet, Kundenprozesse vereinfacht und Ticketsortimente reduziert werden. Mit dem aktualisierten Ticketangebot in den Fahrzeugen ist ein erster wichtiger Schritt getan. Weitere Schritte wie die Reduzierung von Automaten und die Abschaffung der Entwerter müssen folgen“, erklärt Oliver Wittke, VRR-Vorstandssprecher.

Informationen zum Verbundprojekt Vertriebsstrategie und weitere tarifliche Themen erhalten Sie unter: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7553

 

NRW-Sicherheitsbericht 2023: Verbesserte Sicherheitslage im Regionalverkehr

Fahrten mit Bus und Bahn werden für Fahrgäste sicherer! Die Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Regionalverkehr zeigen Wirkung und verbessern die Sicherheitslage spürbar: Die Anzahl an sicherheitsrelevanten Vorfällen ist rückläufig. Deutlich wird aber auch, dass die Beförderungserschleichung („Fahren ohne Fahrschein“) auf einem Höchstwert ist. 

Die Anzahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle im Regionalverkehr (Sachbeschädigung, Bedrohung oder Missbrauch der Handbremse) ist mit insgesamt 36.310 (2022: 36.920) gemeldeten Vorfällen im Jahr 2023 rückläufig. Ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr haben die Anzahl von Sachbeschädigungen sowie tätlichen Angriffe insgesamt abgenommen. Treiber dieser positiven Entwicklung ist der Einsatz von NRW-Sicherheitsteams, die vom Land NRW finanziert werden. Die von den Eisenbahnverkehrsunternehmen melden aber auch, dass die Übergriffe auf Zugpersonal und Kundenbetreuerinnen und -betreuer zugenommen haben. Zunehmend sehen sich auch kommunale Verkehrsunternehmen mit Gewalt gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konfrontiert.

Bei den von den Eisenbahnverkehrsunternehmen gemeldeten Straftaten gab es ebenfalls Veränderungen. Die Gesamtzahl stieg von 26.158 auf aktuell 27.403 an. Größte Position nimmt das Erschleichen von Leistungen („Beförderungserschleichung“) mit insgesamt 12.894 Fällen ein und verzeichnet damit eine Zunahme von 3.500 Fällen (Vorjahr 9.394).

Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheitsbericht NRW 2023 | VRR

 

VRR veröffentlicht SPNV-Qualitätsbericht 2023

Bereits zum 18. Mal dokumentiert der VRR in seinem SPNV-Qualitätsbericht 2023 die Leistungen der RE-, RB- und S-Bahn-Linien, wirft einen prüfenden Blick auf den Zustand der Züge und gibt einen Überblick, wie die Fahrgäste die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) bewerten. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich insbesondere die Betriebsqualität verschlechtert. Die Regionalverkehrslinien waren häufiger mit Verspätung unterwegs oder fielen aufgrund von Baustellen, maroder Infrastruktur oder Personalmangel aus.

Zahlreiche Faktoren beeinflussten im Jahr 2023 die Betriebsqualität des Schienenpersonennahverkehrs im VRR. Vor allem die zahlreichen Baustellen an Bahnhöfen und im Eisenbahnnetz der Deutschen Bahn sowie eine Vielzahl von Infrastrukturstörungen führten zu zahlreichen Verspätungen und Zugausfällen.

Dies ist ein Zustand, der seit einigen Jahren den Verkehr in unserem Verbundraum beeinträchtigt. Allerdings sind insbesondere die Baumaßnahmen wichtig, um das SPNV-Netz wieder „in Schuss“ zubringen. Der Mangel an qualifiziertem Personal wirkte sich ebenfalls negativ auf den Betrieb aus, weil immer wieder SPNV-Verbindungen wegen fehlender Triebfahrzeugführerinnen und -führer oder nicht besetzter Stellwerke ausfallen.

Weitere Informationen und Grafiken zu den Leistungen im SPNV, beispielsweise zum Zustand der Fahrzeuge und zum Ticketvertrieb an den Bahnhöfen, sowie den SPNV-Qualitätsbericht 2023 als Download finden Interessierte im VRR-Magazin unter https://www.vrr.de/de/magazin/spnv-qualitaetsbericht-2023/.

 

Aktuelle Themen des Zukunftsnetzes Mobilität

Die Herausforderungen für Kommunen an eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität sind vielfältig. Die beim VRR angesiedelte Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen dabei, Mobilität in ihrem Gebiet nachhaltig zu gestalten. Zahlreiche Städte und Kreise aus dem VRR-Raum tauschen sich inzwischen über das vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW geförderte Zukunftsnetz Mobilität NRW aus und verknüpfen ihre Aktivitäten. Das Netzwerk informiert regelmäßig über die zahlreichen Projekte und Angebote.

Fußverkehrs-Checks

Bei dem seit 2019 zum sechsten Mal durchgeführten Bewerbungsaufruf zu den Fußverkehrs-Checks haben im Anfang des Jahres 2024 insgesamt 38 Kommunen aus ganz NRW teilgenommen, davon elf aus dem Gebiet des VRR. Aus diesen sind dann gleich drei als Gewinner hervorgegangen: Wuppertal, Oberhausen und Dinslaken. Die Gewinner erhalten einen kompletten kostenlosen Fußverkehrs-Check inklusive Moderation und Auswertung und werden von Anfang bis Ende durch zwei Planungsbüros begleitet. Die „Fußverkehrs-Checks NRW“ sind ein Angebot des Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Ziel ist es, Kommunen bei ihrer nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung zu unterstützen und attraktivere Angebote im Bereich des Fußverkehrs zu schaffen.

Unterstützung bei schulischem Mobilitätsmanagement

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Vor allem vor Schulen drängt sich der Verkehr, wenn Eltern ihre Kinder mit dem Auto zum Unterricht bringen oder wieder abholen. Durch sogenannte Schulstraßen als Baustein eines umfassenden schulischen Mobilitätsmanagements können Kommunen die Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler deutlich verbessern. Unter einer Schulstraße versteht man eine Straße im direkten Umfeld einer Schule, die temporär für den Fahrzeugverkehr gesperrt wird. Schulschluss. Um Städte und Kreise bei ihren Bemühungen um einen sicheren, nachhaltigen und eigenständigen Schulweg zu unterstützen, hat das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (MUNV NRW) einen Erlass herausgegeben, wie Schulstraßen in den Kommunen rechtssicher umgesetzt werden können. 

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 4 des Sachstandsberichts: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7508

 

Markenbotschafter-Kampagne

Seit 2021 zahlt der VRR mit seiner Kommunikation rund um die Kernthemen SPNV und Bus & Bahn auf das Thema Verkehrswende ein. In der darauf ausgerichteten Kommunikationsstrategie wird darauf abgezielt, den VRR als Marke weiterzuentwickeln, die Produkte und Leistungen im SPNV als Treiber der Mobilitätswende hervorzuheben und alle Dimensionen der Nachhaltigkeit auszubauen.

Diese Zielsetzungen bilden die Basis für alle Kommunikationsmaßnahmen. Bei der aktuellen Kampagne stand die Fragestellung „Wie viel Zukunft steckt in dir?“ im Fokus. Mit der Frage zum eigenen Mobilitätsverhalten und den Aktivitäten für Nachhaltigkeit, wurden die Zielgruppen angesprochen. Aus den Teilnehmer*innen sind im ersten Schritt vier Markenbotschafter*innen mit sehr unterschiedlichen Storys ausgewählt worden.

Informationen zur aktuellen VRR-Kampagne erhalten Sie unter : https://www.vrr.de/de/zukunft.

Der VRR engagiert sich für einen klima- und umweltfreundlichen ÖPNV | VRR

 

VRR-Nahverkehrsplan 2025

Wie gestalten wir einen zukunftsfähigen und nachhaltigen ÖPNV und eine erfolgreiche Verkehrswende? Dieser Frage widmet sich der VRR mit seinem VRR-Nahverkehrsplan 2025. Als Mobilitätsdienstleister entwickelt der Verbund die öffentliche Mobilität in seinem Verbundraum stetig weiter, um mehr Menschen für den umwelt- und klimafreundlichen ÖPNV zu gewinnen. 

Die Aktivitäten richten sich auf den bedarfsgerechten Ausbau notwendiger Angebotsleistungen im gesamten ÖPNV, ergänzt um weitere Mobilitätsformen. Der Nahverkehrsplan liegt nun im Entwurf vor. Ergebnisse der jetzt anstehenden umfassenden Beteiligungsformate (Bürgerbeteiligung, Formales Beteiligungsverfahren mit den Trägern öffentlicher Belange und Gespräche mit Interessenvertretungen) fließen in die weitere Umsetzung des Nahverkehrsplans ein.

Weitergehende Informationen zum Nahverkehrsplan und die Entwurfsfassung erhalten Sie unter: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7542 und VRR-Nahverkehrsplan 2025 | VRR

Angespannte Betriebslage im Regionalverkehr

Seit Wochen ist der Regionalverkehr im VRR teils massiv eingeschränkt. Baustellen im Eisenbahnnetz, eine marode Infrastruktur, fehlende Fachkräfte und zahlreiche krankheitsbedingte Personalausfälle führen zu Störungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV).

Insbesondere der Mangel an qualifiziertem Personal und ein hoher Krankenstand bei Triebfahrzeugführer*innen wirken sich negativ auf die Betriebsqualität im Regionalverkehr aus. Hinzu kommen der schlechte Zustand der Infrastruktur sowie die zahlreichen, teils über mehrere Wochen dauernden Baustellen im Eisenbahnnetz. Zahlreiche Regionalexpress-, Regionalbahn- und S-Bahn-Fahrten sind entweder verspätet oder fallen komplett aus.

Gegenüber der Situation zum Jahresende 2023 zeigt sich allerdings insgesamt eine Stabilisierung, auch wenn damit noch bei Weitem keine zufriedenstellende Lage erreicht ist. Der VRR ist mit allen EVU im Gespräch, um insbesondere eine planbare Lage herzustellen, auch wenn dadurch Einschränkungen im Fahrplan entstehen.

Weitergehende Informationen zur Betriebslage im SPNV und Besonderheiten bei den einzelnen EVU erhalten Sie unter: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7502

 

Tarifliche Weiterentwicklung - Digitalisierung und Effizienzsteigerung

Nach der erfolgreichen Einführung des DeutschlandTickets im VRR gilt es nun, das Ticket weiter zu vermarkten, um die Fahrgastzahlen zu steigern. Zudem hat der VRR das Ziel, die digitalen Systeme und Prozesse noch kundenfreundlicher zu gestalten.

Aus Sicht des VRR bedarf es einer grundlegenden Tarif- und Vertriebsreform, bei der die Tarifprodukte im VRR reduziert, Vertriebswege neu geordnet und Kundenprozesse vereinfacht werden. In einem ersten Schritt möchte der VRR den bargeldlosen Ticketverkauf in Fahrzeugen ermöglichen und das Ticketsortiment, das beim Fahrpersonal erhältlich ist, reduzieren. Weitere Schritte wie die Reduzierung von Automaten und die Abschaffung der Entwerter müssen folgen.

Informationen zum Verbundprojekt Vertriebsstrategie und weitere tarifliche Themen erhalten Sie unter: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7476

 

VRR-Stationsbericht 2023

Bereits zum 17. Mal dokumentiert der VRR mit seinem Stationsbericht, wie es um die 296 Bahnhöfe und SPNV-Haltepunkte in seinem Verbundraum bestellt ist. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtsituation leicht verbessert: 57 Prozent aller Stationen schnitten ordentlich oder sogar ausgezeichnet ab.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Zustand der Bahnhöfe und Haltepunkte leicht verbessert: 168 Stationen erzielten ordentliche oder sogar ausgezeichnete Ergebnisse, 128 waren in einem entwicklungsbedürftigen oder nicht tolerierbaren Zustand.

Obwohl sich der Zustand der Stationen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt verbesserte, gab es in einzelnen Bewertungskategorien auch negative Entwicklungen. So verschlechterte sich beispielsweise die Aufenthaltsqualität, wenn auch nur im geringen Maße: 2023 waren 58 Prozent aller Stationen in einem verbesserungswürdigen oder unzureichenden Zustand, im Jahr zuvor waren es 56 Prozent. Auch die Ausstattung und Funktionalität der Fahrgastinformation wurde 2023 geringfügig schlechter bewertet als 2022, ist aber immer noch sehr gut: 94 Prozent der Stationen schnitten zufriedenstellend bis hervorragend ab.

Weiterührende Informationen und Stationsbericht als Download: https://www.vrr.de/de/magazin/vrr-veroeffentlicht-17-stationsbericht

 

Aktuelle Themen des Zukunftsnetzes Mobilität

Die Herausforderungen für Kommunen an eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität sind vielfältig. Die beim VRR angesiedelte Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRWunterstützt Kommunen dabei, Mobilität in ihrem Gebiet nachhaltig zu gestalten. Zahlreiche Städte und Kreise aus dem VRR-Raum tauschen sich inzwischen über das vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW geförderte Zukunftsnetz Mobilität NRW aus und verknüpfen ihre Aktivitäten. Das Netzwerk informiert regelmäßig über die zahlreichen Projekte und Angebote.

Aktueller Stand zur Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität

Seit seiner Gründung im Januar 2015 hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW in ganz NRW kontinuierlich neue Mitgliedskommunen aufgenommen. Auch im VRR-Raum schließen sich noch im achten Jahr seines Bestehens Kommunen an, die die Verkehrswende vor Ort aktiv gestalten wollen. Aktuell zählen 68 Kommunen zu den Mitgliedern im VRR-Raum, darunter alle kreisfreien Städte und sechs von sieben Kreisen. Neu hinzugekommen sind die Städte Mettmann, Straelen und Hattingen.

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 6 des Sachstandsberichts: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7459

Landeswettbewerb ways2work

Im VRR haben sich die Städte Datteln, Dortmund, Herne und der Kreis Mettmann im Landeswettbewerb ways2work weiterqualifiziert und somit die Umsetzungsstufe erreicht. Ziel des Landeswettbewerbs ist es, das betriebliche Mobilitätsmanagement und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Unternehmen vor Ort zu stärken.

Im Fokus von ways2work https://www.ways2work.nrw/ steht die Erreichbarkeit von Unternehmensstandorten durch die Förderung nachhaltiger Verkehrsoptionen und betrieblichen Mobilitätsmanagements zu erhöhen. So werden auf der einen Seite Unternehmen dabei unterstützt, die Mobilität ihrer Mitarbeitenden umweltverträglicher zu gestalten und ihre Attraktivität als Arbeitgebende zu erhöhen. Auf der anderen Seite werden Kommunen und Kreise ermutigt, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten und betriebliches Mobilitätsmanagement als Teil ihrer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung zu verankern. Die Konzepte sind vielfältig: Von dem Ausbau der Radinfrastruktur über die Optimierung der zeitlichen ÖPNV-Anbindung an die Firmen bis zur Möglichkeit, das Fahrrad sicher abstellen zu können, sind viele Ansätze dabei.

Weitere Informationen zum Thema und zu den Projektgebieten aktuelle Projekte - ways2work

 

DeinRadschloss

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hatte 2018 gemeinsam mit zunächst 14 Kommunen das System DeinRadschloss aufgebaut. Mit Stand Februar 2024 wurde das System auf über 1.900 Abstellmöglichkeiten an 103 Stationen in 30 Kommunen erweitert. Diese erfolgreiche Entwicklung zeigt, dass das System mit seinen steigenden Nutzerzahlen gut etabliert ist. Eine aktuelle Evaluation von DeinRadschloss hat das bisherige Nutzungsverhalten und erzielte Verlagerungseffekte und CO2 -Einsparungen untersucht.

Über alle Nutzungstypen, Nutzungszwecke und Nutzungsdauern hinweg, wurden die DeinRadschloss-Abstellmöglichkeiten sehr begrüßt. Daraus resultiert auch, dass sich viele Seite 10 von 25 Nutzende mehr Stellplätze an vorhandenen Standorten sowohl zur langfristigen als auch zur Kurzzeitmiete wünschen sowie Abstellmöglichkeiten für Lasten-Pedelecs. Daneben werden mehr Standorte gewünscht. Aus den vorliegenden Daten der Evaluation wurden resultierende Emissionseffekte abgeleitet. Hochgerechnet ergeben sich bis zu 65 t CO2 -Äquivalente, 132 kg NOx und 2 kg Feinstaub die durch die Nutzung von DeinRadschloss weniger emittiert werden

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 7 des Sachstandsberichts: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7459

Angespannte Betriebslage im Regionalverkehr

Seit Wochen ist der Regionalverkehr im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) teils massiv eingeschränkt. Baustellen im Eisenbahnnetz, eine marode Infrastruktur, fehlende Fachkräfte und zahlreiche krankheitsbedingte Personalausfälle führen zu Störungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV).

Insbesondere der Mangel an qualifiziertem Personal und ein hoher Krankenstand bei Triebfahrzeugführer*innen wirken sich negativ auf die Betriebsqualität im Regionalverkehr aus. Hinzu kommen der schlechte Zustand der Infrastruktur sowie die zahlreichen, teils über mehrere Wochen dauernden Baustellen im Eisenbahnnetz. Zahlreiche Regionalexpress-, Regionalbahn- und S-Bahn-Fahrten sind entweder verspätet oder fallen komplett aus.

Weitergehende Informationen zur Betriebslage im SPNV erhalten Sie im unter Punkt 2 im Sachstandsbericht: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7428

 

VRR-Verbandsversammlung fordert verlässliches Baustellenmanagement von DB-Netz

In einer Resolution fordern die in der Verbandsversammlung des VRR vertretenen Fraktionen ein verlässliches Baustellenmanagement von DB Netz. In dem gemeinsamen Papier kritisieren die politischen Vertreter*innen die Bauabwicklung und die Kundenkommunikation des Unternehmens.

Probleme in der Bauabwicklung und die fehlende Infrastrukturverfügbarkeit auf den Umleitungsstrecken führten dazu, dass abgestimmte Konzepte nicht mehr durchführbar waren. Zudem wurden die Fahrgäste über alle Kommunikationskanäle hinweg unzureichend informiert.

Leistungsfähige Mobilität bei Baumaßnahmen sicherstellen | VRR

 

RE41 und RB37 neue SPNV-Verbindungen im VRR

Neben allen Qualitätsmängeln gibt es auch erfreuliche Informationen:

Anfang des kommenden Jahres nehmen zwei Linien den Verkehr auf. Der Regionalexpress RE41 verkehrt dann zwischen Haltern am See, Marl-Sinsen, Recklinghausen und Bochum. Die Regionalbahn RB 37 verbindet Krefeld und Neuss.

Die Niers-Erft-Bahn (Linie RB 37) Krefeld – Neuss, die den RE 7 in diesem Abschnitt montags bis freitags zu einem Halbstundentakt verdichtet und von Krefeld und Meerbusch mit Umstieg auf den RE 6 (RRX) in Neuss eine zweite Verbindung pro Stunde nach Köln bietet, nimmt den Betrieb am 8. Januar 2024 auf. Der Vest-Ruhr-Express (Linie RE 41) Haltern am See – Recklinghausen – Bochum geht am 7. Januar an den Start und wird bis Dezember 2026 von der DB Regio AG betrieben.

Zur Pressemeldung Im Januar zwei neue SPNV-Verbindungen im VRR | VRR

 

Semesterticket-Solidarmodell kann fortgeführt werden

Bund und Länder haben sich auf ein günstigeres DeutschlandTicket für Studierende geeinigt. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) begrüßt die Einigung von Bund und Ländern auf ein ermäßigtes Angebot für Studierende. Voraussichtlich ab dem Sommersemester 2024 könnten die 600.000 Studierenden in NRW – davon allein 280.000 im VRR – das attraktive Ticket nutzen, um deutschlandweit mit den Bussen und Bahnen des ÖPNV unterwegs zu sein. Das Semesterticket wird für 29,40 Euro im Monat angeboten.

Nach den Entscheidungen in den VRR-Gremien wird der Verbund gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und Landestariforganisationen in den Austausch mit den Hochschulen und ASten gehen, um entsprechende Vereinbarungen zu treffen.

Zur Pressemeldung VRR begrüßt Einigung auf DeutschlandTicket für Studierende | VRR

 

DeutschlandTicketSozial - Anspruchsberechtigte bundesweit im Nahverkehr unterwegs

Seit dem 1. Dezember können Anspruchsberechtigte im VRR mit dem DeutschlandTicketSozial bundesweit im Nahverkehr unterwegs sein. Sie können das Ticket als digitale Variante mit der App fürs Smartphone kaufen oder als Chipkarte im KundenCenter Ihres Verkehrsunternehmens. Das Ticket wird als monatlich kündbares Abonnement ausgegeben und kostet 39 Euro.

Gemeinsam mit den anderen NRW-Verbünden und -Tarifgemeinschaften und mit dem NRW-Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) hat der VRR eine DeutschlandTicket-Lösung für alle SozialTicket-Kund*innen und Wohngeldempfänger*innen in NRW erarbeitet. 

Zur Pressemeldung VRR erweitert räumliche Gültigkeit des SozialTickets | VRR

 

eezy.nrw“-Jubiläum: Zwei für eins

Am 1. Dezember ist der landesweite eTarif für Bus und Bahn, „eezy.nrw“, zwei Jahre alt geworden. Anlass für die Verkehrsverbünde, Tarifgemeinschaften und Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen diesen Geburtstag mit einer gemeinsamen Jubiläumsaktion zu begehen.Vom 1. bis 31. Dezember gilt das Motto „Zwei fahren, nur eine*r zahlt!“. Nutzerinnen und Nutzer von „eezy.nrw“ können dann bei jeder Fahrt eine Person kostenlos mitnehmen.

Die mitgenommene Person kann ohne eine Buchung bei eezy fahren. Ein Einchecken ist nicht notwendig. Die Mitnahme ist sofort ab Fahrtbeginn gültig. Nur wenn noch weitere Personen mitfahren, müssen diese zahlen und damit hinzugebucht werden. Das Angebot gilt selbstverständlich auch für „eezy avv“, „eezy VRR“, „eezy VRS“ und „eezy Westfalen“. Der elektronische Tarif „eezy.nrw“ ist bereits in 43 Apps in NRW verfügbar. In Summe wurden bereits mehr als drei Millionen Fahrten auf Luftlinienbasis unternommen. Weitere Informationen finden Sie unter www.eezy.nrw.

Zur Pressemeldung Fahrgäste profitieren vom „eezy.nrw“-Jubiläum | VRR

 

Aktuelle Themen des Zukunftsnetzes Mobilität

Die Herausforderungen für Kommunen an eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität sind vielfältig. Die beim VRR angesiedelte Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen dabei, Mobilität in ihrem Gebiet nachhaltig zu gestalten. Zahlreiche Städte und Kreise aus dem VRR-Raum tauschen sich inzwischen über das vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW geförderte Zukunftsnetz Mobilität NRW aus und verknüpfen ihre Aktivitäten. Das Netzwerk informiert regelmäßig über die zahlreichen Projekte und Angebote. Zukunftsnetz Mobilität NRW

Aktueller Stand zur Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität

Seit seiner Gründung im Januar 2015 hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW in ganz NRW kontinuierlich neue Mitgliedskommunen aufgenommen. Auch im VRR-Raum schließen sich noch im achten Jahr seines Bestehens Kommunen an, die die Verkehrswende vor Ort aktiv gestalten wollen. Aktuell zählen 65 Kommunen zu den Mitgliedern im VRR-Raum, darunter alle kreisfreien Städte und sechs von sieben Kreisen. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr die Städte Haan, Dorsten, Kaarst und Voerde sowie die Gemeinde Kerken. In den Startlöchern steht die Stadt Straelen sowie die Gemeinde Schermbeck.

Umziehen und Umsteigen in Kamp-Lintfort.

Das Pilotprojekt zur Etablierung eines Mobilitätsmanagements für Neubürger*innen Um Kommunen beim Aufbau eines systematischen Mobilitätsmanagements für Neubürger*innen zu unterstützen, erarbeiteten die Mitarbeiter*innen des ZNM ein neues Angebot. Mit Beginn im Januar 2023 konnte Kamp-Lintfort, als eine von drei NRW-weiten Modellkommunen, von der neuen Unterstützungsleistung profitieren.

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 7 des Sachstandsberichts:

https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7428

 

100. DeinRadschloss-Anlage

Bereits am 22. September wurde die Eröffnung der 100. DeinRadschlossStation am Hauptbahnhof Recklinghausen gefeiert https://youtu.be/QkX9kAoKSX4. Die Besonderheit dieser Station ist, dass sie die erste vollintegrierte Radstation im System des VRR ist. Durch diesen weiteren Standort können mittlerweile in 28 Kommunen knapp 2.000 Fahrradabstellplätze gebucht werden.

Über die §12 Förderung des VRR werden weitere Stationen zeitnah errichtet und integriert. Schließlich gibt es bereits Gespräche mit weiteren Radstationen zur Integration in das DeinRadschloss System.

Zur Pressemeldung Verkehrswende im VRR vorantreiben – vernetzte Mobilitätsangebote schaffen | VRR

Neuer Vorstandssprecher im VRR

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) sowie die VRR-Verbandsversammlung haben mehrheitlich darüber entschieden, wer künftig die Geschicke in der VRR-Verwaltung leiten wird. Als neuer Vorstandssprecher ist der ehemalige NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke für die Position als Vorstandssprecher für vier Jahre durch den Verwaltungsrat bestellt worden. Er löst zum 1. Februar 2024 Gabriele Matz ab.

Oliver Wittke war zuletzt als Hauptgeschäftsführer des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) tätig. Bereits im vergangenen Jahr haben die VRR-Gremien José Luis Castrillo als Vorstand beim VRR bestätigt.

Zur Pressemeldung

Jetzt anmelden! - 4. NRW-MOBILITÄTSFORUM

Dem Spannungsfeld von Vision und Realität eines leistungsfähigen Schienenpersonennahverkehrs widmet sich das 4. NRW-MOBILITÄTSFORUM am 8. und 9. November 2023 in Münster.

Zur diesjährigen gemeinsamen Veranstaltung der drei Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr in NRW: Nahverkehr Westfalen-Lippe, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und go.Rheinland laden wir Sie herzlich ein.
Impulsgeber, Politiker und Akteure der Verkehrsbranche machen den großen Realitäts- und Zukunftscheck: Welche Wege führen nachhaltig zu einer innovativen, finanzierbaren, sozial- und umweltverträglichen Mobilität für alle Menschen?

Hier geht’s zur Anmeldung!

An der Mobilitätswende führt kein Weg vorbei. Um sie zielgerichtet und konsequent in die Tat umzusetzen, sind Mut, Gemeinschaftssinn und Durchhaltevermögen gefragt. Denn innovative Konzepte für eine nachhaltige Mobilität und einen leistungsfähigen Schienenpersonennahverkehr sind mehr als nur kühne Visionen. Sie sind handfeste Erfolgsfaktoren, für deren Umsetzung die passenden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen.

VRR beschließt Förderkatalog 2024 mit 70 Infrastrukturvorhaben

70 Investitionsvorhaben mit einem Zuwendungsvolumen von rund 61 Millionen Euro wurden vom Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) grundsätzlich als förderfähig erachtet: Der VRR-Verwaltungsrat hat in seiner Sitzung am 28. September 2023, den jährlichen Förderkatalog mit Maßnahmen zur Verbesserung der Nahverkehrsinfrastruktur nach § 12 ÖPNV-Gesetz NRW einstimmig beschlossen.

Wesentlicher Bestandteil des diesjährigen Förderkatalogs sind insbesondere Vorhaben zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen. Mit 42 Vorhaben für den Ausbau von 614 Haltestellen entfällt damit mehr als die Hälfte der Förderanmeldungen auf die Herstellung der Barrierefreiheit von Bus- und Straßenbahnhaltestellen.Wie auch in den Vorjahren hatte der VRR Anfang dieses Jahres alle Kommunen und Verkehrsunternehmen im Verbundraum aufgefordert, Investitionsvorhaben zur Verbesserung der Nahverkehrs-infrastruktur anzumelden, die im kommenden Jahr begonnen werden können.

Weitergehende Informationen zum VRR-Förderkatalog 2024

Angespannte Betriebslage im Regionalverkehr

Seit Wochen ist der Regionalverkehr im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) teils massiv eingeschränkt. Baustellen im Eisenbahnnetz, eine marode Infrastruktur, fehlende Fachkräfte und zahlreiche krankheitsbedingte Personalausfälle führen zu Störungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Damit setzt sich bedauerlicherweise eine Tendenz fort, die sich bereits im vergangenen Jahr abzeichnete. Dies zeigt der gerade veröffentlichte SPNV-Qualitätsbericht 2022.

Insbesondere der Mangel an qualifiziertem Personal und ein hoher Krankenstand bei Triebfahrzeugführer*innen wirken sich negativ auf die Betriebsqualität im Regionalverkehr aus. Hinzu kommen der schlechte Zustand der Infrastruktur sowie die zahlreichen, teils über mehrere Wochen dauernden Baustellen im Eisenbahnnetz. Zahlreiche Regionalexpress-, Regionalbahn- und S-Bahn-Fahrten sind entweder verspätet oder fallen komplett aus.

Sollte sich die Qualität der Leistungen nicht wesentlich verbessern, behält sich der VRR als Aufgabenträger für den SPNV vor, Abschlagszahlungen an Eisenbahnverkehrsunternehmen zu kürzen.
Weitergehende Informationen zur Betriebslage im SPNV

SPNV-Qualitätsbericht 2022
Die aktuell schlechte Betriebsqualität ist jedoch keine neue Entwicklung, sondern zeichnete sich bereits im letzten Jahr ab – dies zeigen die Ergebnisse des nun vorliegenden SPNV-Qualitätsberichtes. Auch 2022 führten zahlreiche externe Faktoren und der – teils Corona-bedingte – Personalmangel zu Verspätungen und Zugausfällen im Regionalverkehr.
Weitergehende Informationen im VRR-Magazin  und im VRR-Qualitätsbericht 2022

Regionale Expressbusse im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Seit Mitte Juni 2023 stärken die ersten sieben XBus-Linien den Regionalverkehr im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Sie verbinden direkt und schnell benachbarte Städte und Kreise und decken den Mobilitätsbedarf zwischen ländlich geprägten Gebieten und Ballungsräumen. Das Fazit der Fahrgäste fällt positiv aus: Sie schätzen die XBusse als lohnende Alternative zum eigenen Pkw. Um weitere Linien in seinem Verbundgebiet zu ermöglichen, ist der VRR in einem stetigen Dialog mit dem Land Nordrhein-Westfalen zur Finanzierung der regionalen Expressbusse.

Vor allem Pendler*innen nutzen die XBusse werktags als umweltfreundliche Alternative zur Fahrt mit dem Auto. Denn diese sind im 30- bzw. 60-Minuten-Takt auf Strecken unterwegs, die bislang nicht vom Regionalverkehr bedient wurden. Erste Fahrgastbefragungen der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), der STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH und der Vestische Straßenbahnen GmbH auf den Linien X13 und X42 zeigen den Erfolg des XBus-Konzeptes. Über die Hälfte der Befragten ist mindestens wöchentlich mit den XBussen unterwegs, rund ein Viertel sogar täglich bzw. fast täglich. Je nach Linie gaben zwischen 15 und 23 Prozent der interviewten Fahrgäste an, dass sie für ihre Fahrten das Auto nutzen würden, wenn das XBus-Angebot nicht zur Verfügung stünde. 70 Prozent gaben an, die XBusse seien ein guter Grund, den Pkw stehen zu lassen.

Optimierte Linienführung für einen stabileren Betrieb
Vor allem in Kommunen ohne eigenen Schienenanschluss bereichern die XBus-Linien das öffentliche Mobilitätsangebot. Mit der Linie X49 ging am 11. Juni 2023 die siebte und damit zunächst letzte XBus-Linie an den Start. Nach den ersten Wochen Betrieb optimieren die Betreiber, die beteiligten Kommunen als Aufgabenträger und der VRR nun gemeinsam die Linienführung in den Orten und Ortsteilen entlang der Strecke. Nachjustiert wird auch bei der Linie X27.

VRR macht sich für weitere XBus-Linien stark
Der Erfolg der ersten Linien zeigt, dass die XBusse für viele Fahrgäste eine attraktive Alternative zur Fahrt mit dem eigenen Auto sind. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zu einer erfolgreichen Verkehrswende. VRR-Vorstandssprecherin Gabriele Matz betont: „Die XBusse erleichtern vielen Menschen den Zugang zum ÖPNV. Deshalb machen wir uns dafür stark, dass zukünftig weitere XBus-Linien hinzukommen werden. Wir tauschen uns hierzu eng mit dem Land NRW aus, um die Finanzierung weiterer Verkehre zu ermöglichen.“

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 13 des Sachstandsberichts

Kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zur SPNV-Verbesserung

Mit dem Zielnetz 2040 des VRR wurde der Rahmen für das SPNV-Angebot der Zukunft abgesteckt. Nicht jede darin enthaltene Maßnahme erfordert größere Baumaßnahmen und Ausbauten der Infrastruktur. Ein Teil der in Zukunft angestrebten Verbesserungen wäre allein durch Aufstockung der Finanzmittel, Anschaffung von Fahrzeugen und dem nötigen Vorlauf zur Beauftragung eines Betreibers auch kurzfristig schon möglich.

Welche kurzfristig umzusetzenden Maßnahmen – immer unter Berücksichtigung der personellen Situation bei Eisenbahnverkehrsunternehmen - für ein verbessertes Leistungsangebot sorgen können, erfahren Sie unter Punkt 10 des Sachstandsberichts

Aktuelle Themen des Zukunftsnetzes Mobilität

Die Herausforderungen für Kommunen an eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität sind vielfältig. Die beim VRR angesiedelte Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen dabei, Mobilität in ihrem Gebiet nachhaltig zu gestalten. Zahlreiche Städte und Kreise aus dem VRR-Raum tauschen sich inzwischen über das vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW geförderte Zukunftsnetz Mobilität NRW aus und verknüpfen ihre Aktivitäten. Das Netzwerk informiert regelmäßig über die zahlreichen Projekte und Angebote.

Aktueller Stand zur Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität
Seit seiner Gründung im Januar 2015 hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW in ganz NRW kontinuierlich neue Mitgliedskommunen aufgenommen. Auch im VRR-Raum schließen sich noch im achten Jahr seines Bestehens Kommunen an, die die Verkehrswende vor Ort aktiv gestalten wollen. Aktuell zählen 63 Kommunen zu den Mitgliedern im VRR-Raum, darunter alle kreisfreien Städte und sechs von sieben Kreisen. Neu hinzugekommen sind in diesem Jahr die Städte Haan und Dorsten sowie die Gemeinde Kerken. In den Startlöchern stehen die Städte Kaarst und Voerde sowie die Gemeinde Schermbeck.

Landeswettbewerb ways2work: 15 Kommunen qualifizieren sich für die Endauswahl
Die Erreichbarkeit von Unternehmensstandorten mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln verbessern - das ist das Ziel des Landeswettbewerbs ways2work, den die Landesregierung in Kooperation mit dem Zukunftsnetz Mobilität NRW, dem Netzwerkbüro Betriebliche Mobilität NRW der Industrie- und Handelskammern sowie dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ausrichtet. Mit ways2work sollen Konzepte des Betrieblichen Mobilitätsmanagements gefördert werden, die in enger Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Unternehmen entstehen.
Informationen zum Landeswettbewerb finden Sie hier.

„#Hallo Kultur!“ finanzielle Förderung von Kommunen im Rahmen der EMW 2023
Die Europäische Mobilitätswoche (EMW) findet jedes Jahr vom 16. bis 22. September statt und ist die bekannteste Plattform, um mit verschiedenen Aktionen auf kommunale Mobilitätsangebote und die Vorteile der Mobilitätswende öffentlichkeitswirksam hinzuweisen. In diesem Jahr stand die EMW in NRW unter dem Motto „#Hallo Kultur!“. Kultur und Mobilität eint das Interesse am öffentlichen Raum und dessen Nutzung ist eines der zentralen Themen der Mobilitätswende. Der neu aufgeteilte Raum schafft Platz für Menschen und dient der Kultur als Bühne. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW, die Ministerien für Umwelt, Naturschutz und Verkehr sowie Kultur und Wissenschaft sehen daher viel Potential in der Verknüpfung der Themen Kultur und Mobilität. Dazu wurde in diesem Jahr erstmalig ein eigenes Motto für die EMW in NRW unter dem Titel „#Hallo Kultur!“ entwickelt.

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 11 des Sachstandsberichts

Tarifanpassung des VRR Tarifs – DeutschlandTicket nicht betroffen

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) hat in seiner heutigen Sitzung einer Preisanpassung bei den VRR-Tickets um durchschnittlich 9,4 Prozent zum 1. Januar 2024 zugestimmt. Nachdem der VRR die Ticketpreise im Jahr 2023 deutlich unter der Inflationsrate erhöht hat, machen die hohen und stetig steigenden Betriebskosten bei den Verkehrsunternehmen eine Tarifanpassung notwendig.

Die Anpassung der Ticketpreise ist für die Aufrechterhaltung des ÖPNV-Angebots notwendig und betrifft nur den bestehenden VRR-Verbundtarif. Das DeutschlandTicket ist von der Preismaßnahme nicht betroffen, d.h. Kund*innen, die das DeutschlandTicket nutzen oder dahin wechseln, betrifft dies nicht. Das aktuelle ÖPNV-Angebot kann selbst durch diese Tarifmaßnahme allerdings nur zum Teil finanziert werden. Um nur die Hälfte der Aufwandssteigerungen im Bereich ÖSPV und SPNV zu decken, bräuchte es eine Tarifmaßnahme von mindestens 20 Prozent. Die jetzt beschlossene Preismaßnahme ist der wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Monate geschuldet. Neben den allgemein steigenden Kosten für Personal sind es die Kosten für Energie, die es zu finanzieren gilt. Nach aktuellen Hochrechnungen ergibt sich für 2024 ein zusätzlicher Finanzierungsbedarf für den Nahverkehr im VRR von circa 340 Millionen Euro pro Jahr. Auch für den finanziellen Schaden, der den Verkehrsunternehmen durch geringere Einnahmen seit Einführung des DeutschlandTickets entstanden ist, ist die Tariferhöhung nötig.

VRR erweitert räumliche Gültigkeit des SozialTickets
Gemeinsam mit den anderen NRW-Verbünden und -Tarifgemeinschaften und mit dem NRW-Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) hat der VRR eine DeutschlandTicket-Lösung für alle SozialTicket-Kund*innen und Wohngeldempfänger*innen in NRW erarbeitet. Ab dem 1. Dezember können Anspruchsberechtigte für 39 Euro mit dem Ticket bundesweit im Nahverkehr unterwegs sein.

Semesterticket – Festhalten am Solidarmodell
Auf Bundesebene wird das deutschlandweite Solidarmodell für eine Einführung ab 2024 weiter diskutiert. Aus Sicht des VRR ist ein überarbeitetes Solidarmodell auf Bundesebene wünschenswert. Sollte es keine Einigung von Bund und Ländern zur Finanzierung eines bundesweiten Semestertickets geben, strebt der VRR zumindest ein Modell für NRW an.

Weitere Informationen zu den Tarifentscheidungen und zum DeutschlandTicket

Barrierefreier Ausbau von ÖPNV-Haltepunkten

Reisende mit Rollstuhl, Kinderwagen, Rollator, Fahrrad oder schwerem Gepäck wissen: Stufenlose Wege bis zum öffentlichen Verkehrsmittel sowie moderne Infrastruktureinrichtungen und Services sind wichtig, damit alle Menschen problemlos Bus und Bahn nutzen können. Der VRR fördert den barrierefreien Ausbau von ÖPNV-Haltepunkten sowie entsprechende Modernisierungen und berichtet jährlich zum Stand des Ausbaus im Verbundgebiet.

Unter Punkt 5 im Sachstandsbericht finden Sie eine aktuelle Übersicht über den Stand der Barrierefreiheit an ÖPNV-Haltestellen in alphabetischer Reihenfolge geordnet nach kreisfreien Städten und Kreisen https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7264

 

Betriebslage des SPNV im Verbundraum

Die Eisenbahnverkehrsunternehmen im VRR haben seit ca. einem Jahr erhebliche Personalprobleme. Der Personalmangel hat zeitweise zur Einstellung des Betriebes ganzer Linien geführt. Die Auswirkungen auf einen geregelten Betriebsablauf sind sehr unterschiedlich.

Am stärksten ist hierbei DB Regio betroffen. Zu dieser, aus VRR-Sicht nicht akzeptablen Betriebssituation wird sich VRR bei der zuständigen DB-Vorständin intervenieren. Der Zugverkehr bei der Regiobahn ist aktuell durch Probleme mit den eingesetzten Fahrzeugen stark eingeschränkt. Es treten unterschiedlichste Probleme an den Fahrzeugen auf. Mit der Regiobahn ist folgende Priorität im Betrieb abgestimmt:

1. S 28 Mettmann – Düsseldorf – Kaarst

2. RE 47 Remscheid – Düsseldorf

3. S 28 Mettmann – Wuppertal

Für den RE 47 und den Abschnitt Mettmann – Wuppertal wird jeweils ein SEV nach veröffentlichtem Fahrplan eingerichtet. Der VRR wird in den nächsten Wochen mit der Regiobahn in die Ursachenanalyse zu diesem Zustand einsteigen.

Im SPNV-Qualitätsmonitor NRW - infoportal.mobil.nrw können Informationen zur Qualität jeder Linie in ganz NRW eingesehen werden. Neben den personalbedingten Ausfällen bei den Verkehrsunternehmen müssen sich die Fahrgäste in den kommenden Wochen auch auf zahlreiche Baumaßnahmen der Deutschen Bahn im Schienennetz einstellen. Diese Informationen sind hier zu finden: Aktuelle Nachrichten | VRR | VRR und hier: Baustellen im SPNV | VRR.

Ein Ansatz gegen den Fachkräftemangel in der Bahnbranche ist die gemeinsame Ausbildung von Triebfahrzeugführer*innen von der Regiobahn (VRR und Regiobahn bilden Triebfahrzeugführer*innen aus | VRR) sowie die das landesweite Projekt Fokus Bahn: Fokus attraktive Arbeitgeber | fokus-bahn.nrw.

 

Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Wuppertalbahn

Die Stadt Radevormwald ließ in Kooperation mit der Stadt Wuppertal, dem Oberbergischen Kreis sowie dem Zweckverband go.Rheinland (NVR) und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) prüfen, inwieweit eine Reaktivierung der der Wuppertalbahn, auf der bestehenden Gleistrasse sowie ein Wiederaufbau des Abschnittes bis zur Wuppertalsperre für den SPNV möglich ist. Um die verkehrlichen, finanziellen und wirtschaftlichen Grundlagen für eine mögliche Reaktivierung der Strecke zu ermitteln, wurde ist Machbarkeitsstudie durchgeführt worden.

Trotz überschaubarer Investitionen ergab die Untersuchung, dass eine Reaktivierung für den SPNV zum heutigen Zeitpunkt zu keinem positiven Ergebnis führen würde. Dies liegt daran, dass ein Busangebot im 15 bis 30-Minuten-Takt die Siedlungsgebiete besser und kostengünstiger erschließt. Die 1979 im Personenverkehr stillgelegte Wuppertalbahn ist das Reststück einer einstmals von Wuppertal-Oberbarmen nach Oberbrügge führenden Nebenbahn. Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 9 des Sachstandsberichts:

https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7264

 

Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Ruhrtalbahn

Auch im Ennepe-Ruhr-Kreis ist eine Streckenreaktivierung untersucht worden. Um die verkehrlichen, finanziellen und wirtschaftlichen Grundlagen für eine mögliche Reaktivierung der Bahnstrecken Hattingen – Hagen Hbf (mittlere Ruhrtalbahn) und Witten – Hagen Hbf (heutige Güterzugstrecke) zu ermitteln, vereinbarten der VRR und der Ennepe-Ruhr-Kreis, gemeinsam eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen. Zur Umsetzung des Betriebskonzeptes sind notwendige Infrastrukturmaßnahmen ermittelt worden.

Als wesentliche notwendige Infrastrukturmaßnahmen ermittelten die Gutachter die Erhöhung der Streckengeschwindigkeit auf 80 km/h, die Elektrifizierung des Abschnitts der mittleren Ruhrtalbahn verbunden mit Anpassungsmaßnahmen an Kreuzungsbauwerken und Tunneln, die im Zusammenhang mit den Oberleiterleitungsmaßnahmen stehen, die Erweiterung der Leit- und Sicherungstechnik, die Errichtung zweier Kreuzungsbahnhöfe in Welper und Witten-Bommern sowie diverse Bahnsteigmaßnahmen. Insgesamt wird ein positives Ergebnis erwartet. Der Endbericht wird für den nächsten Sitzungsblock erwartet.

Die Bahnstrecke im mittleren Ruhrtal wurde 1874 zwischen Bochum-Dahlhausen und Hagen von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft fertiggestellt und diente, neben dem Personenverkehr, vorrangig dem Gütertransport zur Henrichshütte in Hattingen. Die Strecke Richtung Hagen wurde 1971 für den Personenverkehr stillgelegt. Seitdem wird die Strecke überwiegend für Güterverkehre genutzt sowie vereinzelt für touristischen Freizeitverkehr. Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 9 des Sachstandsberichts:

https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7315

 

Aktuelle Themen des Zukunftsnetzes Mobilität

Die Herausforderungen für Kommunen an eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität sind vielfältig. Die beim VRR angesiedelte Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen dabei, Mobilität in ihrem Gebiet nachhaltig zu gestalten. Zahlreiche Städte und Kreise aus dem VRR-Raum tauschen sich inzwischen über das vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW geförderte Zukunftsnetz Mobilität NRW aus und verknüpfen ihre Aktivitäten. Das Netzwerk informiert regelmäßig über die zahlreichen Projekte und Angebote.

Zukunftsnetz Mobilität NRW

Aktueller Stand zur Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität

Seit seiner Gründung im Januar 2015 hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW in ganz NRW kontinuierlich neue Mitgliedskommunen aufgenommen. Auch im VRR-Raum schließen sich noch im achten Jahr seines Bestehens Kommunen an, die die Verkehrswende vor Ort aktiv gestalten wollen. Aktuell zählen 60 Kommunen zu den Mitgliedern im VRR-Raum, darunter alle kreisfreien Städte und sechs von sieben Kreisen. Zunehmend engagieren sich auch Gemeinden außerhalb des Ballungsraums für die Verkehrswende. Die Beweggründe für einen Beitritt ins Zukunftsnetz sind vor allem die gesellschaftlichen und politischen Debatten über Klimawandel, Klimaschutz und den Beitrag des Verkehrssektors zur Erreichung der Klimaschutzziele. 

Kommunalpolitik-Newsletter "Mobilitätswende konkret"

Die Koordinierungsstelle des Zukunftsnetz Mobilität NRW arbeitet daran, die Interaktion mit den Akteuren der kommunalpolitischen Ebene zu stärken. So steht als weiteres Angebot neben den kommunalpolitischen Mobilitätsforen, der monatlichen Online-Veranstaltungsreihe „Kommunalpolitik trifft Wissenschaft“ und den Beratungsangeboten vor Ort der Mail-Newsletter „Mobilitätswende konkret“ zur Verfügung. Der Newletter wird im zwei Monatsrhythmus versandt und dient dem allgemeinen Wissenstransfer aus den Themenfeldern des Zukunftsnetz Mobilität NRW und des VRR. Seit 2022 gibt es bereits einen Schwester-Newsletter namens „Mobimail“, der an rund 250 Planer*innen in Kommunalverwaltungen gesendet wird.

Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz und Urkundenübergabe 2023

Unter dem Motto „HVBK 2023 | Rathäuser der Mobilitätswende - Chef*innensache Mobilität“ fand am 28. April 2023 in den Düsseldorfer Rheinterrassen eine gemeinsame Veranstaltung des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW statt. Sie richtete sich an alle Hauptverwaltungsbeamt*innen aus Gemeinden, Kommunen, Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen. 200 Teilnehmer*innen diskutierten die Herausforderungen der kommunalen Mobilitätswende und auch Lösungsmöglichkeiten. Die Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz 2023 war die dritte Veranstaltung dieser Art in Nordrhein-Westfalen nach 2015 und 2019. Weitergehende Informationen erhalten Sie unter Punkt 11 des Sachstandsberichts:

https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7264

 

Sicherheitsbericht NRW 2022

Der seit 2020 nun zum dritten Mal erscheinende Sicherheitsbericht NRW 2022 des Kompetenzcenters Sicherheit (KCS) sowie der SPNV-Aufgabenträger in NRW wird in enger Kooperation mit dem Verkehrsministerium NRW (MUNV) jährlich erstellt. Vorgestellt werden die aktuellen Daten aus der Sicherheitsdatenbank NRW (Sidaba), eine Sonderauswertung des NRW-Kundenbarometers, Berichte der Sicherheitspartner (EVU, VU, Bundespolizei) sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Sonderthemen. 

Den Sicherheitsbericht NRW 2022 ist einzusehen unter: https://zvis.vrr.de/bi/vo0050.asp?__kvonr=7286

 

DB Regio NRW bleibt Betreiber der Linie RE 34

Über den Fahrplanwechsel im Dezember 2023 hinaus soll DB Regio NRW die Linie RE 34 bis Ende 2026 weiterbetreiben. Diese Entscheidung trafen die Vergabeausschüsse der NRW-Aufgabenträger Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als Ergebnis des Vergabeverfahrens.

Der neu geschlossene Verkehrsvertrag mit DB Regio NRW über den Weiterbetrieb der Regionalexpress-Linie 34 („Dortmund-Siegerland-Express“) beginnt am 10. Dezember 2023. Die neue Laufzeit beträgt drei Jahre und endet im Dezember 2026. Die Linie RE 34 wurde als Teil eines Konzeptes zur Entlastung des Verkehrsaufkommens auf der Achse Dortmund – Siegen im Dezember 2022 in Betrieb genommen. Der Neubau der Rahmede-Talbrücke und die Teilsperrung der A45 im Bereich Lüdenscheid führen dort zu erheblichen Belastungen insbesondere in den angrenzenden Kommunen.

DB Regio NRW bleibt über Dezember 2023 hinaus Betreiber der Linie RE 34 zwischen Dortmund und Siegen | VRR

 

Vergabe des Ruhr-Sieg-Netzes an VIAS Rail GmbH

Die VIAS Rail GmbH soll den Zuschlag für den künftigen Betrieb des „Ruhr-Sieg-Netzes“ bekommen. Diese Entscheidung trafen die Vergabeausschüsse der NRW-Aufgabenträger Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).

Das derzeit von DB Regio NRW betriebene Netz umfasst die Linien RE 16 (Essen – Hagen – Iserlohn), RB 91 (Hagen – Iserlohn/Siegen) und RB 46 (Bochum – Gelsenkirchen). Der neue Verkehrsvertrag, der nach Ablauf einer zehntätigen Frist rechtskräftig wird, gilt für den Zeitraum Dezember 2023 bis Dezember 2034. Die Linie RE 16 wird nur noch den Abschnitt Essen – Hagen – Letmathe – Iserlohn bedienen. Der Abschnitt Siegen – Letmathe wird zum einen zweistündlich durch den IC 34 und in der anderen Stunde seit Dezember 2022 durch die neue Linie RE 34 (Siegen – Dortmund) bedient. Die Linie RB 46 wurde nur für drei Jahre bis Dezember 2026 im Verfahren implementiert. Anschließend wird die Linie in einem anderen Netz des VRR aufgehen.

Ausschüsse von NWL und VRR beschließen Vergabe des Ruhr-Sieg-Netzes an VIAS Rail GmbH | VRR

 

Harmonisierung Vertragslaufzeiten Hellweg-/Teutoburger-Wald-Netz

Der Vergabeausschuss der VRR AöR hat der Aufnahme von Verhandlungen mit der Eurobahn GmbH als Betreiber des Hellwegnetzes über die Verlängerung des bestehenden Verkehrsvertrages um zwei Jahre zugestimmt. Die Verlängerung des Hellwegnetz-Vertrags um zwei Jahre ermöglicht die Umsetzung eines integrierten Konzeptes zum vorgesehenen Start des S-Bahn-Projekts im Münsterland. Die Verlängerung stellt zudem einen wichtigen Baustein im Verkaufsprozess der Eurobahn dar.

Aus den Planungen zur S-Bahn Münsterland wird ein Neuzuschnitt der Linien mit Blick auf Verkehrsverträge nötig. Um die entsprechende Flexibilität zu erhalten, sollen die Laufzeiten der beiden Verträge auf Dezember 2032 harmonisiert werden. Der Verkehrsvertrag zum TWN läuft bis Dezember 2032, der Verkehrsvertrag zum HWN bis Dezember 2030. Parallel zu den betrieblichen Überlegungen im S-Bahn-Projekt läuft der Prozess zum Verkauf der Eurobahn an einen langfristigen Investor mit dem Ziel der weiteren Absicherung der Erfüllung der bestehenden Verkehrsverträge. Das Interesse der Aufgabenträger ist es, einen unterbrechungsfreien Betrieb der Linien in den Netzen der Eurobahn zu ermöglichen. Mit interessierten Bietern laufen derzeit Gespräche.

Die Stammstrecke der geplanten S-Bahn Münsterland beinhaltet Linien aus den beiden Verträgen Hellwegnetz (HWN) und Teutoburger-Wald-Netz (TWN). Beide Verkehrsverträge liegen in der Federführerschaft des NWL. Der VRR hat mit rund 500.000 ZugKm p.a. einen Anteil von 9 % am Hellwegnetz (Linien RB 50 (Dortmund – Münster) und RB 59 (Dortmund – Soest) sowie 2 weitere Linien im NWL-Gebiet). Am Teutoburger-Wald-Netz ist der VRR nicht beteiligt.

Resolution zur Sicherung der Bestandsverkehre

In einer gemeinsamen Resolution appellieren die Fraktionen in den politischen Gremien der drei nordrhein-westfälischen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV), go.Rheinland (Nachfolger des Nahverkehr Rheinland), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), an die (politischen) Entscheiderinnen und Entscheider im Deutschen Bundestag, im NRW-Landtag sowie im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen sowie im Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen eine nachhaltige Finanzierung des Nahverkehrs sicherzustellen.

Die Aufgabenträger samt ihrer politischen Spitzen sind aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen, die Einfluss auf die Branche nehmen, sehr besorgt. Ohne eine nachhaltige Finanzierung des NRW-Nahverkehrs durch Landes- und Bundesmittel drohen bereits im Jahr 2024 substanzielle Angebotsstreichungen.

„Walsumbahn“ - Reaktivierung des Personenverkehrs

Der Verwaltungsrat des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) hat die weiterführende Planung der Betriebsvariante beschlossen, die den größten Verkehrseffekt bei der Reaktivierung der „Walsumbahn“ hat. Bereits seit einiger Zeit besteht ein großes Interesse an einer Reaktivierung der Eisenbahnstrecke von Wesel über Walsum nach Oberhausen. Die beteiligten Städte Duisburg, Oberhausen sowie des Kreis Wesel und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hatten dazu eine Machbarkeitsstudie auf den Weg gebracht. Mit der Machbarkeitsstudie ist nun die Grundlage für die Reaktivierung geschaffen und die grundsätzliche Wirtschaftlichkeit des Vorhabens bestätigt.

Untersucht wurde, welche Linienführung sich verkehrlich in das bestehende VRR-Liniennetz integrieren lässt und welche infrastrukturellen Anforderungen an die Strecken bestehen. Nun haben die VRR-Gremien folgende Linienführungen als Vorzugsvarianten für die weiteren Planungen festgelegt:

  • 30‘-Takt Wesel - Walsumbahn – Oberhausen – Essen (S3)
  • 30‘-Takt DU-Overbruch – Oberhausen Hbf – Duisburg Hbf – Moers/Xanten (RB31)

Zwischen DU-Overbruch und Oberhausen Hbf überlagern sich die beiden Linien zu einem angenähertem 15‘-Takt.

Als Haltepunkte sind vorgesehen: Wesel - Spellen - Voerde-West - Möllen - DIN-Eppinghoven - DU-Overbruch - DU-Walsum - DU-Fahrn - DU-Marxloh - DU-Hamborn/Röttgersbach - DU-Neumühl - OB-Buschhausen.

Nach Beschlussfassung der VRR-Gremien wird der VRR gemeinsam mit den Anrainerkommunen die nächsten Planungsschritte für den Beginn der Leistungsphasen HOAI 1+2 vereinbaren. Vom Land werden dafür Planungsmittel für die Leistungsphasen bereitgestellt. Eine Inbetriebnahme könnte Anfang der 2030er Jahre realisiert werden.

Durch die Reaktivierung des Personenverkehrs auf der 1983 eingestellten „Walsumbahn“ erhalten die rund 300.000 im Duisburger Norden lebenden Menschen wieder eine direkte Anbindung an den SPNV.

Weitere Informationen unter: SessionNet | Walsum-Bahn (vrr.de)

VRR-Zielnetz 2040 für den Regionalverkehr

Ausgehend von landesweiten Planungen rund um einen zukunftsfähigen Regionalverkehr für ganz Nordrhein-Westfalen hat der VRR ein eigenes, regionales Zielnetz für seinen Verbundraum auf den Weg gebracht. Es trägt dem wachsenden Mobilitätsbedürfnis der Menschen und den anspruchsvollen Anforderungen an eine klimafreundliche öffentliche Mobilität Rechnung. Mit einer Vielzahl neuer Direktverbindungen, dichteren Takten und deutlich ausgeweiteten Betriebszeiten ist es ein Meilenstein für den Regionalverkehr im VRR bis 2040.

Durch eine dichte Zugfolge sollen SPNV-Kund*innen in den Ballungsräumen zukünftig nicht mehr auf einen Fahrplan angewiesen sein. Und auch die Regionen außerhalb des zentralen Rhein-Ruhr-Express-Korridors sollen besser in das Regionalverkehrsnetz eingebunden werden. Um das zukünftige SPNV-Angebot wie geplant realisieren zu können, muss die Eisenbahninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen massiv ausgebaut werden. Das gelingt jedoch nicht von heute auf morgen, sondern nur mit einem sehr langen, zeitlichen Vorlauf. Der Infrastrukturbedarf des Landes NRW sollte daher möglichst früh mit den Planungen des Bundes abgestimmt werden.

Detaillierte Informationen zum Zielnetz 2040 auf der VRR-Website

Im Online-Magazin auf der VRR-Website finden Interessierte die Broschüre „Der Schiene gehört die Zukunft“ als Download sowie weiterführenden Informationen zum Zielnetz 2040 und den geplanten Verbesserungen für Bahnreisende.

Aktuelle Themen des Zukunftsnetzes Mobilität

Die Herausforderungen für Kommunen an eine zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität sind vielfältig. Die beim VRR angesiedelte Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr des Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen dabei, Mobilität in ihrem Gebiet nachhaltig zu gestalten. Zahlreiche Städte und Kreise aus dem VRR-Raum tauschen sich inzwischen über das vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW geförderte Zukunftsnetz Mobilität NRW aus und verknüpfen ihre Aktivitäten. Das Netzwerk informiert regelmäßig über die zahlreichen Projekte und Angebote.

„Die Mobilitätswende fängt vor Ort an“

Unter diesem Motto luden das Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM) sowie die Allianz pro Schiene im Januar in die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund nach Berlin ein. Damit konnten wir, auch mit Unterstützung von Verkehrsministers Oliver Krischer, dieses Leuchtturmprojekt aus NRW, das 2022 als eines von fünf Preisträgern aus unterschiedlichen Kategorien mit dem Deutschen Verkehrswendepreis des Bundesumweltministeriums ausgezeichnet wurde, noch einmal einer breiten Fachöffentlichkeit vorstellen.

Und damit aktiv dafür werben, das Konzept „Zukunftsnetz Mobilität“ auch auf andere Bundesländer zu übertragen. Denn es gibt zwar mittlerweile ähnliche Projekte – bzw. sind diese im Aufbau. Der Blick geht dabei aber immer nach NRW, wo man bereits vor über sieben Jahren den Nutzen und die Notwendigkeit eines solchen Netzwerks für die kommunale Mobilitätsentwicklung erkannt hat.

Online-Veranstaltungsreihe „Kommunalpolitik trifft Wissenschaft“

Im Jahr 2021 hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW unter starker Beteiligung der Koordinierungsstelle Rhein-Ruhr die verstärkte Ansprache der Zielgruppe „Kommunalpolitik“ im Rahmen der Erarbeitung einer neuen Kommunikationsstrategie detailliert analysiert. Ein Ergebnis war, dass das ZNM die Interaktion mit den ausgewählten Akteuren der kommunalpolitischen Ebene auf verschiedenen Wegen gestalten muss, um bei der Zielgruppe kontinuierlich ein positives Bewusstsein, Sympathien und konkrete Vorstellungen für die notwendigen Mobilitätsentscheidungen vor Ort herbeiführen zu können.

Die in diesem Zuge in 2022 neu entwickelte Veranstaltungsreihe „Kommunalpolitik trifft Wissenschaft“ zahlt auf das erarbeitete Ziel „Wissen vermitteln, Erlebbarkeit schaffen“ ein. In der Online-Reihe vermitteln Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des ZNM NRW und weitere Wissenschaftler*innen in einer Stunde aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung zu Wirkweisen verkehrs- und stadtplanerischer Maßnahmen sowie Potenzialen des Mobilitätsmanagements. Das weitere Jahresprogramm befindet sich mit potenziellen Referent*innen in Absprache. Da viele Teilnehmer*innen aus kleine(re)n Kommunen stammen, soll dieses Jahr stärker Rücksicht auf Mobilitätsthemen mit Bezug zum suburbanen/ländlichen Raum genommen werden. Neben Wissenschaftler*innen ist auch Herr Minister Krischer für ein „Minister-Special“ für den Termin im Mai oder Juni angefragt.

Schulradeln NRW 2022

Schulradeln NRW ist ein Wettbewerb, welcher die die Kampagne STADTRADELN ergänzt und sich explizit an alle Schüler*innen an Grund- und weiterführenden Schulen richtet. Bei dem Wettbewerb Schulradeln werden die fahrradaktivsten Klassen und Schulen gesucht. Die Teilnehmenden erradeln im Aktionszeitraum von drei Wochen möglichst viele Kilometer und sammeln diese im Schulverband. Ziel des Wettbewerbs ist es, eine gesunde Abwechslung zum meist bewegungsarmen Schulalltag zu schaffen. Kommunen profitieren ebenfalls von dem Wettbewerb: Schulradeln ist als Teil eines kommunalen Mobilitätsmanagements zu verstehen und ermöglicht den Verwaltungen einen ersten Kontakt zu Schulen.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW, welches Mitgliedskommunen in allen Fragen nachhaltiger Mobilität berät, begleitet und unterstützt, koordiniert das Schulradeln in NRW seit 2021. Dies soll die nächsten Jahre fortgeführt werden.

Weitere Informationen zu den aktuellen Themen des Zukunftsnetzes Mobilität finden Sie unter Punkt 6 im Sachstandsbericht: SessionNet | Sachstandsbericht (vrr.de)

VRR-Stationsbericht 2022

Bereits zum 16. Mal dokumentiert der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr mit seinem aktuellen Stationsbericht, wie es um die 295 Bahnhöfe und Haltepunkte in seinem Verkehrsgebiet bestellt ist. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Situation leicht verbessert. 163 Stationen erzielten 2022 ein ordentliches oder sogar ausgezeichnetes Gesamtergebnis, 132 Stationen waren in einem entwicklungsbedürftigen oder nicht tolerierbaren Zustand.

Punkten konnten die Bahnhöfe und Haltepunkte vor allem im Hinblick auf die Ausstattung mit Fahrgastinformationsmedien: Die VRR-Profitester*innen vergaben bei knapp 96 Prozent der Stationen zufriedenstellende bis hervorragende Bewertungen. Die Aufenthaltsqualität verbesserte sich leicht – allerdings sind nach wie vor die meisten Stationen verbesserungswürdig.

Mehr Infos unter: VRR veröffentlicht Stationsbericht 2022 | VRR

VRR-Stationsbericht als Download

Im VRR-Stationsbericht 2022 und den umfangreichen Anlagen finden Interessierte die Bewertungsergebnisse aller Bahnhöfe und Haltepunkte aus dem Verbundraum. Auch die Beleuchtung, die Bahnhofsgebäude und den Ticketvertrieb an den Stationen nimmt der Bericht genauer unter die Lupe, ergänzt um einen Überblick zu den stationsrelevanten Ergebnissen der Fahrgastbefragungen im Jahr 2022 sowie zu aktuellen Modernisierungsmaßnahmen hinsichtlich der SPNV-Stationsinfrastruktur im VRR-Gebiet.

VRR-Stationsbericht und Anlagen zum VRR-Stationsbericht 2022 als Download unter: Publikationen | VRR

Ergänzung des Förderkatalogs 2023

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr leitet nach § 12 ÖPNV-Gesetz NRW Fördergelder für verkehrliche Verbesserungen im ÖPNV zweckgebunden an Kreise, Städte und Gemeinden, öffentliche Verkehrsunternehmen weiter. Maßnahmen zur verkehrlichen Verbesserung werden im sogenannten Förderkatalog gesammelt. Für den Förderkatalog 2023 wird nachträglich die Maßnahme „Rahmenanmeldung für Projektplanungen von Infrastrukturmaßnahmen im Niederrhein-Münsterland-Netzes (NMN)“ berücksichtigt. Mit dem Fahrplanwechsel im Jahr 2026 sollen BEMU-Fahrzeuge im NMN verkehren. Die dafür notwendigen baulichen Veränderungen in der zu nutzenden Infrastruktur müssen beplant werden.

In Anbetracht der ausgesetzten Fortschreibung des Landesförderprogrammes „FöRiPlanungsvorrat (TG 65)“ durch das Land NRW, wird eine Finanzierung der Planungsmaßnahmen aus § 12-Mitteln notwendig, um den bisherigen Planungsprozess zu den Infrastrukturprojekten des NMN zu unterstützen und einer Verzögerung hinsichtlich der baulichen Umsetzung der Infrastrukturprojekte entgegenzuwirken.

Die VRR AöR möchte deshalb mit der Förderung der Planungskosten für die genannten Maßnahmen die Planungen für das NMN weiter vorantreiben und die schnellere Umsetzung der NMN-Infrastrukturprojekte unterstützen. Insgesamt würde die VRR AöR Zuwendungen i.H.v. 3,0 Mio. € zur Verfügung stellen

Hintergrund Förderkatalog

Gemäß § 12 Abs. 5 ÖPNVG NRW hat die VRR AöR den Förderkatalog jährlich aufzustellen und durch den Verwaltungsrat beschließen zu lassen. Dazu werden zu Beginn eines Kalenderjahres alle Kommunen und Verkehrsunternehmen im Verbundraum angeschrieben, ihre Investitionsvorhaben anzumelden. Gefördert werden insbesondere kommunale Bauvorhaben, die einen wesentlichen verkehrlichen Nutzen aufweisen und den barrierefreien Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr ausweiten.

Erste XBusse verbessern Regionalverkehr, weitere Linien sollen folgen

Seit geraumer Zeit beschäftigte sich der VRR mit der Entwicklung eines Schnellbuskonzeptes, um ländliche Gebiete im Verbundraum besser an Mittel- und Oberzentren anzubinden und Kommunen ohne eigenen Schienenanschluss an den Regionalverkehr anzuschließen. Seit Juni 2022 sind die ersten, neuen X-Busse unterwegs, um den regionalen Schnellverkehr in unserem Verbundraum zu stärken.

Die Planungen für eine weiteres, zweites Bündel XBus-Linien sind gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern gestartet. So wurden weitere 14 Linien identifiziert, die grundsätzlich für eine weitere Umsetzungsstufe in Frage kommen. Es handelt sich dabei um rund 8,81Millionen Betriebskilometer pro Jahr, von denen rd. 7,03 Millionen innerhalb des VRR liegen. Diese 14 Linien hat der VRR gemeinsam mit dem NWL und go.Rheinland dem Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW) in einem Schreiben übermittelt und damit den Dialog über eine mögliche Förderung eröffnet. SessionNet | XBus-Konzept (vrr.de)

Die ersten XBus-Linien sind verkehrlich ein großer Gewinn für die betreffenden Kommunen, denn die neuen Linien schließen Lücken im Regionalverkehr, die als SPNV-Verbindungen nicht realisierbar wären. Auch für die Fahrgäste sind die Linien ein nachhaltiges und wichtiges Mobilitätsangebot und werden sehr gut angenommen.

Für die ersten sieben XBus-Linien ist ein Fuhrpark von rund 30 Bussen vorgesehen. Als Bewilligungsbehörde für Investitionsmaßnahmen nach §12 ÖPNVG NRW unterstützt der VRR die Anschaffung der Fahrzeuge mit jeweils 50.000 Euro. Darüber hinaus fließen Landesmittel in den Betrieb der Linien. Der VRR macht sich stark, dass auch zukünftig Fördermittel fließen und weitere XBus-Linien hinzukommen.

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